Fischer-Ausgabe

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Ankündigung für den 'Verlorenen Sohn', 1904

Bei H. G. Münchmeyer, Dresden (bzw. Dresden-Niedersedlitz) erschien eine dreibändige Ausgabe der "Liebe des Ulanen". Ab 1901 folgten in fünf Serien "Karl May's Illustrierte Werke", ab 1908 liefen alle Reihen anonym. Teilweise wurden die Romane von Paul Staberow bearbeitet.

Staberow schrieb am 25. Mai 1902 an May:

"Die Umarbeiten sind vorgenommen worden nicht etwa, um den früheren Text interessanter zu machen, sondern weil in der That sich in der ersten Ausgabe Ihrer im Münchmeyerschen Verlage erschienenen Werke große stilistische u. orthographische, ja grammatische Fehler u. vielfach auch sehr obscoene Stellen vorfanden. Die von mir korrigierte Ausgabe machte auf mich den Eindruck, als wenn ihr Autor verabsäumt hätte, die Correctur derselben selbst zu lesen u. als wenn letztere einem völlig ungebildeten Menschen, wahrscheinlich dem unterdessen verstorbenen Herrn Walther, anvertraut gewesen sei."[1]

Diese sogenannte Fischer-Ausgabe (nach dem Verlagsbesitzer Adalbert Fischer) umfasste Mays fünf Kolportageromane, um die es so viele gerichtliche Auseinandersetzungen gegeben hat.

Diese Neubearbeitungen wurden (mit oder ohne Pseudonym) bis 1914 vertrieben und bildeten die Grundlage für die Ausgabe des Karl-May-Verlags.

Anmerkungen

  1. zitiert nach Karl-May-Chronik III, S. 62 f.

Literatur