Max Welte

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Max Moritz Welte (* 25. Juli 1877 in Dresden; † 3. Dezember 1934 in Glauchau) war ein Freund und Schützling von Karl May.

Leben

Max Welte war der Sohn von Moritz Welte, einem Altphilologen, der als Professor am Wettiner Gymnasium in Dresden lehrte, und dessen Gattin Antonie Marie. Max wuchs zusammen mit einem Bruder und einer Schwester namens Rosa in bürgerlichen Verhältnissen auf. Die genannte Schule besuchte auch Max Welte von 1887 bis 1896. Anschließend begann er ein Technikstudium in Dresden, das er am 23. Dezember 1904 erfolgreich abschloss.

Während des Studiums hatte er bereits ein Praktikum bei der sächsischen Staatseisenbahn absolviert und wurde anschließend in ein Dienstverhältnis als Bauingenieur übernommen.

Von 1904 bis 1905 arbeitete er in Lommatzsch, 1905 einige Zeit in Leipzig, von 1910 bis 1914 wieder in Dresden-Neustadt. Er blieb der Bahn treu, wurde Beamter und stieg auf. Zu Beginn war er Regierungsbauführer, ab 1909 Regierungsbaumeister und ab 1914 Bauamtmann. 1919 stieg er zum Baurat auf.

Nachdem er sich 1909 mit ihr verlobt hatte, heiratete er am 19. Oktober 1912 Gertrud geb. Thieme (* 8. Februar 1881; † 21. April 1946). Sie hatten zwei Kinder, eine Tochter (* 17. Juni 1913) und einen Sohn namens Erwin (* 30. Mai 1915). Sie lebten später in Thüringen, von November 1922 bis April 1926 in Altenburg und danach bis September 1929 in Greiz. Von da an wohnte und arbeitete Welte im sächsischen Glauchau.

Am 31. Dezember 1933 wurde er aus dem Staatsdienst entlassen – er war der NSDAP nicht beigetreten und fiel dem "Arier-Paragraphen" zum Opfer – und starb im Jahr darauf.

Teile des schriftlichen Nachlasses befinden sich im Karl-May-Haus Hohenstein-Ernstthal.

Max Welte, Karl, Emma und Klara May

Besuche, Fotos, Briefe (1): Erste Kontakte

Am 5. Januar 1897 besuchte der knapp 20-jährige Technikstudent Max Welte Karl und Emma May in deren Radebeuler Villa "Shatterhand". Über diesen Besuch berichtete er am gleichen Tag in einem Brief an seine Cousine Nana:

May empfing uns[1] in dem Zimmer, welches andere Leute Salon nennen würden; da es aber einen solchen hier nicht gibt, so hat das Zimmer den poetischen Namen "Emmas Harem" empfangen. [...] Nach Tische setzte sich May ans Klavier. [...] Er spielte Stücke aus seiner Oper "Winnetou", an welcher er jetzt arbeitet. sein Spiel zu beschreiben, unterlasse ich, und ich fände auch keine Worte, aber jeder, der seine Komposition seines Liedes "Ave Maria" kennt, der weiß, wie ergreifend seine Melodien wirken.[2]
... und im Kreise der Familien März, Welte und Weber: Max Welte oben links

Aus diesem ersten Besuch entwickelte sich eine freundschaftliche Beziehung, die später auch Weltes Freunde Johannes März und Walter Weber mit einbezog.[3]

Karl May lud am 8. April in einem Brief an Max Welte ihn und Walter Weber für den folgenden Tag zum Mittagessen ein. Dieses Essen fand im Radebeuler Gasthof Weißes Roß statt. In einem späteren Brief an Cousine Nana bemerkte Welte, dass May als Kettenraucher nur ein Zündholz am Tag verbrauchte, weil er jede neue Zigarre am Stummel der alten anzündete.[4]

Bereits zwei Tage darauf besuchten Welte und Weber die Mays in ihrer Villa. Max Welte hatte seinen Fotoapparat dabei und machte zahlreiche Aufnahmen, von denen Emma und Karl Abzüge erhielten. Scherzhaft widmete Karl May Max Welte auf einer Postkarte den

Iten Preis für das VIIIte sächsische Wettphotographiren am 11./4. 97 in Radebeul.[5]

In einem undatierten Brief Weltes an Emma May heißt es (vermutlich) zu dem Besuch:

Sie glauben nicht, wie leid es mir gethan hat, daß Sie meinetwegen so viel Umstände machen mußten. [...] Vielleicht nehmen Sie als Zeichen meiner Dankbarkeit die ersten fertigen Bilder.[6]

Wahrscheinlich aus dem gleichen Zeitraum stammt ein Brief Karl Mays an Max Welte, in dem er ihn mit Lieber Herr Haupt-, Ober- und Leibphotograph anredete und eine Bestellung verschiedener Bilder aufgab.[7]

May sandte Max Welte am 21. April folgendes Gedicht:

Du bist so oft vom lieben Dresen
Bei mir in Radebeul gewesen;
Sei doch so gut und komme doch
Dreimal zu mir in jeder Woch!
Dein treuer Cousin May[8]

Rundreise 1897

Vom 10. Mai bis 15. Juli 1897 unternahmen Karl und Emma May eine Reise durch Deutschland und Österreich, von der Max Welte allerdings vorher nichts erfuhr. So schrieb er am Abreisetag ein Scherzgedicht, das mit den Worten beginnt:

Mein lieber May, ich rate dir,
Komm nächste Woche doch zu mir.

