Old Shatterhand

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Old Shatterhand
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Winnetou I
Winnetou II
Winnetou III
Old Surehand I
Old Surehand II
Old Surehand III
Satan und Ischariot I
Satan und Ischariot II
Satan und Ischariot III
"Weihnacht!"
Im Reiche des silbernen Löwen I
Im Reiche des silbernen Löwen IV
Winnetou IV
Der Sohn des Bärenjägers
Der Geist des Llano estakado
Der Schatz im Silbersee
Der Ölprinz
Der schwarze Mustang
Im "wilden Westen" Nordamerika's
Unter der Windhose
Ein Oelbrand
Old Cursing-Dry
Ein Blizzard
Mutterliebe
Freuden und Leiden eines Vielgelesenen

Old Shatterhand als Lesezeichen

Old Shatterhand (englisch für "Alte Schmetterhand"[1]) ist ein berühmter deutschstämmiger Westmann, der Ich-Erzähler vieler der großen und bekannten Reiseerzählungen Karl Mays. Auch in den im Wilden Westen spielenden Jugenderzählungen ist er - in der dritten Person - der Held. Im Laufe der Jahre hat Karl May herausgearbeitet, dass er die gleiche Person wie Kara Ben Nemsi ist, da beide Figuren dann über dieselben Waffen oder dieselbe Biografie verfügen.

Literarische Biografie

Old Shatterhand (l.) beim Schmettern

Old Shatterhand war ein junger Deutscher, der anfangs als Hauslehrer in St. Louis und bald danach im Westen für die Eisenbahn als Landvermesser arbeitete. Während dieser Tätigkeit wurde er bereits von Sam Hawkens zum Westmann ausgebildet. Unter Hawkens' Anleitung lernte er Mustang fangen, Büffel jagen und Spuren lesen, wobei sich jedesmal der Schüler dem Lehrer aufgrund seiner Belesenheit überlegen zeigt... Einen vom Fleisch eines geschossenen Bisons angelockten Grizzlybären erledigte er mit dem Bowiemesser.

Seinen Kriegsnamen "Shatterhand" bekam er von Oberingenieur White dank seines Jagdhiebs, d.h., weil er in der Lage war, jeden Feind mit einem einzigen Schlag an die Schläfe bewusstlos zu schlagen. Trotz dieser Fähigkeit und seiner zunehmenden Erfahrung und obwohl Hawkens den Namen mit "Old" vervollständigt, wird er von Sam beharrlich weiter "Greenhorn" genannt. Der Surveyor Wheeler stimmt nach dem dritten Jagdhieb der Namensgebung "Shatterhand" zu.

Von Winnetou und dessen Schwester Nscho-tschi lernte er später verschiedene Indianersprachen und übte weiter Anschleichen sowie den Gebrauch verschiedener Waffen.

Old Shatterhand lernt Winnetou kennen

Es gibt von Karl May selbst unterschiedliche Berichte darüber, wie Winnetou und Old Shatterhand sich kennen gelernt hätten.

Variante I

Auf der Bärenjagd stößt Winnetou auf die Landvermesser. Nachdem das Greenhorn den ihm vorher unbekannten, allerdings sofort sympathischen Häuptlingssohn Winnetou später vor dem Marterpfahl der Kiowa retten konnte, wurde er nach einigen Verwicklungen (u.a. einem Zweikampf als Gottesgericht mit Winnetous Vater Intschu tschuna und dem Beweis seiner Unschuld) sein Blutsbruder ("Winnetou I").

