1903

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Karl und Klara May
  • Karl May legt ein Bibliotheksverzeichnis an. Bestand: 1.790 Bücher.
  • Klara Plöhn sucht Marie Hannes in Wernigerode auf und nimmt ihr das Manuskript Allerlei von Karl May sowie die an sie gerichteten Briefe Karl Mays ab. Arglos schickt Marie Hannes Klara noch einige Briefe und Gedichte nach. Ende des Monats erfährt sie von Klara, dass May die Briefe und das Manuskript – angeblich – verbrannt habe. Der Kontakt zwischen Marie Hannes und Karl May bricht ab. Sie schreibt jetzt nur noch an Klara.
  • Karl May besucht am 31. Januar einen Vortrag von Friedrich Delitzsch über Babel und Bibel. Das Thema beschäftigt ihn.
  • Zwischen Adalbert Fischer und Karl May kommt es – ohne Beistand der Anwälte – im Februar endlich zu einem Vergleich. Dieser wird in der Presse bekannt gegeben. Im Nachgang zu dem Vergleich erhält May von Fischer das Romanfragment Delila zurück – und vernichtet es. Anfang Mai wird dieser Prozess gerichtlich beendet.
  • Karl May lernt Sascha Schneider kennen. Dieser wohnt zu der Zeit in Meißen bei seiner Mutter und seiner Schwester Lilly. Die beiden Herren beginnen eine ausführliche Korrespondenz und freunden sich an. Im Oktober bestellt May bei ihm das Gemälde Der Chodem.
  • Die Scheidung von Emma wird im Januar in Emmas Abwesenheit ausgesprochen und Anfang März rechtskräftig. Wenig später, am 30. März, heiratet Karl May Klara Plöhn.
  • Emma May zieht nach Weimar und soll wieder ihren Mädchennamen tragen. Allerdings hält sie sich nicht daran.
  • Im September verbringen die Familien May und Bernstein einige Tage in der Sächsischen Schweiz. (Basteireise 1903)
  • Die dreizehnjährige Lu Fritsch nimmt Kontakt zu Karl May auf. Sie schickt ihm ein Gedicht.
  • Im Oktober vollendet Sascha Schneider einen Karton ohne Titel (Die sterbende Menschheit) und macht ihn Karl May zum Geschenk.
  • Oskar Gerlach, der Anwalt Pauline Münchmeyers, sorgt im November für die Bewahrung der Strafakten Karl Mays.
  • Am Grabmal wird das Relief von Selmar Werner aufgestellt.
  • Karl May ist gegen Jahresende schwer krank. Er kann monatelang nicht mehr schreiben.
  • Sascha Schneider vollendet sein Gemälde Hohes Sinnen und den Karton Der Außergewöhnliche.

geboren

gestorben

Primärliteratur