Julius Duboc

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Karl Julius Duboc (* 10. Oktober 1829 in Hamburg; † 11. Juni 1903 in Niederlößnitz) war ein deutscher Philosoph und Schriftsteller (Pseudonym Julius Lanz), Bruder des Schriftstellers und Malers Charles Edouard Duboc.

Leben

Julus Duboc studierte Mathematik und Physik, wandte sich dann aber der Philospohie zu. 1853 unterbrach er sein Studium und lebte mehrere Jahre in Australien, bevor er 1857 nach Deutschland zurückkehrt. Duboc arbeitete als Redakteur für die Deutsche Zeitung, die Westf. Zeitung und die Berliner Nationalzeitung, danach zog er 1870 nach Dresden, wo er als freier Schriftsteller lebte.

Werke

  • Soziale Briefe (3. Auflage, 1873)
  • Die Psychologie der Liebe (1874)
  • Das Leben ohne Gott (1875)
  • Hundert Jahre Zeitgeist in Deutschland (1889)
  • Die Lust als sozialethisches Entwicklungsprinzip (1900)

Julius Duboc und Karl May

Karl May arbeitete in sein im Verlag Heinrich Gotthold Münchmeyer erschienenes Werk Das Buch der Liebe Teile von Dubocs Die Psychologie der Liebe ein. Das Kapitel Liebe und Sociation besteht zu weiten Teilen aus einer umgeschriebenen Fassung des des Kapitels Die Liebe und die Gesellschaft sowie der Anmerkung 3 aus Dubocs Werk.[1]

Anmerkungen

  1. Martin Schulz: Verwandte Klänge im Buch der Liebe. Georg Pertz als Quelle für Karl May. In: Karl May in Leipzig Nr. 98, 2014, S. 6.

Weblinks