Ägypten

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Reisestationen Karl Mays in Ägypten

Ägypten (arabisch ‏مصر‎, Misr) liegt im Nordosten Afrikas; die zu Ägypten gehörende Halbinsel Sinai wird im allgemeinen zu Asien gezählt. Die Landfläche Ägyptens besteht im Wesentlichen aus der Stromoase des Nils sowie der Libyschen Wüste im Westen und Süden und der östlich gelegenen Arabischen Wüste.

Allgemeines

Die Bevölkerung Ägyptens siedelt hauptsächlich im Niltal, im Nildelta, am Suezkanal und am Roten Meer. In den westlichen Oasen Fayyum, Dachla, Farafra, Siwa und Charga leben nur wenige Menschen. Die größten Städte sind Kairo, Alexandria und Gizeh.

Die Mehrheit der ägyptischen Bevölkerung sind Araber. Darüber hinaus leben im Süden Ägyptens Nubier. In der Libyschen Wüste lebten einst Berberstämme, von denen heute jedoch nur noch wenige in der Oase Siwa eine Berbersprache sprechen; in den Wüsten östlich des Nils leben arabisch- und Bedscha-sprachige Nomaden.

Aus der altägyptischen Kultur sind bis heute eine Reihe von Bauwerken erhalten. Die wohl bekanntesten sind die Pyramiden von Gizeh, das einzige noch erhaltene der sieben antiken Weltwunder, sowie Karnak und Abu Simbel.

bei Karl May

Ägypten
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Durch die Wüste
Im Lande des Mahdi I
Im Lande des Mahdi II
Im Lande des Mahdi III
Scepter und Hammer
Deutsche Herzen - Deutsche Helden
Und Friede auf Erden!
Leïlet
Der Kutb
Die beiden Kulledschi
Satan und Ischariot II
Reisetagebücher
nur erwähnt
Der Weg zum Glück
Waldröschen

im Werk

Der Nil bei Minjeh

Einige Erzählungen Karl Mays spielen (teilweise) in Ägypten (siehe Kasten).

In Der Weg zum Glück reisen zwei der Protagonisten zu einem längeren Studien- und Genesungsaufenthalt nach Ägypten, ohne dass ihre Aktivitäten dort geschildert werden. Einen vergleichbaren Aufenthalt aus künstlerischen Motiven hatte Otto von Rodenstein aus dem Roman Waldröschen.

Im Roman Et in terra pax (Und Friede auf Erden!) treffen viele der handelnden Personen schon in Kairo und bei den Pyramiden aufeinander.

In Deutsche Herzen – Deutsche Helden spielt ein weiter Bereich des Orientteils in Ägypten, sowohl in Kairo als auch in der Wüste bei verschiedenen Beduinenstämmen. Pikant ist die Mischung aus – damals – aktueller Diplomatie und Abenteuer.

In Durch die Wüste haben Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar zwei Stunden südlich des ersten Kataraktes (arab.: Schellal) bei Assuan eine Wohnung am Nil bezogen. Nach der Befreiung eines entführten Mädchens aus dem Hause Abrahim Mamurs, das noch eine Stunde südlicher liegt, kehrt man auf dem Nil nach Kairo zurück. Die Reisen von und nach Kairo werden nur angedeutet.

im Leben

Postkarte von der Orientreise

Karl May besaß einen Baedeker Ägypten in der 4. Auflage. Er folgte auf seinen zwei großen Orientreisen 1899/1900 getreulich dessen Empfehlungen und nicht den "Spuren" von Kara Ben Nemsi. Allerdings versuchte er zeitweise in seinen Karten und Briefen an Bekannte in der Heimat, diese Fiktion aufrechtzuhalten (er erwähnte sogar ein Treffen am 22. April 1899 mit Ben Nil in Kairo[1]).

Reisestationen 1899 mit seinem Diener Sejd Hassan und 1900 mit seiner ersten Gattin Emma und dem Ehepaar Richard und Klara Plöhn sind in der unten stehenden Navigationsleiste angeführt.

Anmerkungen

  1. Lothar und Bernhard Schmid (Hrsg.): In fernen Zonen - Karl Mays Weltreisen. Gesammelte Werke Bd. 82, Karl-May-Verlag, Bamberg-Radebeul 1999, ISBN 3-7802-0082-1, S. 60.

siehe auch

Rezeption


Weblinks