Koblenz

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Koblenz
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Die Liebe des Ulanen

Hotel Monopol

Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands.

Allgemeines

Der ursprüngliche lateinische Name Confluentes (dt.: die Zusammenfließenden) leitete sich von der Lage der Stadt an der Mündung der Mosel in den Rhein am sogenannten Deutschen Eck ab. Bis 1926 war die Schreibweise der Stadt Coblenz.

Karl May und Koblenz

Von Düsseldorf kommend, trifft Karl May am 15. Januar 1902 in Koblenz ein, wo er sich im Hotel "Monopol" unter dem Namen Dr. Karl Friedrich einquartiert.

Am nächsten Tag, 16. Januar 1902, kommt es noch kurz vor Mays Abreise nach Leipzig zu einem Treffen mit Johannes Dederle, dem damaligen Chefredakteur des Koblenzer Rhein- und Moselboten. Karl May stand schon auf seiner Orientreise 1899/1900 mit Dederle in Kontakt und versprach ihm Reiseberichte für die damals von Dederle in Dortmund betreute Tremonia. Dederle bekam aber die versprochenen Artikel Mays nie.

Das persönliche Treffen mit Dederle stand ganz im Zeichen eines persönlichen Kennenlernens, verbunden mit der Bitte, dass Dederle sich positiv für Mays Belange in seiner Zeitung einsetze, was dann auch bis 1906 geschah.

Auch Mays Reiseerzählung Am Tode – später Bestandteil von Im Reiche des silbernen Löwen III – erschien zwischen dem 15. Februar und 30. April 1902 im Koblenzer Rhein- und Moselboten.

Koblenz im Werk Karl Mays

Koblenz ist der Startort des Moseldampfers, der auf dem Weg über Zell und Traben-Trarbach nach Trier im ersten Kapitel des Romans Die Liebe des Ulanen zwischen Mülheim und Neumagen-Dhron in einer Flussbiegung mit einem Floß kollidiert und anschließend sinkt. Der Roman beginnt mit dem Satz

Der Moseldampfer, welcher des Morgens halb sieben Uhr von Coblenz abfährt, um nach einem Uebernachten in Traben-Trarbach die Passagiere nach Trier zu bringen, hatte Zell verlassen, und arbeitete sich von Neuem auf den Wellen des herrlichen Stromes aufwärts.[1]

Anmerkungen

  1. Karl May: Die Liebe des Ulanen. In: Karl Mays Werke, S. 15487 (vgl. KMW-II.9, S. 9).

Weblinks