Johannes Dederle

Aus Karl-May-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Johannes Dederle (* 1850; † 1913) war Redakteur sowie Brieffreund und Unterstützer Karl Mays.

Leben

Dederle arbeitete zunächst bei der Dortmunder Zeitschrift Tremonia und ab 1900 als Feuilletonredakteur des Koblenzer Rhein- und Mosel-Boten. Ab Juli 1902 war Johannes Dederle dort auch Mitinhaber des Verlags. Er wechselte 1906 zur Buerschen Zeitung (Emscher-Lippe-Volkszeitung) und 1907 zur Mülheimer Volkszeitung.

Verheiratet war Johannes Dederle mit Leopoldine geb. Kügelgen (* 1846; † 27. Dezember 1906), mit der er eine Tochter namens Rosa hatte.

Johannes Dederle und Karl May

Briefwechsel (1): Erster Teil der Orientreise

Karl May stand vermutlich schon vor seiner Orientreise 1899/1900 mit Dederle in Kontakt. Das erste bekannte Schreiben Mays an den Redakteur datiert auf den 22. April 1899 und wurde in Kairo verfasst. Darin gibt sich May als der Weltreisende und äußert sich auch über seine Reisepläne etwas großzügiger:

Jetzt gehe ich nach dem Sudan; dann über Mekka nach Arabien zu Hadschi Halef, Persien, Indien.[1]

Ebenfalls in Kairo schrieb Karl May am 17. Mai an Johannes Dederle einen weiteren Brief, dem ein über Mays Reise berichtender Artikel der deutschsprachigen Ägyptischen Zeitung vom 14. Mai beigelegt war:

Beifolgende Zeitungsnotiz wurde ohne mein Wissen gedruckt; habe sie darum korrigiert, falls Sie sie aufnehmen sollten.[2]

Der nächste Gruß kam am 22. September von Bord der "Palestina" aus Massaua:

Endlich und glücklich hier angekommen, gestatte ich mir, Ihnen mit meinen herzlichsten Grüßen auch einen der jetzt so vielgesuchten König Menelik-Thaler zu senden, damit Sie sehen, daß ich Ihrer stets und gern gedenke.[3]

Am Tag darauf sandte Karl May aus Massaua ein weiteres Schreiben an Johannes Dederle:

Bei einer Gluth von 41 Grad Réaumur schreibe ich Ihnen diesen Gruß. Bin bisher glücklich durchgekommen, noch bei voller Reiselust, und hoffe, daß es so bleibt. Die überall herrschende Pest ist wegen der mit ihr zusammenhängenden Quarantaine außerordentlich hinderlich. Es geht nur sehr langsam vorwärts. Oft sind bedeutende Umwege nötig. Darum wird meine jetzige Reise wohl viel länger als ein Jahr in Anspruch nehmen. Dafür aber bringe ich einen so reichen Stoff mit heim, daß ich an Sujets nie Mangel leiden werde.

Dieser Brief wurde am 10. Oktober in der Tremonia abgedruckt.[4]

Auch die nächste Kartenserie Mays an Dederle, die am 12. Oktober in Colombo geschrieben wurde, erschien in der Tremonia, und zwar am 8. November:

Nun kommt eine Mittheilung, welche Sie wahrscheinlich interessiren wird, Herr Redacteur. Ort, Zeit und dergleichen verschweige ich. Warum? Das werden Sie gleich erfahren. Es handelt sich um die Entdeckung eines reichen, ausgedehnten Goldfeldes, vielleicht eines orientalischen Klondyke. Zwölf Reitstunden lang kann der Kenner das goldhaltige Gestein zu Tage treten sehen. Es fehlte an den nöthigen Werkzeugen, und die gebotene Heimlichkeit erschwerte den Prozeß noch mehr; trotzdem ergab ein kopfgroßes Stück Muttergestein für ca. 40–45 Mark reines Gold. Dieser Gehalt soll natürlich nicht als der überhaupt durchschnittliche hingestellt werden. Dazu aber kamen noch werthvolle Nebenprodukte und Nebenfunde, die ich nach Deutschland geschickt habe, um sie fachmännisch untersuchen zu lassen. Denken Sie ja nicht, daß ich mich einer Illusion überantwortet habe. Die Goldfelder sind da, wirklich da, doch nicht einmal mein Diener ahnt etwas davon; aber dieser Fund läßt mich sehr kalt; ich brauche ihn nicht, denn ich habe mehr als genug, um nicht darben zu müssen. Die geordnete, fleißige Arbeit segnet Gott; das habe ich ja selbst erfahren; aber das Graben und Kämpfen um den goldenen Klumpen tödtet Leib und Seele und hat noch keinem Lande und keinem Volke geistigen und ethischen Nutzen gebracht. Ich kann dieses Geheimniß mit in das Grab nehmen, ohne daß es mich eine Spur von Überwindung kostet. Ja, wenn die Gegend in der Nähe einer deutschen Kolonie oder Ansiedlung läge, dann würde ich vielleicht nicht schweigen; aber Fremden – – – – ? Nein! Von hier, also von Colombo aus, mache ich zunächst einen Abstecher nach Sumatra. Ich kann dadurch fünf braven deutschen Menschenkindern zu einem lange vergeblich gesuchten Glücke verhelfen. Sie sehen, Karl May ist trotz seiner sechs Dezennien noch unternehmend und thatbereit, wenn es dem Wohle Anderer gilt. Dann geht es durch Indien und Persien nach dem Tigris hinab zu den Haddedihn.[5]