Variante II

Winnetou berichtet, wie er Old Shatterhand das erste Mal gesehen hat:

»Das war am Rio Gila, weit von hier gegen Mittag, wo die Pferde der Apachen weiden. Die Hunde der Komanchen waren aus ihren Löchern gekrochen, um die tapferen Krieger der Apachen anzubellen. Da hielten die Häuptlinge einen großen Rat, und am andern Morgen zogen zehnmal zehn mal sechs Apachen aus, um sich die Skalpe der Komanchen zu holen. Winnetou war noch jung. Er wurde ausersehen, die Fährte der Komanchen zu suchen, denn sein Auge war scharf und sein Ohr hörte den Lauf des Käfers im Grase. Er erhielt zehn Krieger, welche mit ihm ritten, und es gelang ihm, die Spur des Feindes zu finden. Auf dem Rückwege sah er einen Rauch aufsteigen und schlich hinzu, um zu sehen, welche Männer an dem Feuer zu finden seien. Es waren fünf Bleichgesichter. Die Apachen standen mit den Weißen in Feindschaft; darum beschloß Winnetou, sie zu überfallen und sich mit ihren Skalpen zu schmücken. Der Ueberfall gelang den roten Männern, aber zu ihrem eigenen Schaden. Die Bleichgesichter wurden überrumpelt, aber sie waren tapfer, sie wehrten sich. Einer von ihnen war hinter einen Baum gesprungen und schoß einen Roten nach dem andern nieder. So starben vier Bleichgesichter, aber auch die zehn Apachen, welche mit Winnetou waren. Endlich waren nur noch das tapfere Bleichgesicht und Winnetou übrig. Der Weiße warf sein Gewehr weg und stürzte sich auf den Roten. Er riß ihn zu Boden und entwand ihm die Waffen. Winnetou war verloren; er lag unter dem Weißen und konnte sich nicht bewegen, denn dieser letztere war stark wie ein grauer Bär. Der Apache riß sein Jagdhemd auf und bot dem Feinde die nackte Brust. Dieser aber warf das Messer weg, stand auf und reichte Winnetou die Hand. Sein Blut war geflossen, denn Winnetou hatte ihn in den Hals gestochen, und dennoch schonte er das Leben des Apachen. Dieses Bleichgesicht war Old Shatterhand. Seit jener Zeit sind beide Männer Brüder gewesen, und sie werden Brüder bleiben, bis der Tod sie voneinander trennt.«
(K. May in "Der Sohn des Bärenjägers" - Zeitschriftenfassung)

weitere Varianten

  • Winnetou 1875 (ex-Innuwoh) - doch indirekt
  • Der Scout - Teil der Erzählung
  • Vorwort von "Im fernen Westen" (1879): angedeutete zweite Version der ersten Begegnung zwischen Winnetou und dem noch namenlosen Ich-Erzähler in Form eines kurzen Berichts des Letzteren

Im Bewusstsein des Publikums durchgesetzt hat sich Variante I.

Äußeres

Old Shatterhand im Kinderbuch

In "Der Sohn des Bärenjägers" wird Old Shatterhand wie folgt beschrieben:

