Im Reiche des silbernen Löwen II (GR27)

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Edition im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld
Vorangegangener Band:

Im Reiche des silbernen Löwen I

Karl May
Im Reiche des silbernen Löwen II
Nachfolgender Band:

Im Reiche des silbernen Löwen III

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Handelnde Personen in
Im Reiche des silbernen Löwen II (GR27)

Adsy
Aemir-i-Sillan
Aftab
Amuhd Mahuli
Dozorca
Hadschi Halef Omar
Ingdscha
Jamir
Kammerherr des Schahs
Kara Ben Halef
Kara Ben Nemsi
Kepek
Khudyr
Madana
Marah Durimeh
Nedschir-Bey
Osman Pascha
Pädär-i-Baharat
Safi
Säfir
Sandschaki von Hilleh
Schakara
nur erwähnt:
Amurat Pascha
Dschafar
Dschanneh
Gul-i-Schiras
Hanneh
Ismael Beg
Mustapha Moharrem Aga
Sill-i-Sultan


Handlungsorte

Babylon
Euphrat
Hilleh
Tigris
Kirmanschah
Suleimania (nur erwähnt)
Kerbela (nur erwähnt)

Allgemeines zu Text und Textgeschichte

steht unter Im Reiche des silbernen Löwen.

Inhalt

  • Erstes Kapitel: Beim Turm von Babel (S. 1–117)
  • Zweites Kapitel: Vor Gericht (S. 118–218)
  • Drittes Kapitel: Osman Pascha (S. 219–302)
  • Viertes Kapitel: Wieder im Turm (S. 303–369)
  • Fünftes Kapitel: Frohe Heimkehr (S. 370–452)
  • Sechstes Kapitel: Ein Rätsel (S. 453–628)

Handlung

Kara Ben Nemsi und Halef sind auf dem Weg nach Babylon. In einem Gasthof entdecken sie zwei Männer, die die Ringe der Sillan tragen. Kara Ben Nemsi steckt einen der Ringe an, die er im vorigen Band dem Pädär und dessen Begleitern abgenommen hat, und spricht mit den Leuten, die ihn tatsächlich für den erwarteten Pädär-i-Baharat halten, und ihm erzählen, dass die Karawane eines persischen Kammerherrn überfallen werden soll.

Als in Hilleh ihre Pferde Assil Ben Rih und Barkh gestohlen werden sollen, wehren sich dieselben und die Diebe werden schwer verletzt. Der Wirt des Gasthofs will Kara Ben Nemsi und Halef festhalten, aber die beiden reiten einfach davon.

Am Turm zu Babel stoßen sie tatsächlich auf die Schmuggler, die die Todeskarawanen zum Schmuggel nutzen. Plötzlich trifft ein Trupp Soldaten ein, die der Wirt hinter ihnen her geschickt hat. Mit Hilfe seines Schutzbriefes kann Kara Ben Nemsi eine Verhaftung vermeiden, aber er stimmt zu, sich einem ordentlichen Gericht zu stellen. Die Gerichtsverhandlung ist eine Farce. Der Anführer der Schmuggler, der Säfir, ist der Ankläger – und Kara Ben Nemsi zieht es vor, den Ort ohne Umschweife zu verlassen. Als sich der Kammerherr, der überfallen werden soll, nicht warnen lassen will, drehen ihm Kara Ben Nemsi und Halef wieder den Rücken und kehren zum Turm zurück. Dort werden sie durch ein Missgeschick gefangen genommen und mitsamt dem überfallenen Kammernherrn eingesperrt.

Kara Ben Nemsi kann sich und den Kammerherrn befreien und reitet mit ihm wieder nach Hilleh, wo er mit Hilfe Osman Paschas den korrupten Richter und den Pädär verhaften lässt. daraufhin kehrt er zu dem Turm zurück, schleicht sich wieder in seine Gefängniszelle, wo er – da seine Flucht nicht entdeckt worden ist – als scheinbar noch Gefangener auf den Säfir wartet. Als dieser erscheint, wird der Spieß umgedreht; der Säfir gefangen und alle Schätze besichtigt. In einem Versteck findet Kara Ben Nemsi ein Doppelporträt, das auf der einen Seite eine wunderschöne Frau, die Gul-i-Schiras, und auf der anderen seinen alten Bekannten Dschafar Mirza zeigt. Das Medaillon nimmt Kara Ben Nemsi an sich. Der alte Bimbaschi Dozorca, der das Schmugglerversteck zuerst entdeckt hatte, bekommt eine reiche Belohnung; der Säfir erhängt sich.

Das letzte Kapitel setzt wieder völlig neu ein: Halef will für Hanneh unbedingt die berühmte Salbe der Schönheit erwerben. Dazu müssen sie nach Kurdistan, nach Kirmanschah. Dort geraten sie wieder zwischen Streitigkeiten zwischen verschiedenen Kurdenstämmen und erfahren, dass eine Gefangene in einem Turm steckt. Mit Hilfe von Ingdscha und Madana, die sie dort unversehens treffen, gelingt ihnen die Befreiung der Gefangenen. Es ist Marah Durimeh, die Kara Ben Nemsi erneut ein Amulett gibt.

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.

Weblinks