Berghans und Hüttenfritz

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Berghans und Hüttenfritz sind die Protagonisten einer Reihe von 41 kurzen Witzen, die in den Nummern 2 bis 35 sowie 41 und 42 der von Karl May ins Leben gerufenen und redaktionell betreuten Münchmeyer-Zeitschrift Schacht und Hütte im Abschnitt Allerlei innerhalb der Anecdoten abgedruckt sind.

Inhalt

Die Andecdoten mit Berghans und Hüttenfritz bestehen aus kurzen Dialogen zwischen Hans und Fritz, die auf eine Pointe hinauslaufen.

Beispiele:

Berghanns: "Du, Fritz, kannst Du mir nicht sagen, wie die Frau von unserm Bergdirektor seinen Papagei heißt?"
Hüttenfritz: "Bewahre, woher soll ich denn das wissen?"
Berghanns: "Da bist Du schöne dumm! Wenn er Papagei heißt, da kann sie doch wohl nicht anders heißen als Mamagei."
Berghans: "Du, 'guck mal her! Wie steht mir mein neuer Strohhut?"
Hüttenfritz: "Prächtig, wie aus dem Kopfe gewachsen."
Hüttenfritz: "Du Hans, sieh ’mal hier diese schöne, prächtige Wiese!"
Berghans: "Freilich, freilich, wer da nur’ mal ein Ochse sein könnte!"
Hüttenfritz: "Na, nu bin ich d’ran! Was ist für ein Unterschied zwischen einem Bergmann und einem Holzpantoffel?"
Berghanns: "Ja der muß groß sein; aber worin er eigentlich besteht, das kann ich nicht sagen."
Hüttenfritz: "Gut, daß ich nicht der einzige Dumme bin! Paß auf: der Holzpantoffel hat das Leder vorn und der Bergmann hat das Leder hinten."

Verfasser

Die Texte sind ohne Verfasserangabe abgedruckt, lediglich die in Heft 29 abgedruckte Anekdote ist als Zuschrift von Hermann Donath aus Dresden gekennzeichnet. Vom gleichen Einsender gibt es auch ein Räthsel (Eingesandt von Herrn H. Donath in Dresden) in Heft 28, dessen Auflösung in Heft 29 abgedruckt ist. In Heft 24 wird Herr H. D. in D. zudem im Briefkasten angesprochen.

Sonstiges

  • In den ersten beiden Anecdoten wird Berghans noch Berghanns geschrieben.
  • Eine Verbindung zum Schacht- und Hüttenwesen besteht bei den meisten Witzen nicht.
  • In Heft 12 gibt es zudem eine Briefkastenantwort an einen Leser, der mit Hüttenfritz in B. angesprochen wird:
Hm, bist doch wohl noch nicht aus der Schule? Schreibe in fünfzig Jahren wieder, mein Junge; vielleicht hat Dir bis dahin der Schulmeister einen Begriff von Höflichkeit beigebracht.