1909

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Faksimile des Manuskripts zum Augsburger Vortrag
  • Euchar Albrecht Schmid veröffentlicht einen mehrfach nachgedruckten Bericht über Mays Amerikareise.
  • In Sachen Kahl-Broschüre schließt May einen außergerichtlichen Vergleich mit Friedrich Bechly, dem Verleger.
  • Die Voruntersuchung wegen Meineids wird aus Mangel an Beweisen eingestellt.
  • In einem Beleidigungsverfahren Rudolf Lebius gegen Hans Weber tritt Klara May als Zeugin auf. Lebius zeigt sie prompt wegen Betrugs und Meineids an. Beide Verfahren werden eingestellt. Lebius reist im März nach Weimar, um Mays geschiedene Frau Emma auszufragen. Emma kennt ihn nicht und gibt bereitwillig Auskunft. Lebius benutzt die Aussagen für einen Artikel (Ein spiritistisches Schreibmedium), der Ende März anonym erscheint. Der Artikel wird an Mays Freunde, die Presse und andere versandt.
  • Karl May besucht gemeinsam mit Klara Selma vom Scheidt, Emmas Freundin, in Weimar. Er wird Emma verklagen und seinen und Klaras Spiritismus vehement leugnen. (1910 zieht er seine Klage zurück.)
  • Friedrich Wilhelm Kahl verklagt Rudolf Lebius (sowie dessen Frau Martha und den Herausgeber Hugo Nathanson) wegen eines Artikels. Lebius klagt zurück (gegen Friedrich Bechly).
  • Emma, deren monatlicher Unterhalt von May gestrichen wurde, zieht für einige Wochen nach Berlin und wohnt bei ihrer Freundin Louise Häußler. Ihre Freundin Emma Weise unterstützt sie mit 1.500 Mark.
  • Im Mai vergleichen sich Lebius und May im Streit um die Kahl-Broschüre; die bisher gefallenen Beleidigungen sollen ausgeglichen sein, die anstehenden Privatklagen zurückgenommen und zukünftig Frieden gehalten werden.
  • Fritz Prüfer, Seminarist und May-Leser, nimmt Kontakt auf.
  • In Dresden gastiert eine Wild-West-Show. Unter den Beteiligten ist auch John Ojijatekha Brant-Sero. May war vermutlich (inkognito) bei mehreren Aufführungen.
  • Zurück in Weimar lernt Emma Ende Juli Fritz Appunn kennen.
  • Adolf Droop veröffentlicht seine Monographie Karl May. Eine Analyse seiner Reise-Erzählungen und sendet ein Exemplar an May. Sie kommen in Kontakt.
  • Karl und Klara May besuchen Ende September die erste Internationale Flugwoche in Berlin. Von Hubert Latham ist May besonders beeindruckt.
  • Selma vom Scheidt versucht, zwischen Emma und Karl May zu vermitteln. Als Zeichen des guten Willens gibt sie May von einem Lebius'schen Schreiben Kenntnis, in dem er May einen geborenen Verbrecher nennt. May verklagt ihn wegen verleumderischer Beleidigung.
  • May hält am 8. Dezember in Augsburg einen Vortrag. Unter den Zuhörern ist Bertolt Brecht. Von Augsburg reisen Karl und Klara May nach München.
  • Lebius fährt nach Hohenstein-Ernstthal und beginnt mit Nachforschungen nach Mays krimineller Vergangenheit. Die Ergebnisse werden noch im Dezember im Bund veröffentlicht. Andere Zeitschriften drucken den Beitrag nach. May schreibt erst nur Entgegnungen und klagt dann doch.

geboren

gestorben

Primärliteratur

Übersetzungen

  • Ein erstes Karl-May-Buch erscheint auf Norwegisch.

Sekundärliteratur