Dieses war auch von Johannes März und einem oder einer sonst unbekannten W. Schäfer unterzeichnet.[9]

Am 19. Mai schrieb May eine Postkarte mit dem Porträt Otto von Bismarcks aus Friedrichsruh an Welte.[10]

Aus München schrieb Emma May am 6. Juli an Max Welte:

Bald werden die Radebeuler Zugvögel ihr Nest wieder aufsuchen.[11]

Am 11. Juli vermutete Welte den Emir Kara Ben Nemsi (= Karl May) in Nürnberg und sandte ihm ein von Johannes März mitunterschriebenes Gedicht im Namen

der Freunde Schaar
In Erinn'rung an die Zeiten,
da sie mit dir allhier war.

Dieser Text wurde auf eine Postkarte des Radebeuler Hotels Lechla geschrieben.[12]

Max Welte und Johannes März, die in Radebeul vor verschlossenen Türen gestanden hatten, sandten am 17. Juli ein weiteres Scherzgedicht an Emma May.[13]

Besuche, Fotos, Briefe (2): Spiritismus

Bei Max Welte verlegte Autogrammkarte Karl Mays

Ende August 1897 war der Deidesheimer Kaplan Andreas Kempf für einige Tage bei Mays zu Gast. In dieser Zeit besuchte das Trio März/Weber/Welte ebenfalls die Villa "Shatterhand", wie Fotos belegen.[14]

Am 30. August fand im gleichen Hause eine spiritistische Sitzung statt, bei der Karl und Emma May, Richard und Klara Plöhn, Ernst Witting sowie vermutlich Andreas Kempf, Walter Weber und Max Welte zugegen waren.[15]

Max Welte schrieb am 24. September das Scherzgedicht Leben und Treiben des Skatklub "May" und sandte es – ebenfalls unterschrieben von Walter Weber und Johannes März – an Karl May, der damit zum Ehrenmitglied ernannt wurde.[16]

Möglicherweise im Herbst 1897 übernahm Welte den Vertrieb der Kostümfotos, die Alois Schießer von Karl May gemacht hatte. Dazu gründete er einen Photographie-Verlag.[17]

Im Oktober und November 1897 hielt sich Karl May im böhmischen Birnai auf. Seine Frau Emma blieb in Radebeul und empfing etliche Besucher, unter ihnen das Trio März/Weber/Welte. Emma May wurde von ihnen Nscho-tschi (nach Winnetous Schwester in Karl Mays Reiseerzählung Winnetou I) genannt und hielt mit ihnen spiritistische Sitzungen ab. In seiner 1907 entstandenen Schrift Frau Pollmer, eine psychologische Studie, in der er Emma und Welte – aller Wahrscheinlichkeit nach zu Unrecht – Ehebruch unterstellte, vermerkte May dazu:

[Er] ist ein jetziger Regierungsbaumeister, der als junger Leser zu mir kam und für mich schwärmte. Meine Frau nahm sich seiner sehr weiblich an. Es gehört ja zur Perversität alter, unterleibskranker Frauen, sich an jungen, männlichen Tolpatschereien an- und aufzuregen. Sie verkehrte viel mit ihm und erzog ihn so, daß er mir seine Schwärmerei entzog, um sie ihr hinüber zu tragen. Er himmelte sie an. Es war ihm eine Wonne, von ihr gequält und zu den niedrigsten Handreichungen verwendet zu werden. Ich duldete es, weil ich dadurch entlastet wurde und Ruhe bekam. Aber sie trieb es zu arg. Wenn ich mit ihr in die Stadt fuhr, stand dieser Mensch am Bahnhof, um ihr eine Blume zu überreichen. Ich hatte ihn dann einzuladen und freizuhalten. Wenn ich in der Stadt mit ihr essen wollte, saß er, während wir die Restauration betraten, schon da, uns zu erwarten. Natürlich aß er mit! Das wurde immer auffälliger. Offenbar benachrichtigte sie ihn hinter meinem Rücken, denn er wußte nur dann, daß wir kamen, wenn ich es ihr so zeitig gesagt hatte, daß die Zeit reichte, ihm einen Wink zu geben. Mir aber erklärte sie diese regelmäßige, auffällige Allwissenheit des jungen Menschen durch die Behauptung, daß er ein sehr empfindliches spiritistisches Medium sei und uns von seinen Geistern zugeführt werde; die wissen ja, daß wir in die Stadt kommen, und sagen es ihm! Sie trieb nämlich Spiritismus mit ihm und umspann ihn hierdurch so, daß er selbst heut noch nicht wieder losgekommen ist. Wenn dann Etwas geschah, was sie nicht berechnet hatte, so besaß sie die gradezu unverschämte Frechheit, sich selbst als das Opfer des Spiritismus hinzustellen, während sie doch die Schöpferin resp. Unternehmerin des ganzen Schwindels war. Der junge Mann gerieth ganz in ihre Fesseln. Wenn er von ihr nach Hause kam, sah er Geister auf der finstern Treppe, und wenn er an sie dachte, erklangen die lieblichsten Töne um ihn her. [...] Es kam mit der Zeit zu einer sehr lebhaften, heimlichen Correspondenz, die nur dadurch möglich wurde, daß meine Frau sich falsche Schlüssel zu meinen Briefkasten verschaffte, die mir jahrelang verheimlicht worden sind.
In meinen Werken kommt der Name einer jungen, schönen Indianerin vor, Nscho-Nschi geheißen. Dieser Name ist zum Sinnbild der heimlichen, verbotenen, aber unwiderstehlichen, glühenden Liebe geworden.[18] Der junge Mensch stand schließlich so zu meiner Frau, daß er sie unter vier Augen bei diesem Namen nannte und daß sie es sogar wagte, sich in ihren Zuschriften an ihn als Nscho-Nschi, also als willfährige Geliebte, zu unterschreiben. Man denke, welch ein Wagniß für eine verheirathete Frau! Und man denke, zu welcher Geschlechtsinniigkeit es zwischen ihnen schon gekommen sein mußte, um sich liebesblind in eine solche Gefahr zu stürzen! Die Unvorsichtigkeit und vaginelle Kurzsichtigkeit wurde schließlich so groß, daß mir ein Brief in die Hände fiel, in dem er sich zu der Äußerung verstieg "Das Strohmännle darf aber nichts wissen!" Also, ich war nur noch das Strohmännle, welches nur hier oder da einmal während einer Pause zugelassen wird; der ächte, richtige, wirkliche Mann aber war er! Die große Dummheit, Skandal hierüber zu machen, lag mir fern. der Mensch dauerte mich. Er war das Opfer der Pollmerschen Dämonen, grad so wie ich. Er hatte sich in das spiritistische Netz meiner Kreuzspinne verwickelt und besaß nicht mehr die Eigenkraft, sich dagegen zu wehren, von der occulten, hypnotischen und suggerirenden Schwindlerin geschlechtlich und moralisch entmannt und aufgefressen zu werden.[19]