Bereits seit Ende September erschienen Karl Mays Entgegnungen auf die Angriffe Fedor Mamroths, die May unter dem Pseudonym Richard Plöhn in der Tremonia veröffentlichte. Darauf bezieht sich Mays Schreiben an Johannes Dederle vom 23. Oktober aus Colombo:

Soeben, nur Stunden vor der Abfahrt nach Sumatra, erhalte ich den geharnischten Tremonia-Artikel meines Freundes Plöhn. Karten mit meiner Ansicht über diese Punkte sind schon unterwegs an Sie.Ich danke Ihnen von ganzem Herzen! Plöhn schreibt mir, daß Sie ein Manuscript von mir wünschen. Ja, wissen sie, daß ich nie kürzen oder ändern lasse? Unter dieser Bedingung bin ich sehr gern bereit, und zwar aus persönlicher Sympathie für Sie, Ihnen unter dem Gesamttitel "Reisebilder aus dem Oriente" noch während der Reise eine Reihe hochinteressanter Sendungen zu machen, sozusagen Photographien von Personen, Orten oder Zuständen, die gewiß sehr gern gelesen werden.[6]

Von Kota Radscha aus schrieb Karl May am 7. November an Johannes Dederle:

Ich bin glücklich hier auf Sumatra angekommen, und zwar zu einer für mich sehr günstigen Zeit. Warum? Das werde ich in den Ihnen versprochenen "Reisebildern aus dem Oriente" erzählen. Ich hoffe, sie beginnen zu können, sobald ich nach Padang komme.[7]

Am 8. November sandte Dederle die eben erschienene Tremonia an Richard Plöhn, den er für den Verfasser der oben genannten Entgegnung hielt. Im Begleitbrief heißt es, bezogen auf Mays Schreiben, das in der Zeitung abgedruckt war:

Der Brief kennzeichnet so recht den edlen selbstlosen Charakter des uneigennützigen Herrn May. Dieser schöne Zug, andere zu beglücken, zieht sich durch sämmtliche Werke unseres verehrten Schriftstellers. [...] Die Entdeckung des Goldfeldes hat mich, wie Herr May vermuthet, wirklich interessirt. Offen gestanden, dachte ich mir unwillkürlich: "Wenn Du doch dabei gewesen wärest!" Das wäre so was gewesen für einen armen Journalisten, der bei seiner bescheidenen Lebensweise dennoch immer froh ist, wenn der Monats-Erste kommt![8]

Von Padang aus schrieb Karl May am 23. November 1899 an Johannes Dederle:

Es ist hier so herrlich, daß ich gestern meiner Frau, dem Ihnen bekannten Herrn Plöhn in Radebeul und seiner Gemahlin depeschirt habe, daß sie sofort nach Port Said in Egypten kommen sollen, wohin ich für morgen auch Dampfer genommen habe, um sie nach hier zu holen und ihnen dieses Paradies zu zeigen. Dann nehme ich sie mit nach den anderen Gegenden, in welche mich diese Reise führt. Ist das nicht schön und eine unschätzbare Gnade Gottes, mit der Frau und herzlieben Freunden solche Weiten des Orients bereisen und mein schönes Bagdad auch mit besuchen zu dürfen? Ich versprach Ihnen ein Manuscript für Ihre Zeitung, bin aber weder auf der See noch während der zwei Wochen hier zum Anfang gekommen, kann Ihnen aber sagen, daß ich während der 23-tägigen Fahrt von hier nach Port Said an dieses mein Wort denken werde.[9]

Auch am 5. Dezember sandte Dederle Pressematerial an Richard Plöhn.[10]

Briefwechsel (2): Zweiter Teil der Orientreise

Etwa mit dem Jahr 1900 begann der zweite Teil von Mays Orientreise, den er nun mit seiner Frau Emma und dem befreundeten Ehepaar Richard und Klara Plöhn verbrachte. Von Jerusalem aus schrieb er am 12. Mai 1900 an Johannes Dederle:

Es sind wahre Odysseus-Fahrten gewesen, welche zwischen meinem letzten Gruß und dem heutigen liegen, und ich fand da leider nicht die nöthige Ruhe und Zeit, das Ihnen versprochene Manuscript zu vollenden. Sie wollen dies gütigst verzeihen! Aber Wort halte ich. Gestern waren wir in Hebron, und morgen geht es nach dem todten Meere. Ich habe außer dem Äußerlichen auch so viel, so sehr viel Innerliches erlebt, und Palästina ist in geistiger Beziehung noch heut das Land, darinnen Milch und Honig fließt. Ich bringe davon mit![11]

