Mittel gegen die Verheerung der Motten

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Mittel gegen die Verheerung der Motten ist ein Text aus der Rubrik Allerlei der von Karl May redaktionell betreuten Zeitschrift Frohe Stunden.

Text

Mittel gegen die Verheerung der Motten.

Die Straßburger Naturalhändler besaßen seit dreißig Jahren das Geheimmittel, Pelz und Federn vor den allgemein verhaßten Motten zu schützen. Das Mittel ist höchst billig, probat und der menschlichen Gesundheit ganz unschädlich. Es besteht in pulverisirtem, weißem Eisenvitriol. Man wende dieses Mittel an, indem man bei Pelzwerk das Pulver zwischen die Haare auf den Grund der Haut und bei Federn dazwischen streut. Der Eisenvitriol muß jedoch etwas getrocknet werden, damit er leichter zu pulverisiren ist. Bei Roßhaaren in Canapées, in Stühlen, bei wollenen Waaren leistet es gleiche Dienste.

Herkunft

Der Text stammt nicht von May, sondern es handelt sich um eine Übernahme aus einer älteren Publikation. Er wurde in leichten Varianten bereits 1840 in Band 78 von Polytechnisches Journal, am 20. November 1840 in Nummer 140 von Der Bayerische Eilbote, 1841 in Band V/Heft IV (Neueste Folge) von Magazin der neuesten Erfindungen, Entdeckungen und Verbesserungen der Engländer, Franzosen, Italiener, Amerikaner und Deutschen in der gesammten Gewerbskunde für Fabrikanten, Manufakturisten, Künstler, Handwerker und Landwirthe sowie 1845 im Archiv für vaterländische Interessen oder Preußische Provinzialblätter, Neue Folge abgedruckt.