Nicht datierte Briefe Weltes an Emma bestätigen allerdings dessen spiritistische Überzeugung.

Am 10. Dezember lud Karl May Max Welte per Postkarte für den 19. Dezember in seine Villa ein:

Bitte, Sonntag mit dem Zuge 12,[0]1 [Uhr] von [Dresden-]Neustadt aus zum Mittagessen![20]

Welte nahm diese Einladung vermutlich an.[21]

An Emma May schrieb Max Welte am 28. Dezember:

Unsere liebe "Nscho-tschi" zu besuchen, wird auch der "dritte"[22] mit "allerhöchster Erlaubnis" (also fast Befehl) eines Abends späte durch Vermittlung der "Lieben"[23] eintreffen.[24]

Der nächste bekannte Besuch Max Weltes bei Karl und Emma May fand am 9. Februar 1898 statt.[25]

Rundreise 1898

Von der Rundreise, die Karl und Emma May im Februar und März 1898 unternahmen, schickte Emma am 20. Februar aus der alten Kaiserstadt Wien Grüße an Max Welte.[26]

Etwa zu dieser Zeit bat Welte Karl May um die Erlaubnis, einen Beitrag über ihn für einen Schülerkalender verfassen zu dürfen, den der Buchhändler Carl August Theodor Pfeil zu Ostern herauszugeben plante.[27]

Am 1. März schrieb Emma wiederum aus Wien an Max Welte:

Leider ist mir mein Mann krank geworden, nun sitzen wir hier in Wien fest. Hoffentlich geht es bald vorüber. Bitte nicht merken lassen, daß ich geschrieben habe.[28]

Nachdem sich Karl May von dieser Krankheit erholt hatte, schrieb Welte am 16. März an ihn:

Ich freue mich herzlich, daß Sie wieder gesund sind. [... Ich bitte Sie,] schleunigst hierher auszureisen, da Sie unter reißende Wölfe gefallen sind, wie ich höre. Old Shatterhand[29] wird sich schon erwehren, aber die arme Nscho-tschi will ich lieber mit beschützen helfen, das ist sicherer![30]

Am 25. März schrieb Emma May aus München an Max Welte:

Hurrah, jetzt sind wir wieder auf deutschen Boden, u[nd] zwar in dem schönen München. Endlich ein Hoffnungsstrahl auf baldiges frohes Wiedersehen. In längstens 8 Tagen gedenken wir wieder daheim zu sein.[31]

Tatsächlich fuhren die Mays zwischen dem 29. März und dem 3. April 1898 nach Radebeul zurück.[32]

Orientreise 1899/1900

Zu Neujahr 1899 war Walter Weber bei Karl und Emma May zu Gast. Vermutlich waren dabei auch Johannes März und Max Welte zugegen.[33]

Am 26. März 1899 begann Karl Mays einzige Orientreise, die länger als ein Jahr dauerte. Bis Genua begleitete ihn seine Frau Emma, deren Freundin Klara Plöhn und z. T. deren Mann Richard. Über die erste Zeit seiner Abwesenheit von Radebeul berichtete May in Frau Pollmer, eine psychologische Studie:

Nach der endlichen Heimkehr meiner Frau [...] hat sie sich zu Hause betragen, als ob ich überhaupt bereits gestorben sei. Vor allen Dingen wurde der Verkehr mit dem jetzigen Regierungsbaumeister [Max Welte] inniger gestaltet. [...] Sie trieben Spiritismus miteinander.[34]

Spätestens zu dieser Zeit entwickelte sich auch ein stärkerer Kontakt zwischen dem Ehepaar Plöhn und Max Welte. Am 1. August 1899 schrieb Klara Plöhn an Welte:

Wir bedauern außerordentlich, Sie verfehlt zu haben und bitten Sie, falls es Ihre Zeit erlaubt morgen Mittwoch Ihren Besuch zu wiederholen.[35]

Am 30. August waren Plöhns in Begleitung von Emma May und Klaras Mutter Wilhelmine Beibler nach Mulda gereist. Klara Plöhn sandte von dort aus Max Welte und den Herren März & Weber einen freundlichen Gruß aus unserer sehr frischen Sommerfrische, der mit Plöhn & Frauen unterzeichnet ist.[36]

Emma May schrieb am 2. November an Max Welte:

Nehmen Sie bitte Parquetplätze für das Residenztheater [Dresden], denn für Fledermaus[37] ist kein Billett mehr zu bekommen.[38]

Am folgenden Tag sahen Emma und Welte vermutlich im Residenztheater Henrik Ibsens Schauspiel Nora.[39] In seiner Pollmer-Studie kommentierte Karl May derartige Aktivitäten:

Während meiner Reise ging [Welte] mit ihr in das Theater oder besuchte sie ganze Abende lang und ging auch des Nachts nicht nach Hause. Da ist es gar nicht zu verwundern, daß er auch mit in die Damenläden ging und beim Korsetanprobiren assistirte.[40]

Zu Emmas 43. Geburtstag (22. November 1899) gratulierte Max Welte am Tag zuvor mit einem spiritistischen Gedicht:

Tage der Schmerzen
Tage des Leides
Bleiben dem Sterblichen
Nimmer erspart. [...][41]

Eine Einladung Emma Mays an Welte vom 1. Dezember ist überliefert:

Ich würde mich unendlich freuen, Sie heute Abend 7 Uhr bei mir zu sehen.[42]

Am 10. Dezember sandten Max Welte und Johannes März ein Grußgedicht aus Radebeul nach Kairo an Karl May.[43]

Den zweiten Teil der Orientreise unternahm Karl May in Begleitung seiner Frau Emma und des Ehepaars Richard und Klara Plöhn. Am Ostersonntag, 15. April 1900 sandte Emma einen herzlichen Ostergruß aus dem schönen Kairo.[44]

Vermutlich für diese und andere liebenswürdige Karten sowie einen herzlichen Brief dankte Max Welte Emma May am 4. Mai und fragte:

was macht denn Herr Dr. [Karl May]? Man hört ja leider gar nichts von ihm.[45]

In Jerusalem schrieb Emma am 10. Mai an Max Welte eine Karte, die erst am 15. abgesandt wurde:

Herzliche Grüße von heiliger Stätte![46]

Am 25. Mai grüßte Emma May Max Welte aus Tiberias.[47]

Nach der Rückkehr der Ehepaare May und Plöhn nach Deutschland war Max Welte vermutlich Mitte August 1900 in der Villa "Shatterhand" zu Gast. Am 23. August bedankte dieser nämlich brieflich bei Karl May für den liebenswürdigen Empfang und ergänzte:

Das wunderbare Aroma des Dschebeli kribbelt mir noch jetzt in der Nase![48]

Eine vorgedruckte Neujahrskarte sandte Karl May zum Jahreswechsel 1900/01 an Max Welte.[49]

Ein weiteres Mal war Max Welte, der inzwischen Regierungsbaumeister geworden war, am 12. Mai 1901 bei Karl und Emma May zu Gast.[50] An Emma schrieb er am 15. Mai und dankte für die freundliche Aufnahme am letzten Sonntag. Außerdem erwartete er, am folgenden Tag die gewünschten Bilder bringen zu können.[51]

Die seit 14. Februar 1901 verwitwete Klara Plöhn schrieb am 30. August eine Postkarte an Max Welte, auf der sie ihm für (nicht ermittelte) Bücher dankt. Sie möchte sie ihm aber zurücksenden, weil ihre Reise (vgl. nächsten Abschnitt) kurz bevorsteht.[52]

Allerdings wendete sie sich bald darauf, vermutlich am 14. September, diesbezüglich erneut an Welte:

Wenn Sie Zeit und Lust haben, würde es mich freuen Sie morgen, Sonntag Nachmittag 4 Uhr zum letzten Mal bei mir zu sehen. Montag früh geht es fort. Ihre herrlichen Bücher habe ich noch durchgesehen, Sie haben mir dadurch einige wirklich genußreiche Stunden bereitet, wofür ich Ihnen herzlich danke.[53]

Wahrscheinlich nahm Welte diese Einladung an.[54]

Rundreise 1901

Aus Rigi, wohin sie mit Karl und Emma May gereist war (Rundreise 1901), antworte Klara Plöhn am 26. September Welte auf eine nicht erhaltene Postkarte:

Soeben kam Ihre Karte hier an, wir sagen dem Dr. noch nichts, weil er arbeitet, bitten Sie aber das betreffende Buch sofort für uns zu kaufen[55] und uns per +Band[56] zuzusenden. Versuchen Sie auch bitte, die Prospecte zu erlangen, die der Herausgabe vorangegangen sein müssen. Adressieren Sie alles an mich. Die Auslagen erhalten Sie bei unserer Rückkehr mit Dank zurück.[57]

Emma May schrieb am 1. Oktober ebenfalls aus Rigi an Max Welte:

Gestern hatten wir einen Sonnenuntergang von unbeschreiblicher Pracht u[nd] Erhabenheit![58]

Das per Kreuzband bestellte Werk kam am 2. Oktober bei Klara Plöhn in Rigi an, wovon sie Welte am gleichen Tag mit einer Postkarte in Kenntnis setzte. Weiterhin heißt es da:

Es ist furchtbar, diese schamlosen Menschen, gerade jetzt, wo dieser großartige "Et in terra pax" erscheint. Ich versuchte den guten Dr. zur sofortigen Heimkehr zu veranlassen, – vergeblich. Man sieht da mal wieder wie Gut und Böse kämpfen.[59]

Am 10. Oktober verließen die drei Reisenden die Schweiz in Richtung Württemberg. Am 15. Oktober schrieb Klara eine Ansichtskarte aus Marburg an Max Welte, die am Folgetag in Stuttgart abgestempelt wurde. Die Karte enthält einen Reisebericht sowie Grüße an die familie.[60]

Aus Wiesbaden, wohin die Reise weiterhin führte, sandte Klara Plöhn am 8. November Max Welte sowie seiner Mutter und seiner Schwester, den lieben Damen, [...] viele herzliche Grüße von den alten Radebeuler Freundinnen.[61]

Die vermutlich letzte Karte von dieser Reise an Max Welte schrieb Klara am 14. November in Weimar. Darin drückt sie ihre Freude über einen Besuch Weltes bei ihrer Mutter Wilhelmine Beibler aus.[62]

Mitte oder Ende November 1901 trafen die Reisenden wieder in Radebeul ein.

Rundreise 1902

Bereits im März 1902 war die Ehe von Karl und Emma May angeschlagen. Nach einem Streit am 19. März verbrachte Karl May die Nacht nicht zu Hause, sondern im Hotel Stern in Meißen. Am nächsten Tag sprach Klara Plöhn mit Emma May, wovon sie in ihrem Tagebuch berichtete:

Wenn sie doch nur nicht immer so roh wäre. Sie hat das Fressenkochen für den Saukerl, wie sie sich immer ausdrückt so satt. – Ja, was hat sie aber nicht satt? Weltes alberne verliebte Blicke? Solch ein altes Weib.[63]

Der davon wohl nichts ahnende Max Welte dankte am Karsamstag, 29. März, den Mays für eine Einladung, die ihm Johannes März übermittelt hatte.[64] Am Ostermontag waren März und Welte (vermutlich ohne Walter Weber) bei Karl und Emma May zu Besuch.[65]

Klara Plöhn schickte Max Welte am 14. Juli eine Postkarte, auf der sie bedauert, dass er sie nicht noch einmal besucht hatte, während sie noch zu Hause ist:

Ich hätte mich sehr gefreut, Ihnen Lebewohl zu sagen, wir reisen Mittwoch [...][66]

Eine (erst) am 18. Juli 1902 begonnene Rundreise von Karl und Emma May sowie Klara Plöhn endete zunächst auf der Mendel, wo sie sich bis zum 29. August miteinander aufhielten. Während der Reise kam es zum Bruch zwischen Karl und Emma. Karl May leitete die Scheidung ein, der Emma zunächst zustimmte, und reiste mit Klara ab, während Emma dort zurückblieb.[67] In ihrer Zeugenaussage vom 16. Dezember 1907 berichtete Emma über die folgende Zeit, in der sie den Verdacht hatte, ihre Wirtin Maria Schrott würde Briefe unterschlagen:

Da ich Angst bekam, mein Mann könne sich vielleicht auf grund des von mir unterschriebenen Schriftstücks von mir scheiden lassen, schrieb ich an den Ingenieur Welte nach Dresden und bat ihn, er möchte einen dortigen Rechtsanwalt zu meinem Schutze in Anspruch nehmen. Eine Antwort auf diesen Brief habe ich nicht bekommen, obgleich Herr Welte mir versichert hat, mir geantwortet zu haben.[68]

Am 31. August erhielt Max Welte eine nicht genau datierbare, von Emma May verfasste Postkarte mit dem zu dem Zeitpunkt merkwürdigen Text:

Herzlichen Gruß von den Radebeulern.[69]

Karl May hatte jedenfalls von ihrer Korrespondenz mit Max Welte erfahren, wie sein Brief vom 25. September aus Kochel am See (wohin die Reise ihn und Frau Plöhn geführt hatte) an Maria Schrott zeigt:

Ich bin bei meiner Abreise noch nicht ganz vom Mendel herunter gewesen, so hat sie sich trotz ihrer heiligsten Betheuerungen schon hingesetzt und nach Dresden geschrieben, sie, die 46 Jahre alte Frau, um einen 23jährigen Vertrauten [nämlich Max Welte] um gesetzliche Angriffspunkte gegen mich zu bitten.[70] Ist das Reue? Und diesem ersten, höchst eiligen Briefe sind dann noch andere und sogar Depeschen gefolgt.[71]

Besuche, Fotos, Briefe (3): Zwischen Karl und Emma

Am 4. Oktober 1902 schrieb Emma May aus Bozen, wohin sie inzwischen umgezogen war, an Max Welte:

Wir finden uns wieder einmal nimmer heim! Hoffend bald auf Wiedersehen in unserm schönen Dresden.[72]

Eine Bildpostkarte mit einem Tiroler Liebespaar als Motiv sandte Emma am 11. Oktober an Max Welte.[73]

Der nächste bekannte Gruß Emmas an Max Welte datiert auf den 10. November:

Wie geht es Ihnen? Ich möchte gern etwas von Ihnen hören, schreiben Sie mir doch bitte, recht bald einmal.[74]

Am 1. Januar 1903 sandte Emma May eine Neujahrskarte an Welte, auf der sie ihm von ganzem Herzen viel Glück wünschte.[75]

In Abwesenheit Emmas wurde die Ehe geschieden, das Urteil wurde am 4. März 1903 rechtskräftig.[76] Nach Ihrer Abreise aus Bozen hielt sie sich im März in Dresden auf und traf Max Welte, was Karl May in Frau Pollmer folgendermaßen kommentierte:

Hinzu kommt, daß diese Frau, als sie von Bozen nach Dresden kam, sofort nach ihrer Ankunft Welte aufgesucht hat, und zwar im Ministerium des Innern, ohne daß sie es ihm vorher meldete. Die alte, graue Amsel, beim jungen, grünen Zeißig! Er selbst erzählt, daß es seinen Collegen aufgefallen und er von ihnen daraufhin gefoppt und ironisirt worden sei![77]

Am 14. März schrieb Klara Plöhn an Emma May einen langen Brief, in dem es heißt:

Nur so viel will ich Dir sagen, daß Welte alle Deine Karten und Briefe an Karl ausgeliefert hat, auch diese, wo Du Dich als seine, Welte's, "Nscho-tschi" unterzeichnest. "Nscho-tschi" heißt "Geliebte",[78] Winnetous Schwester wurde so genannt. Dann, aus München, "Hurrah! mein lieber Herr Welte, nun winkt mir bald ein Wiedersehen mit Ihnen." Dann Deine famose Kußkarte (Liebespaar) aus Bozen u.s.w. Alle diese Unterlagen sind in Karls Besitz. Du kannst Dir denken, daß sie die Achtung für Dich bei ihm nicht erhöhten, obgleich sie heute gänzlich belanglos sind. Du hast beim Schreiben dieser an W[elte] gerichteten Mittheilungen mindestens unvorsichtig gehandelt. Und jetzt kommst du nach Dresden und Dein erster Gang ist wieder zu ihm. Fühltest Du Dir niemand näher stehen? Siehst Du, alle solche Vorkommnisse wirken verstimmend.[79]

Besuche, Fotos, Briefe (4): Das Ehepaar Karl und Klara May

Karl May und Klara verw. Plöhn heirateten am 30. März 1903 standesamtlich und am 31. kirchlich.[80]

Am 6. Juli war vermutlich die nach den USA ausgewanderte Familie Drescher bei Karl und Klara May zu Besuch. Fotografien zeigen neben Mays Carl H. und Flora Drescher, Wilhelmine Beibler und Max Welte, der an diesem Tag wohl auch zu Gast in der Villa "Shatterhand" war.[81]

Vermutlich blieb der Kontakt zwischen Karl May und Max Welte in den folgenden Jahren erhalten. Die nächste bekannte Nachricht ist ein Brief Weltes, der inzwischen als Regierungsbaumeister in Lommatzsch tätig war, an Klara May vom 9. April 1905, in dem er sich für eine nicht näher bekannte liebenswürdige Sendung bedankte. Außerdem bat er darum, Mays zu Ostern besuchen zu dürfen.[82] Ob es zu diesem Besuch kam, ist nicht bekannt.

Eine weitere Einladung beinhaltet ein Schreiben Klara Mays an Max Welte vom 15. August:

Wir freuen uns Sie zu sehen, und erwarten Sie zum Kaffee [am Sonntag, 20. August,] um 4 Uhr.[83]

Welte nahm diese Einladung vermutlich an.[84]

Am 24. September informierte Max Welte Karl May brieflich darüber, dass er beruflich von Lommatzsch nach Leipzig versetzt worden ist.[85]

Karl und Klara May antworteten am 30. September auf dieses Schreiben:

[Karl May:] Gruß! Glückwunsch!
[Klara May:] Das lasse ich mir gefallen! Herzlichen Glückwunsch zu diesem famosen Wechsel. In Leipzig läßt sichs doch besser leben als in Lommatzsch. Was ist den die Veranlassung zum Wechsel? Der L[eipziger] Bahnhofsbau?[86]

An Max Weltes Mutter Antonie Marie Welte schrieb Karl May am 23. Dezember 1905:

In der Voraussetzung, daß Ihr Sohn, Herr Regierungsbaumeister Welte, sich während der Festzeit bei Ihnen befindet, bitte ich, ihm mitzutheilen, daß wir ihn am ersten Feiertag, Mittags 1 Uhr, gern zum Essen bei uns haben möchten. Es ist weiter Niemand geladen als nur Herr März.[87]

Vermutlich nahmen sowohl Johannes März als auch Max Welte diese Einladung an.[88]

Eine weitere Einladung Mays ging am 28. Dezember an Max Welte. Karl May erwartete ihn am 30. Dezember:

Habe mich für Sonnabend Abend 7 Uhr freigemacht. Bitte, zu kommen.[89]

Zur Feier von Karl Mays 65. Geburtstag am 25. Februar 1907 in der Villa "Shatterhand" waren Max Welte sowie die Ehepaare Bernstein und Schneller zu Gast. May war verstimmt durch politische Bemerkungen Weltes, die sich wohl auf die Sozialdemokratie bezogen.[90]

Zwei Jahre darauf, am 24. Februar 1909, gratulierte Max Welte Karl May zunächst schriftlich, sendet dabei herzlichste Glück- und Segenswünsche und drückt seine Hoffnung aus, dieselben morgen noch persönlich wiederholen zu können.[91] Dies geschieht auch bei seinem Besuch bei den Mays.[92]

Am 11. April sandte das Maytrio März/Weber/Welte Herzlichste Ostergrüße [...] in Erinnerung früherer fröhlicher Stunden an Karl May.[93]

Im Oktober 1909 hielt sich Max Welte in Rigi auf und schrieb an May:

In Gedenken Ihres hiesigen Aufenthaltes, der wohl gleich meinem einsam in solchen Höhen war, erlaubt sich herzlichste Grüße zu senden Ihr M. Welte.[94]

Besuche, Fotos, Briefe (5): Das Brautpaar Max Welte und Gertrud Thieme

Zu seiner Verlobung mit Gertrud Thieme, die bereits 1909 stattfand, gratulierte Klara May Max Welte im Juni 1910:

Erst heute und nur kurz kann ich Ihnen schreiben und Ihnen unsere allerherzlichsten Glückwünsche übermitteln. Sie sind ein Glückspilz! Wir freuen uns aufrichtig und hoffen, Ihr Fräulein Braut kennen zu lernen, sobald als nur irgend möglich. Diesen Monat müssen wir verzichten, da wir am 29. d[es] M[onats] den Termin mit [Rudolf] Lebius in Berlin haben, der jetzt alle Kräfte in Anspruch nimmt. In diesem Ereignis müssen Sie auch den Grund erblicken, daß mein guter Mann Ihnen nicht selbst schreibt. Er ist sehr leidend und dabei mit Arbeit mehr als überlastet. So Gott will, mündlich mehr unter freundlicheren Verhältnissen als jetzt.[95]

Vermutlich Anfang Juli 1910 kam es zu einem Treffen Karl (und Klara?) Mays mit Max Welte und Gertrud Thieme.[96] Aus Niederpoyritz bei Dresden sandte Max Welte am 11. Juli ein Scherzgedicht an Karl May, das von seiner Braut mitunterschrieben ist:

Wir sitzen auf dem Staffelstein
Und trinken Pilsner Bier statt Wein.
[...]
Wir denken an die Mühl' im Grund,
An die Begegnung jener Stund' [...][97]

Am 30. Dezember 1911 sandten Gertrud Thieme und Max Welte Neujahrsgrüße an Karl May und gratulierten zum guten Ausgang des Lebius-Prozesses.[98]

Zu Karl Mays 70. Geburtstag sandte Welte, auch im Namen seiner Braut, die allerherzlichsten Glück- und Segenswünsche und ergänzte:

Was ich selbst Ihnen Alles zu danken und zu verdanken habe, das ist freilich eine Schuld, die ich nie abtragen kann.[99]

Besuche, Fotos, Briefe (6): Nach Karl Mays Tod

Karl May verstarb am 30. März 1912 in seiner Villa "Shatterhand". Am 1. April informierte Klara May Max Welte davon:

Mein Heiligtum unser Karl May ist Sonnabend Abend heimgegangen. Mittwoch 1/2 11 Uhr Abschied hier in seinem Heim. Außer Weber sagen Sie es vor seiner Beisetzung keinem Menschen, so ist's im Sinne des Verstorbenen.[100]

Auch in den Jahren nach Karl Mays Ableben blieb Max Welte mit Klara May in Kontakt. Am 14. August 1912 sandte Klara eine kurze Kondolenz-Danksagung an Max Welte. Die Postkarte zeigt als Motiv das Ehepaar Karl & Klara May.[101]

Max Welte gratulierte am 4. Juli 1913 Klara May mit einer Glückwunschkarte zum 49. Geburtstag.[102]

Zu ihrem 60. Geburtstag (4. Juli 1924) lud Klara May Max Welte am 24. Juni 1924 ein:

Ich hoffe, das liebe Trio [März/Weber/Welte] wird beisammen sein u[nd] noch eine Zahl Freunde, (30–40)[103]