Elf Tage später schrieb May in Tiberias an Dederle:

Von Kapernaum, Bethsaida und Magdala kommend, sendet Ihnen einen Gruß vom heut sehr stürmischen See Genezareth Ihr ergebener May.[12]

Am 25. Mai ging ein Gruss aus Nazareth von Karl May an Johannes Dederle.[13]

In Damaskus schrieb May am 11. Juni 1900 in einem Brief an Dederle das Gedicht Ich gehe fort in das gelobte Land.[14]

Auf sein geplantes Werk Reisebilder aus dem Oriente ging Karl May in seinem ebenfalls in Damaskus verfassten Brief vom 12. Juni an Dederle ein:

Hätte Ihnen ein Manuscript geschickt; aber Sie brauchen wohl nur kurze Sachen und streichen lassen darf ich mir nichts. Ich halte aber Wort. Bin mit Sujets so reich versehen, daß ich bei meinen 60 Jahren nur eilen, eilen, eilen muß, um auch meinen Lesern das zu geben, was mein Herz erfüllt und mich so unendlich glücklich macht, denn was ich bis jetzt geschrieben habe, ist nur die Einleitung, die ohne Kenntnis des folgenden unmöglich verstanden werden kann. Daher auch meine fröhliche und unerschütterliche Ruhe den Zeitungen gegenüber, welche mich angreifen, ohne mich begriffen zu haben. Diese Herren brachten mir große buchhändlerische Erfolge, und das Ende ihrer Angriffe wird ein für mich hochbefriedigendes sein.[15]

Inzwischen hatte sich Johannes Dederle mit dem Verleger der Tremonia, Lambert Lensing (* 1851; † 1928), überworfen und war daraufhin als Redakteur zum Rhein- und Mosel-Boten gewechselt. Am 16. Juni schrieb May in Beirut einen darauf bezogenen Brief an Dederle:

Ihren vorherigen, an Herrn März gesandten Brief habe ich nicht erhalten. Ich weiß also nicht, weshalb Sie kündigten und wer dieser liebe Herr L[ensing] ist. Sollten Sie etwa gar ein Opfer Ihrer Ehrlichkeit geworden sein, mit welcher Sie sich meiner gegen die Unehrlichen angenommen haben? Ich würde das auf das herzlichste bedauern und beklagen. Ich persönlich mache mir auch nicht den geringsten Pfiff aus diesen Angriffen, die einst durch sich selbst gerichtet werden, aber ich möchte nicht, daß ein Freund durch sie zu leiden habe. Bitte, wollen Sie doch so gütig sein, einen recht baldigen Brief an meine Adresse in Radebeul zu richten (May, Radebeul-Dresden), in welchem Sie mir des Pudels Kern noch einmal zeigen! Ich denke, gegen den 1520 Juli dort einzutreffen. Muß unbedingt einmal in die Heimath, obwohl ich dann sehr wahrscheinlich bald wieder nach dem Oriente gehe. Uebrigens drängt mich mein Herz, Ihnen für Ihr neues Wirken Gottes reichsten Segen zu wünschen. Redacteure wie Sie sind selten, Gott erhalte Ihnen die Kraft zum Wirken für seine heiligen Zwecke und für den wahren, einzig rechten Glauben, dem Sie treu und redlich dienen! Gestatten Sie mir, eine Kleinigkeit beizulegen. Sie wissen, wie sehr ich die Moschee der Ommaijaden in Damaskus liebe. Das Medinat Isa dieses Tempels ist dasjenige Minareh, von dem man sagt, daß am jüngsten Tage Christus auf dasselbe herabsteigen werde, um zu richten alle Lebenden und die Todten. Am Westthore verkauft man Amulets, denen die Kraft zugeschrieben wird, das Leben des Besitzers für 10 Jahre zu verlängern. Ich sende Ihnen eins dieser sonderbaren Schriftstücke. Volle 10 Jahre Lebensverlängerung! Mehr kann ich einstweilen wohl nicht für Sie thun. Ich denke aber, Sie erhalten noch vor Ablauf dieser Frist ein neues![16]

Briefwechsel (3): Himmelsgedanken und Kolportage

Das nächste bekannte Schreiben Karl Mays an Johannes Dederle datiert auf den 22. Dezember 1900 und ist wohl ein Begleitbrief zu einem Exemplar der Himmelsgedanken, das May dem Redakteur geschenkt hatte:

Ich ahne, welche irdischen Gedanken sie hervorrufen werden.[17]

Am 21. Februar 1901 gratulierte Johannes Dederle brieflich zu Karl Mays 59. Geburtstag und erinnerte May an das Reise-Manuscript, das er sich so gegen Ende Mai oder Anfang Juni erbat. Außerdem dankte wiederholt für die Himmelsgedanken:

Dürfte ich wohl ab und zu einen der Sinnsprüche oder eines der herrlichen Gedichte in meinem Sonntagsblatt "Familienfreund"[18] abdrucken?[19]

Bereits am 24. Februar antwortete May auf dieses Schreiben:

Herzlichen Dank für Ihre freundliche Gratulation! Werde Montag, am Geburtstage, Ihrem Wohle meinen besten Tropfen widmen. Wenn Sie aus "Himmelsgedanken" zuweilen Etwas in Ihrem "Familienfreund" bringen wollen, bin ich gern einverstanden. Mein Versprechen hinsichtlich eines Extrabeitrages für Sie werde ich halten, und hoffentlich auch zu der von Ihnen angegebenen Zeit.[20]

Wohl im März 1901 hatte Dederle an Karl May die Abschrift einer Anzeige Adalbert Fischers gesandt, mit der für die (unrechtmäßige) neue Ausgabe von Mays Kolportageromanen geworben wurde. May antwortete dem Redakteur am 20. März:

Soeben beschäftigt mich die Absicht, mir die Zeit für den Ihnen versprochenen Beitrag zu erübrigen, da erhalte ich Ihren Brief. Lieber, armer Freund! Was haben Sie sich mit der Abschrift für Mühe gegeben! Ich kenne das Dings sehr wohl; es wird mir ja aus allen Gegenden Deutschlands zugeschickt! Haben Sie Herzensdank! Es handelt sich um eine Ausbeutung meines Namens, wie sie gewissenloser gar nicht sein könnte. Der Prozeß ist gegen die Firma angestrengt, auch habe ich die Buchhändler bereits gewarnt. Daß Sie dagegen angehen wollen, ist mir erfreulich. Ich werde niemals auf eine gemeine Zeitungsbalgerei eingehen; Sie aber, den ich so hoch achte, sollen nächster Tage, da Sie sich dieser Angelegenheit annehmen wollen, ein Manuscript für Ihren "Rhein- und Mosel-Boten" bekommen, durch dessen Veröffentlichung Sie wie der einmal den Beweis liefern, daß Redacteur Dederle thurmhoch über den Leitern derjenigen Blätter steht, über welche man, um sich nicht mit ihnen zu beschmutzen, leider nur die Achsel zucken kann.[21]

Tatsächlich veröffentlichte Johannes Dederle am 22. März im genannten Blatt einen Artikel, in dem er vor den Romanen warnt:

Wir möchten [...] nicht verfehlen, an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen und unsere Leser zu warnen, sich durch eine derartige Usurpation des Namens eines hochgeachteten Mannes durch einen Unbekannten irre führen zu lassen, zumal der Unbekannte nicht derart aufgetreten ist, daß man nach unserer Ueberzeugung die Erzählung unserer Jugend empfehlen kann.[22]

Auf diesen Artikel antwortete May brieflich am 25. März 1901:

Sie irren nämlich in der Annahme, daß ich nicht der Verfasser der betreffenden Werke sei. Ich bin es, aber ich bin es doch auch wieder nicht! Hätte ein anderer Schriftsteller [...] sich meines Namens als Pseudonym bedient, so könnte ich den Fall mit mildem Auge betrachten; aber es liegt eine Thatsache vor, welcher ich nur mit größter Strenge Rechnung tragen kann: Man treibt Maskerade mit mir selbst!

Weiterhin beschrieb May hier ausführlich die Entstehung der Romane für Heinrich Gotthold Münchmeyer. Dieser Brief wurde unter der Rubrik Eingesandt am 27. März im Rhein- und Mosel-Boten veröffentlicht.[23]

Treffen in Koblenz

In Begleitung seiner Frau Emma und der nunmehr verwitweten Freundin Klara Plöhn reiste Karl May im Januar 1902 nach Koblenz und quartierte sich im Hotel Monopol ein. Am 16. Januar schrieb er von dort aus an Johannes Dederle:

Sie würden uns eine große Freude bereiten, wenn Sie die Güte hätten, um 1 Uhr bei uns, Hôtel Monopol, Zimmer No. 25, mit mir meiner Frau und meiner Schwester [gemeint ist Klara Plöhn] ein kleines Frühstück einzunehmen. Nicht wahr, Sie sind so lieb, zu kommen? Es soll niemand wissen, daß ich hier in Coblenz bin. Darum habe ich mich als Dr. Friedrich in das Fremdenbuch eingetragen.[24]

Johannes Dederle nahm die Einladung an, wie in Klaras Tagebuch vermerkt ist:

Donnerstag. Dederle zu Tische bei uns.

Bei diesem Treffen versprach May dem Redakteur einen Vorabdruck der Reiseerzählung Am Tode für dessen Zeitung Rhein- und Mosel-Bote.[25] Die Geschichte bildet später den Anfang des Bandes Im Reiche des silbernen Löwen III.