Er war von nicht sehr hoher und nicht sehr breiter Gestalt. Ein dunkelblonder Vollbart umrahmte sein sonnverbranntes Gesicht. Er trug ausgefranste Leggins und ein ebenso an den Nähten ausgefranstes Jagdhemd, lange Stiefel, welche er bis über die Knie emporgezogen hatte, und einen breitkrämpigen Filzhut, in dessen Schnur rundum die Ohrenspitzen des grauen Bären steckten. In dem breiten, aus einzelnen Riemen geflochtenen Gürtel steckten zwei Revolver und ein Bowiemesser; er schien rundum mit Patronen gefüllt zu sein. An ihm hingen außer mehreren Lederbeuteln zwei Paar Schraubenhufeisen und vier fast kreisrunde, dicke Stroh- oder Schilfgeflechte, welche mit Riemen und Schnallen versehen waren. Von der linken Schulter nach der rechten Hüfte trug er einen aus mehrfachen Riemen geflochtenen Lasso und um den Hals an einer starken Seidenschnur eine mit Kolibribälgen verzierte Friedenspfeife, in deren Kopf indianische Charaktere eingegraben waren. In der Rechten hielt er ein kurzläufiges Gewehr, dessen Schloß von ganz eigenartiger Konstruktion zu sein schien, und in der Linken eine - - - brennende Cigarre, an welcher er soeben einen kräftigen Zug that, um den Rauch mit sichtlichem Behagen von sich zu blasen.
Der echte Prairiejäger gibt nichts auf Glanz und Sauberkeit. Je mitgenommener er aussieht, desto mehr hat er mitgemacht. Er betrachtet einen jeden, der auf sein Aeußeres etwas gibt, mit souveräner Geringschätzung. Der größte Greuel ist ihm ein blankgeputztes Gewehr. Nach seiner festen Ueberzeugung hat kein Westläufer Zeit, sich mit solchem Schnickschnack zu befassen.
Nun sah an diesem jungen fremden Manne alles so sauber aus, als sei er erst gestern von St. Louis aus nach dem Westen aufgebrochen. Sein Gewehr schien vor einer Stunde aus der Hand des Büchsenmachers hervorgegangen zu sein. Seine Stiefel waren makellos eingefettet und die Sporen ohne eine Spur von Rost. Seinem Anzuge war kaum eine Strapaze anzusehen, und wahrhaftig, er hatte sogar seine Hände rein gewaschen.

Ausrüstung

Old Shatterhand besaß in den Jugenderzählungen einen Rappen mit dem indianischen Namen Hatatitla (Blitz) und generell zwei markante Gewehre: den Henrystutzen (ein Gewehr, mit dem man fünfundzwanzigmal schießen konnte ohne nachzuladen) und den Bärentöter. Beide Gewehre erhielt er von dem Büchsenmacher Mr. Henry aus St. Louis (Winnetou I und Winnetou II).

Kenntnisse und Fähigkeiten

Der Old Shatterhand der Jugenderzählungen

Old Shatterhand ist der „guten“ Seite zuzuordnen und kämpft zusammen mit Winnetou und/oder anderen Gefährten gegen die meist klar abgegrenzte „böse“ Seite. Dabei ist er bemüht, sich Feinde zu Freunden zu machen. Er tötet Feinde nur, wenn es die Selbstverteidigung erfordert. Ansonsten macht er sie durch gezielte Schüsse in Gliedmaßen oder durch Fausthiebe lediglich kampfunfähig. Er ist ein perfekter Trapper, Schütze und Reiter sowie Meister in anderen nötigen Fertigkeiten des „Westens“ („Westmann“). Spezifische „West“-Fertigkeiten und -Kenntnisse wurden ihm erst von Sam Hawkens, später von Winnetou vermittelt; allgemeine, auf Logik und Verstand, Kraft oder Ausdauer basierende Fertigkeiten hat er bereits vorher.

Er bereist die Welt, um später daheim über Land und Leute Bücher zu schreiben.

Er beherrscht mindestens folgende Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Apache, Komantsche, Kiowa, Utah, Arabisch, Türkisch, Persisch und Chinesisch. Ferner besitzt er umfassende Kenntnisse in folgenden Wissensgebieten: Mathematik, Physik, Astronomie, Meteorologie, Chemie, Botanik, Zoologie, Anatomie, Medizin, Mechanik, Literatur, Poesie/Lyrik, Musik, Geschichte, Völkerkunde, Geografie sowie Theologie aller Weltreligionen (er kennt die Bibel und den Koran auswendig). Er ist ein trainierter Läufer, Ringer und Schwimmer.

Zudem ist er ein bekennender (ursprünglicher) Christ. In dieser Eigenschaft distanziert er sich von "Alibi"-Christen, die zwar regelmäßig in die Kirche gehen, aber die eigentlichen christlichen Tugenden nicht aufweisen. Andere Religionen, besonders den Islam, sieht er als verfehlt an und spricht darüber auch offen mit deren Angehörigen.