Den Jahreswechsel 1927/28 feierte Klara May in der Villa "Shatterhand" zusammen mit mehreren Freunden, darunter auch Familie März. Eine Grußkarte mit einem May-Porträt von Erwin Raupp ging am 1. Januar 1928 an Max Welte.[104]

Eine weitere Karte, ebenfalls mit einem Raupp-Foto, sandte Klara May am 14. April 1928 an Max Welte, vermutlich als Antwort auf ein nicht bekanntes Schreiben:

Es freut mich wieder einmal von Ihnen zu hören. Ihre gefl[issentliche] Anfrage erledigt der [Karl-May-]Verlag.[105]

Einen Neujahrsgruß mit einer Aufnahme der Indianerehrung 1928 sandte Klara May am 1. Januar 1929 an Max Welte:

Auch Ihnen alles Gute fürs neue Jahr und hoffentlich bald auf Wiedersehn in Radebeul.[106]

Ebenso am 3. Januar 1930 (Motiv: Indianerehrung)[107] und am 4. Januar 1931 (Motiv: Villa Bärenfett). Auf dieser letzten Neujahrskarte ist eine Postkarte von Klara Mays Amerikareise 1930 erwähnt, die sie an Welte geschickt hatte.[108]

Der letzte bekannte Kontakt ist eine vorgedruckte Grußkarte, die Klara May zu Weihnachten 1931 an Max Welte geschickt hatte.[109]

Eine weitere Korrespondenz zwischen Karl Mays Witwe und dem Ehepaar Welte ist wahrscheinlich, aber nicht bekannt.

Anmerkungen

  1. Wer Max Welte bei diesem Besuch begleitet hat, ist unbekannt.
  2. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 6.
  3. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 7.
  4. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 22.
  5. Barth: K. & K. May, S. 8.
  6. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 22 f.
  7. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 23.
  8. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 26.
  9. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 31.
  10. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 47.
  11. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 65.
  12. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 69.
  13. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 73.
  14. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 81.
  15. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 82.
  16. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 86.
  17. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 87.
  18. Gemeint ist Nscho-tschi, die sich in Mays Winnetou I sehr keusch in den Ich-Erzähler verliebte.
  19. May: Frau Pollmer, S. 857–860.
  20. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 99.
  21. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 100.
  22. Gemeint ist vermutlich Max Welte selbst als Teil des Trios März/Weber/Welte.
  23. Gemeint sind die bei den Séancen gerufenen Geister.
  24. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 101.
  25. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 110.
  26. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 114.
  27. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 114.
  28. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 126.
  29. Gemeint ist Karl May.
  30. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 128.
  31. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 131.
  32. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 135.
  33. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 191.
  34. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 239.
  35. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 265.
  36. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 271.
  37. Gemeint ist die Operette Die Fledermaus von Johann Strauß (Sohn).
  38. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 312.
  39. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 312.
  40. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 312.
  41. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 319.
  42. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 321.
  43. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 321.
  44. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 334.
  45. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 336.
  46. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 338.
  47. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 343.
  48. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 402 f.
  49. Barth: K. & K. May, S. 17.
  50. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 459.
  51. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 460.
  52. Grunert (Hrsg.): Karl-May-Handschriften, S. 101.
  53. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 488 f.
  54. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 489.
  55. Gemeint ist vermutlich ein Band der sogenannten "Fischer-Ausgabe", einer nicht autorisierten Neufassung von Karl Mays Kolportageromanen.
  56. Gemeint ist Kreuzband.
  57. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 493.
  58. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 495.
  59. Grunert (Hrsg.): Karl-May-Handschriften, S. 102 f.
  60. Grunert (Hrsg.): Karl-May-Handschriften, S. 104.
  61. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 503.
  62. Grunert (Hrsg.): Karl-May-Handschriften, S. 105.
  63. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 37.
  64. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 40.
  65. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 40.
  66. Grunert (Hrsg.): Karl-May-Handschriften, S. 106.
  67. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 103–105.
  68. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 106.
  69. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 110.
  70. Emma May war zu diesem Zeitpunkt erst 45 Jahre alt, Max Welte bereits 25.
  71. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 119 f.
  72. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 121.
  73. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 125.
  74. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 139.
  75. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 170.
  76. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 215.
  77. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 217.
  78. Laut Karl May: Winnetou I heißt Nscho-tschi so viel wie Schöner Tag.
  79. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 220 f.
  80. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 234 f.
  81. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 257.
  82. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 499.
  83. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 526.
  84. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 528.
  85. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 539.
  86. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 547.
  87. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 572.
  88. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 573.
  89. Grunert (Hrsg.): Karl-May-Handschriften, S. 51.
  90. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 166.
  91. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 501.
  92. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 501.
  93. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 517.
  94. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 567.
  95. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 162.
  96. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 208.
  97. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 207 f.
  98. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 530.
  99. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 560.
  100. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 603.
  101. Barth: K. & K. May, S. 26.
  102. Barth: K. & K. May, S. 43.
  103. Barth: K. & K. May, S. 27.
  104. Barth: K. & K. May, S. 28.
  105. Barth: K. & K. May, S. 29.
  106. Barth: K. & K. May, S. 30.
  107. Barth: K. & K. May, S. 31.
  108. Barth: K. & K. May, S. 32.
  109. Barth: K. & K. May, S. 33.

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.