Briefwechsel (4): Am Tode und Cardauns

Bald darauf kündigte May per Depesche die Zusendung des ersten Manuskriptteils von Am Tode an. Am 9. Februar sandte er diesen an Dederle und legte einen Brief bei:

Hier meiner Depesche gemäß der Anfang der Erzählung. Ich habe so nothwendig, daß ich erst in dieser Nacht beginnen konnte. Es ist natürlich Conceptschrift, auch nicht erst noch einmal durchgelesen. Bitte aber, ja nichts zu ändern! Ich arbeite nie anders.[26]

Im Rhein- und Mosel-Boten vom 14. Februar kündigte Johannes Dederle den Erstabdruck der Reiseerzählung unter Locales an und verwies außerdem auf Fortsetzungsbände zum "Silberlöwen" und zu Am Jenseits.[27] Am 15. Februar begann dieser Abdruck unter der Redaktion Dederles.[28]

Am 20. Februar erschien im selben Blatt – ebenfalls aus der Feder Dederles – unter der Überschrift Populär-wissenschaftlicher Vortrag ein Aufsatz zu Hermann Cardauns' Koblenzer Vortrag gegen May. Darin heißt es:

Bezüglich der Behauptung, Karl May sei Protestant, bemerken wir, daß wir persönlich aus dem Munde von Karl May's Schwester vernommen haben, er sei Katholik.[29][30]

Karl May dankte Johannes Dederle am 27. Februar brieflich für ein Stenogramm des Cardauns-Vortrags:

Habe leider nicht Zeit, es durchzulesen. Seit vorgestern, meinem 60ten Geburtstage, läuft eine ununterbrochene Fluth von Zuschriften ein. Wie das so laut von "liebe", von "Verehrung" spricht! Es ist, als ob in Folge der Angriffe die Anerkennung zehnfach Blüthen treiben müsse. So wächst nach Gottes Willen Gutes aus dem Bösen, und ich sehe deutlich, wie ohnmächtig doch der böse Wille ist, wenn man ihn – – – mit Schweigen straft! Ich bin ganz einverstanden, den etwaigen Ueberschuß in Mosel[wein] zu verwandeln. Prosit! Ja, ist es Ihnen möglich, so suchen Sie zu erfahren, welches Honorar Herr Dr. C[ardauns] bekommen hat! Diese moral-ökonomische Frage kann unter Umständen sich in eine Antwort verwandeln! Meines Dankes seien Sie versichert. Das Manuscript [Am Tode] wird ca. 200 Seiten lang.[31]

Im Anschluss an die letzte Folge von Am Tode, die am 30. April 1902 im Rhein- und Mosel-Boten erschien, kündigte Johannes Dederle den in kurzer Zeit erscheinende[n] dritten "Silberlöwen"-Band an.[32] Am gleichen Tag schickte er das Manuskript an Karl May zurück und schrieb dazu:

Das Feuilleton hat Ihren hiesigen und auswärtigen vielen Freunden große Freude bereitet und ich bin der festen Ueberzeugung, daß dasselbe eine gute Reklame ist für den demnächst erscheinenden dritten Band von "Im Reiche des silbernen Löwen".[33]

Am 25. Juni erschien – nach dem Tode König Alberts von Sachsen – Karl Mays Gedicht "Der Löwe Sachsens" im Rhein- und Mosel-Boten[34] und am 31. Dezember das Gedicht Sylvester 1902–1903.[35]

Briefwechsel (5): Babel und Bibel

In der folgenden Zeit gab es keinen Kontakt zwischen Johannes Dederle und Karl May. May ließ sich 1903 von Emma scheiden und heiratete Klara Plöhn. Dederle arbeitete vom 1. April 1906 an bei der Buerschen Zeitung, wovon Mays nichts erfahren hatten. Daher schrieb Klara May im Frühjahr 1906 eine Postkarte an Dederles alte Adresse, in der sie ihn bat, einen Artikel aus der US-amerikanischen Zeitung Anzeiger und Post nachzudrucken. Die Karte wurde dem Redakteur nachgesandt, nicht aber der Artikel. Am 25. Juni mahnte Johannes Dederle diesen Artikel bei Klara an, die er noch immer für Karl Mays Schwester hielt und mit Fräulein anredete.[36]

Unter der Überschrift Etwas über Karl May erschien der Artikel dann am 9. Juli in der Buerschen Zeitung. Darin wurde für das nächste Jahr der Besuch Mays bei seinem Schulfreund Ferdinand Pfefferkorn in Lawrence angekündigt sowie aus Elisabeth Barchewitz' Artikel Meinem Lieblingsschriftsteller und aus dem Aufsatz Sascha Schneiders Titelzeichnungen zu den Werken Karl Mays aus der Leipziger Illustrirten Zeitung zitiert. 100 Exemplare davon sandte Johannes Dederle an Frl. May.[37]

Am 23. Juli veröffentlichte Dederle einen Nachdruck von Maximilian von Witzlebens Vorbericht über Karl Mays Drama Babel und Bibel, der zuerst im Hildesheimer Kurier erschienen war. Wiederum werden 100 Exemplare an Klara May geschickt. In einem Begleitbrief dankte Dederle für drei Bücher (Im Reiche des silbernen Löwen III und IV sowie Und Friede auf Erden!) und fuhr fort:

Wahrscheinlich nächste Woche, vielleicht schon Samstag, werde ich eine Rezension über dieselben schreiben und in der Zeitung veröffentlichen. Ich beabsichtige in derselben auch die Tatsache zu verwerten, daß Ihr Herr Gemahl[38] seinen Prozeß [gegen Pauline Münchmeyer] in zwei Instanzen gewonnen hat und daß man [nämlich Hermann Cardauns] sich seinerzeit nicht gescheut hat, Ihren Herrn Gemahl mit einem Graßmann u[nd] einem Taxil "in einen Topf zu werfen".[39]

Klara May bat laut einer nicht datierten Vorschrift Dederle um die Veröffentlichung seiner Babel und Bibel-Besprechung und um 500 Exemplare davon:

Auf Ihre eigene Arbeit freue ich mich. Es kann gar nicht schaden, wenn man die Härten gewisser Herren etwas geißelt und wenn es bekannt wird, daß die gerechte Sache Karl Mays aus diesem Kampfe siegreich hervorgegangen ist in zwei Instanzen, nach hartem Kampf.[40]

Tatsächlich erschien am 31. Juli eine durch Klara vermittelte Rezension des noch nicht erschienenen Dramas.[41] Sie hatte dem Redakteur auch das Manuskript des Werks geschickt. Dieser jedoch sandte es bereits am 2. August zurück.[42]

Am 8. August schrieb Karl May an Johannes Dederle:

Es freut mich herzlich, bei meiner Heimkehr von meiner guten Frau zu erfahren, daß Sie, der uns Entschwundene, sich so unerwartet wiedergefunden haben. Besonders deshalb freue ich mich darüber, weil ich sehe und erfahre, daß Sie noch immer der Alte sind, nämlich der thatkräftige und anständige Redacteur, der unentwegt nach hohen, edlen Zielen strebt und sich durch nichts verleiten läßt, von dieser Höhe herunter zu steigen, um journalistischer Henkerknecht zu werden. Ich drücke Ihnen die Hand! Was Sie seit Neuem über mich und meine Lebensaufgabe gesagt haben, sondert Sie höchst ehrenvoll von allen Denen ab, die man nicht in den Mund nimmt, obgleich man sie bedauert. Die spätere Zeit wird Keinen von diesen Leuten kennen, mag ihr Gebaren auch noch so häuptlingsmäßig sein. Die Namen Derer aber, die sich, wie Sie, der Wahrheit angenommen haben, werden bleiben, wie diese Wahrheit bleibt.[43]

In der Buerschen Zeitung vom 17. August erschien eine mit D. signierte allgemeine Charakteristik Mays, in der vor allem Im Reiche des silbernen Löwen und Und Friede auf Erden! empfohlen wurden. Dederle erwähnt hier, dass Karl May ihm ein lieber, treuer Freund sei, und schließt:

Der Name Karl May kann aus der deutschen Literaturgeschichte niemals ausgemerzt werden! Wir sind vielmehr überzeugt, daß dieser Name für die Zukünftigen an einer ganz anderen Stelle stehen wird, als mancher Gegenwärtige zu denken scheint![44]

Dieser Artikel wurde am 19. September leicht verändert im Dresdner Beobachter nachgedruckt.[45]

Briefwechsel (6): Bilder und Romane

Am 21. Oktober 1906 dankte Johannes Dederle Karl May für die Zusendung einer Nummer des Kunstfreundes und bat ihn um Vermittlung dreier Ölporträts. Diese zeigten Gerhard (* 1772; † 1820) und Karl von Kügelgen (* 1772; † 1831), die Großonkel seiner Frau Leopoldine waren.[46]

Klara May schrieb am 30. Oktober an Johannes Dederle, dass sie am Tag zuvor in der Dresdner Galerie gewesen sei, den Direktor Karl Woermann (* 1844; † 1933) aber nicht angetroffen hätte. Dederle möge die Bilder nach Radebeul schicken.[47]

Am 28. November schrieb Karl May an Johannes Dederle:

Sie bringen in Ihrem Blatte einen Roman von dem verstorbenen Schriftsteller Moritz Lilie und scheinen also mit seinen Hinterlassenen, Wittwe und zwei Söhne, hierüber verhandelt zu haben. Ich bin nun zufälliger Weise in der Lage, wissen zu müssen, wo diese Hinterlassenen wohnen (die genaue Adresse) und was sie treiben. Es ist mir eine Freude, mich da grad an Sie wenden und um Auskunft bitten zu können, und Sie würden mich Ihnen sehr verbinden, wenn Sie die Güte hätten, sie mir so ausführlich wie möglich zu geben. Die Betreffenden dürfen aber nicht erfahren, daß ich mich nach ihnen erkundige.[48]