Er betont mehrfach die grundsätzliche Gleichberechtigung zwischen menschlichen Rassen und Ethnien und verurteilt auch unmittelbaren Rassismus. Er kann Personen gut einschätzen, indem er allein an den Gesichtszügen Charaktereigenschaften abliest.

Obwohl er Winnetou stets als perfekten Meister aller Disziplinen im Westen beschreibt, ist er diesem doch überlegen. Dies zeigt sich vor allem in „Winnetou I“, wo er Winnetou einhändig und mit einer offenen Halswunde im Zweikampf besiegt. Zudem veranlasst er Winnetou vereinzelt, Entscheidungen zu ändern. Schließlich ist er Winnetou auch durch zivilisatorische Kenntnisse, wie Schriften, Kalender oder Karten entziffern, überlegen. Lediglich in spezifischen Orts-, Sprach- und Ethnienkenntnissen übertrifft ihn Winnetou vereinzelt.

Entwicklung der Figur

Karl May als Old Shatterhand, 1896
  • Inn-nu-woh (1875)

Der Ich-Erzähler ist ein Reisender und bei den Ereignissen nur Zuschauer.

  • Old Firehand (1875)

Der Ich-Erzähler besitzt Henrystutzen und einen Indianerrappen als Geschenk von Winnetou. Er rettet zwar Ellen aus einem Feuer, ist aber keineswegs eine imponierende Persönlichkeit, der sich andere (freiwillig) unterordnen. Sein Rat wird sogar übergangen.

Erstmals fällt der Kriegsname "Old Shatterhand", den der Held - so sagt er nebenbei - von Emery Bothwell erhalten hat.

  • Deadly dust (1880)

"Old Shatterhand" ist ein Westmann wie er im Buche steht und besitzt einen 25schüssigen Henrystutzen. In der Erzählung beschreibt Old Shatterhand sein zweites Treffen mit Winnetou, der seinen Freund erstmals "Schar-lih" nennt. Es werden frühere Abenteuer erwähnt.

  • Ein Ölbrand (1883)

Old Shatterhand stümpert mächtig herum und überlebt mit knapper Not einen Ölbrand.

  • Unter der Windhose (1886)

Der namenlose Ich-Erzähler nennt sich selbst Selki-latah (Tötende Hand) und nennt sich einen erfahrenen Westläufer; die Anzeichen für einen Tornado erkennt er jedoch nicht.

  • Der Scout (1888)

Der Ich-Erzähler ist ein Greenhorn, erstmals im Wilden Westen und lässt sich sogar von einem Pferd abwerfen. Er lernt Winnetou kennen und bekommt von Old Death eine improvisierte Ausbildung zum Westmann. Trotz guter Anlagen bleibt er aber ein Reisender.

Ich bin Old Shatterhand

Die zunehmende Identifikation zwischen Autor und dem "Ich" der Reiseerzählungen bewirkte die "Old-Shatterhand-Legende": Karl May behauptete von sich, mit seinen Ich-Erzählern identisch zu sein, an den jeweiligen Schauplätzen persönlich gewesen zu sein, die Namen seiner Ich-Erzähler tatsächlich getragen zu haben, deren Taten tatsächlich ausgeführt zu haben, deren schon fast übernatürliche körperliche Stärke und geistige Fähigkeiten selber zu besitzen. Damit stellte er für sein Publikum auch klar, dass Old Shatterhand mit Kara Ben Nemsi aus Mays Orient-Romanen identisch ist. Auch das meist nur "Charley" genannte ICH der Südamerika-Dilogie und der im mittel- und ostasiatischen bzw. pazifischen Raum spielenden Erzählungen und Romane ist Old Shatterhand-Karl May.

Werke mit Old Shatterhand

Während in den Reiseerzählungen ein Ich-Erzähler Old Shatterhand ist, wird in den Jugenderzählungen in der dritten Person über Old Shatterhand berichtet. Das hat zur Folge, dass in einigen der Romane (z.B. "Der Schatz im Silbersee") Old Shatterhand erst spät in die Handlung eingreift.

