Genua

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Hotel de la Ville et l'Angleterre

Genua (ital. Genova, im ligurischen Dialekt Zena, von genu = das Knie abgeleitet) ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und der Region Ligurien im nordwestlichen Italien an der Küste des Mittelmeeres.

Die Stadt ist aufgrund ihrer Lage fast ausschließlich dem Meer zugewandt. Wie in ganz Ligurien wird in Genua die Trennung zwischen dem extrem dicht besiedelten, oft planlos verbauten Küstenstreifen und dem dörflich geprägten, von zunehmender Abwanderung betroffenen, strukturarmen Hinterland besonders deutlich. Genua besitzt eine der größten Altstädte in Europa. Wehrhafte Befestigungsanlagen zeugen von der wechselvollen Geschichte der früheren Seerepublik. Einst war Genua von einer kilometerlangen, durchgehenden Mauer auf den Bergrücken oberhalb der Stadt umgeben. Von ihr sind heute noch ganze Abschnitte sowie ein Großteil der Forts zu besichtigen.

Wahrzeichen der Stadt ist die Lanterna. Der 117 Meter hohe Leuchtturm steht im Westen des alten Hafens und ist seit Jahrhunderten Orientierungspunkt für Seefahrer.

Genua
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Reisetagebücher

Karl May und Genua

Auf seiner großen Orientreise 1899/1900 kommt Karl May zusammen mit Ehefrau Emma und dem Ehepaar Richard und Klara Plöhn am 2. April 1899 auch nach Genua. Am 3. April machen sie von dort aus einen Ausflug nach Arenzano und schiffen sich tags darauf auf der "Preußen" ein. In Rom steigen Emma und die Plöhns aus, sie fahren über Nizza und Paris heim nach Radebeul. May bleibt auf der "Preußen" und fährt weiter. Es geht über Neapel, Messina und Catania nach Port Said.

Für den Gedichtzyklus Eine Pilgerreise in das Morgenland entstand auch ein Gedicht Genua.

Weblinks