Dederle antwortete am 5. Dezember auf beide Schreiben. Er dankte Klara May für ihre Bemühungen in der Bilder-Angelegenheit und für weitere Ausgaben des Kunstfreunds. Die druckfertigen Stereotyp-Platten des Lilie-Romans hatte Dederle von der Berliner Verlagsgesellschaft Corania erworben, die sie ihrerseits von dem Schriftsteller Moritz Wilhelm Sophar erhalten hatte. An diesen habe sich Dederle wegen der Adresse der Familie Lilie gewendet.[49] Bereits am nächsten Tag schrieb Dederle an May, Sophar werde sich nach den Hinterbliebenen erkundigen.[50] Am 13. Dezember teilte der Redakteur als Ergebnis der Erkundigungen mit,

daß die Witwe von Moritz Lilie in Hildburghausen wohne.

Außerdem hatte Johannes Dederle A. Steinjägers Rezension Die Geisterschmiede in Kulub (zu Mays Babel und Bibel) in der Buerschen Zeitung nachgedruckt und vermutlich an Mays gesandt:

Die 600 Nummern mit dem schönen Aufsatz von Steinjäger über "Die Geisterschmiede in Kulub" werden inzwischen dort eingetroffen sein.[51]

Am 17. Dezember bedauerte der Redakteur, dass bei dem Nachdruck ein Umbruchfehler aufgetreten sei, und druckte den Text noch einmal ab.[52]

Briefwechsel (7): Witwerzeit, Prozess und Kündigung

Am 9. Januar 1907 teilte Johannes Dederle Karl May mit, dass seine Frau Leopoldine am 27. Dezember 1906 an Herzschwäche gestorben sei.[53]

Klara May sprach ihr und ihres Mannes Beileid in einem Brief vom 13. Januar aus:

Also hat doch der unerbittliche Tod an Ihr Heim geklopft und sich Ihr Liebstes so früh herausgeholt. Sie können sich denken, wir nehmen von Herzen theil an dem schweren Verlust, der Sie betroffen. Es giebt ja keinen Tod; alles ist nur eine Verwandlung, und wohl dem, der sich von hier wenden kann, wie es Ihre gute Frau konnte: Gut, rein und gottergeben. [...] Wir hätten Ihnen sofort geschrieben; wir waren aber verreist, zuerst in Leipzig. Dort haben wir beim Reichsgericht nun auch in dritter Instanz den großen Münchmeyerprozess gewonnen. Leider hat meinen guten Mann die Sache so aufgeregt und angegriffen, daß er erkrankte und auch heute noch nicht ganz auf dem Posten ist, weshalb ich Ihnen schreibe.[54]

Johannes Dederle schrieb daraufhin am 19. Januar an Karl May:

Mit größter Freude entnahm ich dem Brief Ihrer herzensguten Frau, daß Sie Ihren Prozeß contra Münchmeyer nun auch in dritter und letzter Instanz also endgültig gewonnen haben. Auf diese Nachricht habe ich immer gewartet, um alsdenn mit Ihren Verleumdern & Ehrabschneidern endlich einmal gründlich abzurechnen. Ich sende Ihnen daher beifolgenden Artikel zur gefälligen Durchsicht, namentlich mit Bezug darauf, ob sein Inhalt sich auch mit dem "famosen" "populärwissenschaftlichen" Vortrag von Dr. Cardauns deckt. Soviel mir erinnerlich, hat letzterer in dem Vortrag doch auch behauptet, Sie hätten unsittliche Romane geschrieben und dabei auf die Münchmeyerschen Bezug genommen.[55]

Leopold Gheri, der Redakteur des Kunstfreunds teilte Karl May am 23. Februar mit:

Im Aprilheft kommt ein Artikel von College Dederle über den Ausgang Ihres Prozesses co[ntra] Münchmeyer.[56]

Am 3. April 1907 teilte Johannes Dederle Karl May mit, er sei am 1. April zum 1. Oktober von der Buerschen Zeitung gekündigt worden:

Haben Sie nicht Verbindungen mit größeren Blättern oder Verlegern, wo Sie mich empfehlen könnten?[57]

In Klara Mays nicht datiertem Antwortschreiben heißt es:

Mit großem Bedauern haben wir von dem neuen, Sie betroffenen Schicksalsschlag Kentniß genommen. Ein Trost ist: bis zum Oktober ist lange Zeit und tüchtige Redakteure werden immer gebraucht. [...] Ich kann Ihnen keine Hoffnung machen, durch unsere Vermittelung etwas zu erreichen, verspreche Ihnen aber, alles zu thun, was in unseren Kräften steht, Ihnen zur Erlangung einer guten Position behilflich zu sein.[58]

Am 18. April schrieb Leopold Gheri an Karl May:

In der nächsten Nummer (Mainummer) bringe ich den Ausgang Ihres Prozeßes gegen Münchmeyer-Fischer von Dederle, welcher Aufsatz bereits in mehreren Blättern gestanden hat, mit dem Zusatz, den Sie mir zugeschickt haben.[59]