Ich-Erzähler Old Shatterhand Old Shatterhand in der dritten Person
Winnetou I bis III Der Sohn des Bärenjägers
Old Surehand I bis III Der Geist des Llano estakado
Satan und Ischariot I bis III Der Schatz im Silbersee
Weihnacht Der Ölprinz
Im Reiche des silbernen Löwen I Der schwarze Mustang

siehe auch die Artikel Ich-Erzähler, Charley und Kara Ben Nemsi

weitere Namen Old Shatterhands

Die folgenden Namen bedeuten zumeist auch "Tötende Hand" in der jeweiligen Indianersprache und werden meistens nur erwähnt:

  • Nina-nonton (Comanche) - in "Der Geist des Llano estakdo"
  • Selki-Latah oder auch Selkhi-Lata (Apache) - zuerst in "Unter der Windhose"
  • Tave-schala (Yuma) - "Satan und Ischariot"
  • Pokai-mu (Utah) - in "Der Schatz im Silbersee"
  • Ká-ut-skamasti (Oglala) - in "Winnetou III"
  • Nonpay-klama (Shoshone) - in "Der Sohn des Bärenjägers"
  • Nou-pay-klama (Sioux) - in "Der Sohn des Bärenjägers"
  • Vauva-shala (Sioux Tetong) - in "Ein Ölbrand"

Old Shatterhand im Film

Lex Barker als Old Shatterhand

Das erste filmische Auftreten von Old Shatterhand erfolgte im deutschen Kinofilm "Der Schatz im Silbersee" (1962), wobei Old Shatterhand und Old Firehand zu einer Person verschmolzen. Der Kinofilm "Old Shatterhand" (1964) beruht auf keiner literarischen Vorlage von Karl May.

Karl-May-Filme mit Old Shatterhand:

Darsteller:

In dem Musical Winnetou von Ralph Siegel spielte der niederländische Sänger und Schauspieler Bruce Low die Rolle des Old Shatterhand 1966 und 1968 in der Berliner Deutschlandhalle und 1975 in der Stadthalle Wien.

Winnetou-Neuverfilmung

In der dreiteiligen Neuverfilmung von Winnetou ist Old Shatterhand ein deutscher Ingenieur, der als Einwanderer nach Amerika kommt. Er trägt als Landvermesser einen schwarzen Anzug mit lockigem Haar und Schnurrbart. Als Winnetou weißer Freund bekommt er von diesem ein hellbraunes Wildlederhemd mit gebundener Hose. Sein Gewand ist dass wie von Winnetou mit Pferde- oder Skalphaaren verziert. Als älterer Mann ist sein Haar gewachsen und blond geworden. Dazu bestehen seine Klamotten aus einem Fleecepulli, schweren Stiefeln und einem schmuddeligen, langen Pelzmantel. Neben seinen langen Haaren besitzt er einen ungepflegten Drei-Tage-Bart. Old Shatterhand wandelt mit der Zeit zum Indianerfreund und heiratet Winnetous Schwester Nscho-tschi nach indianischer Art und zieht mit ihr auf eine Farm auf dem Indianergebiet, wo er als sesshafter Mensch seinen Lebensabend verbringt. Er wird von Wotan Wilke Möhring gespielt.

Old Shatterhand bei Festspielen (Auswahl)

Old Shatterhand im Hörspiel (Auswahl)

Weitere Informationen dazu unter www.karl-may-hoerspiele.info -> Rollen.

Anmerkungen

  1. Die Bezeichnung "Old" wird von Karl May dahingehend erklärt, dass dies eine typisch amerikanische Bezeichnung für einen erfahrenen, exzellenten Westmann sei. Tatsächlich war sie im Wilden Westen jedoch völlig ungebräuchlich.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.

Weblinks