Karl-May-Gesellschaft

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Karl-May-Gesellschaft
KMG Logo neu.JPG
Vereinstyp: gemeinnützige Gesellschaft
Anschrift: Wasastraße 50
PLZ: 01445
Ort: Radebeul
Bundesland: Sachsen
Gründungsjahr: 1969
Mitgliederzahl: 1.691 (Oktober 2013)
Vorstand: Dr. Johannes Zeilinger, Vorsitzender
Dr. Florian Schleburg, stellv. Vorsitzender
Prof. Dr. Hartmut Vollmer, stellv. Vorsitzender
Hartmut Wörner, Geschäftsführer
Joachim Biermann, Schriftführer
Udo Lippert, Schatzmeister
Prof. Dr. Helmut Schmiedt, wiss. Mitarbeiter
Besondere Projekte: Mitgliederversammlungen
Kongresse im Zwei-Jahres-Abstand
Publikationen: Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft (Jb-KMG, seit 1970)
Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG, vierteljährlich)
Geschäftsführerbrief/KMG-Nachrichten (N-KMG, vierteljährlich)
Reprints der Karl-May-Gesellschaft
Sonderhefte der Karl-May-Gesellschaft
Materialien zur Karl-May-Forschung
Materialien zum Werk Karl Mays
Juristische Schriftenreihe
Mitgliedsbeitrag p.a.: 36 Euro
Homepage: http://www.karl-may-gesellschaft.de
E-Mail: geschaeftsfuehrer@karl-may-gesellschaft.de


Die Karl-May-Gesellschaft (KMG) wurde 1969 gegründet und beschäftigt sich mit Leben und Werk von Karl May. Sie ist eine der größten literarischen Gesellschaften in Deutschland.

Sie ist Herausgeberin verschiedener Publikationen (s. Kasten; "zentrale" Bestelladresse: vertrieb@karl-may-gesellschaft.de). Seit 2007 ist sie neben Karl-May-Verlag und Karl-May-Stiftung auch an der Herausgabe der Historisch-Kritischen Ausgabe beteiligt.

Gründung[Bearbeiten]

Am Gründungstag, dem 22. März 1969, versammelten sich im Wintergarten der – inzwischen nicht mehr bestehenden – Casino-Betriebe an der Kurt-Schumacher-Straße 23 in Hannover elf Personen in der Absicht, eine Karl-May-Gesellschaft ins Leben zu rufen. Es waren dies: Ekkehard Bartsch, Erich Heinemann, Ernst Hildebrandt, Hartmut Kühne, Kurt Morawietz, Claus Roxin, Bernhard Scheer, Alfred Schneider, Ulrich von Thüna, Ursula Wardenga und Mario Wernerus. Fünf weitere Personen hatten vorab schriftlich ihren Beitritt erklärt: Rudolf Beissel, Anton Haider, Hansotto Hatzig, Heinz Stolte und Hans Wollschläger.

Nach ihrer Satzung strebt die Gesellschaft in erster Linie danach, das Werk Karl Mays zu wahren und Autor und Werk einen angemessenen Platz in der Literatur zu verschaffen.

Drei Hauptaufgaben zeichneten sich von Anfang an ab:

  • Das Werk Mays in seiner authentischen, unbearbeiteten Form zu bewahren und wieder zugänglich zu machen.
  • Mays Lebensspuren so lückenlos wie noch irgend möglich festzuhalten und die Voraussetzungen für eine umfassende May-Biographie zu schaffen.
  • Mays Riesenwerk der Interpretation zu erschließen, wobei von vornherein ein besonderer Akzent auf das Alterswerk gelegt werden sollte.

Die Gründungssatzung galt unverändert bis 1983. Dann wurden verschiedene organisatorische Dinge angepasst. 2009 wurde der Passus ergänzt, dass die KMG auch dazu beitragen soll, "dass Karl May und sein Werk in der Öffentlichkeit lebendig" bleiben.

Archiv der Karl-May-Gesellschaft[Bearbeiten]

Auf der Vorstandssitzung in Marbach[1] wurde festgelegt, "daß das Archiv in erster Linie alle Publikationen der Karl-May-Gesellschaft enthalten muß, und zwar doppelt (Arbeits- und Sicherungsexemplar). Weiterhin sollten Publikationen der Mitglieder zum Thema Karl May sowie überhaupt die gesamte Sekundärliteratur vorhanden sein, da diese vielfach auch in Bibliotheken nur schwer erhältlich ist. [...] An Primärliteratur sollte eine zitierfähige Textfassung vorhanden sein, sei es als Reprint oder auch in der historisch-kritischen Ausgabe."

Eine Bestandsübersicht findet sich hier.

Sonstiges[Bearbeiten]

In Düsseldorf kam es 1949 infolge des großen Erfolgs der ersten Ratinger Karl-May-Spiele auf der Naturbühne Blauer See zur Gründung eines "Karl-May-Gesellschaft e. V.". Diese Gesellschaft hatte mit der heutigen allerdings nur den Namen gemein.

In den Anfangsjahren der KMG hatten die Mitgliedsausweise eine Kennziffer, die sich aus dem Anfangsbuchstaben des Familiennamens und der laufenden Nummerierung innerhalb der Buchstabengruppe zusammensetzte.[2]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Hans Grunert: Lüftung des "Großen Geheimnisses". In: N-KMG 125.
  2. Leserbrief von Erwin Müller in Karl May & Co. Nr. 90/2002.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]