Dies bestätigte er auch in seinem nächsten Brief an May vom 20. April 1907.[60]

Briefwechsel (8): Mülheimer Volkszeitung

Johannes Dederle teilte Karl May am 4. Oktober 1907 mit, dass er seit 1. des Monats eine Stellung bei der Mülheimer Volkszeitung innehabe. Weiterhin heißt es in dem Brief:

In der mir eben zugegangenen Nummer 1 des Deutschen Hausschatzes lese ich, daß mein lieber Freund K. May wieder für das Blatt schreibt; dies ist die beste Reklame für letzteres.[61]

Am 4. Februar 1908 schrieb der Redakteur an May, dass er den 'Mir von Dschinnistan mit großem Interesse lese und

gern bereit [sei,] auf die neu erscheinende Illustrierte Ausgabe Ihrer Reiseerzählungen aufmerksam zu machen.[62]

Klara May schrieb am gleichen Tag an Dederle:

Wir freuen uns über Ihr Blatt. Es hat guten Inhalt und sieht famos aus.[63]

Am 11. Juni informierte Johannes Dederle über seinen Plan, unter der Überschrift Stimmen hervorragender Pädagogen und Literaturhistoriker über Karl May und seine pädagogische Bedeutung einige Auszüge aus Franz Weigls Buch Karl Mays pädagogische Bedeutung in der Volkszeitung zu veröffentlichen.[64]

Im gleichen Blatt erschien am 4. August Amand von Ozoróczy anonymer Text Zum Problem Karl May, der als Erläuterung zu Mays Reiseerzählung Abdahn Effendi dient, die vom 5. August bis 3. September in der Mülheimer Volkszeitung nachgedruckt wurde.[65]

Am 5. September dankte Johannes Dederle, der zu dieser Zeit mit seiner Tochter in Burgbrohl auf Ferientour war, Karl May für das schöne Feuilleton, nämlich diese Reiseerzählung.[66]

Um einen ebensolchen Abdruck bat der Chefredakteur des Coblenzer General-Anzeigers, Paul Wolff, Karl May am 12. September und erhielt dabei Unterstützung durch seinen Freund Dederle.[67]

Briefwechsel (9): Amerikareise

Von der Amerikareise, die die Eheleute May im Herbst 1908 unternahmen, sandten sie am 28. September aus dem kanadischen Niagara Falls eine Grußkarte an Johannes Dederle.[68]

Eine weitere Ansichtskarte folgte am 17. Oktober aus Lawrence mit der Aufschrift:

Herzlichsten Gruß aus Amerika![69]

Einen letzten Gruß von der Reise schickte Karl Mays Frau an den Redakteur und seine Tochter am 1. Dezember von London aus.[70]

Dies ist gleichzeitig die letzte bekannte Korrespondenz zwischen Mays und Johannes Dederle.

Anmerkungen

  1. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 226.
  2. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 237 f.
  3. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 275.
  4. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 275 f.
  5. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 299 f.
  6. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 309.
  7. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 315.
  8. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 315.
  9. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 320.
  10. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 321.
  11. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 339.
  12. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 342.
  13. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 343.
  14. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 359.
  15. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 360.
  16. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 362 f.
  17. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 420.
  18. Der Familienfreund war die Samstagsbeilage des Rhein- und Mosel-Boten.
  19. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 441.
  20. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 441.
  21. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik II, S. 444.
  22. May: Am Tode, Anhang, S. 126.
  23. May: Am Tode, Anhang, S. 127 f.
  24. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 10 f.
  25. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 11.
  26. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 16.
  27. May: Am Tode, Anhang, S. 129.
  28. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 19 f.
  29. An dieser Aussage stimmt so gut wie gar nichts: Weder war May katholisch, noch war Klara Plöhn Mays Schwester. Von beidem wusste Johannes Dederle freilich nichts.
  30. May: Am Tode, Anhang, S. 130 f.
  31. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 23 f.
  32. May: Am Tode, Anhang, S. 132.
  33. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik III, S. 51.
  34. May: Am Tode, Anhang, S. 133.
  35. May: Am Tode, Anhang, S. 134.
  36. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 41.
  37. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 45 f.
  38. Inzwischen hatte Johannes Dederle von den wahren Verwandschaftsverhältnissen zwischen Karl und Klara May erfahren.
  39. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 51.
  40. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 51.
  41. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 57.
  42. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 57.
  43. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 58.
  44. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 60.
  45. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 74.
  46. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 93.
  47. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 94.
  48. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 108.
  49. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 111 f.
  50. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 113.
  51. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 119.
  52. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 121.
  53. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 134.
  54. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 135.
  55. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 142.
  56. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 166.
  57. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 181.
  58. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 181.
  59. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 192.
  60. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 193.
  61. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 287.
  62. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 348 f.
  63. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 349.
  64. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 397.
  65. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 416 f.
  66. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 425.
  67. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 426.
  68. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 437.
  69. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 443.
  70. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik IV, S. 443.

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.