Assil Ben Rih

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Assil Ben Rih ist bei Karl May der Name eines Araber-Pferdes. Er ist der Sohn des unvergleichlichen Rih und der besten Rappstute, die Hadschi Halef Omar finden konnte. Halef war weit geritten, um diese schwarze Stute zu finden – als erstes bekam sie eine Tochter, dann kam Assil Ben Rih zur Welt.

Im Anhang zum Roman Der Schut sieht Kara Ben Nemsi das erste Mal den dreijährigen Sohn seines Rappen. Halefs Sohn Kara, damals etwa acht Jahre alt, reitet ihm auf Assil entgegen.

"Und dieser Rapphengst ist Assil Ben Rih, der Sohn dessen, den du meinem Vater geschenkt hast."
"Wie? Rih hat einen Sohn?" frage ich verwundert.
"[...] fragte ich [d.i. Halef] nach der besten schwarzen Stute, welche aufzufinden war. Dieses berühmte Pferd wohnte in der arabischen Wüste auf der El Hamad-Ebene [...]"[1]

Nach Rihs Tod wird Assil Ben Rih von Kara Ben Nemsi geritten, wenn er zu den Haddedihn kommt – so wie in Im Reiche des silbernen Löwen.

Hadschi Halef hat Assil dasselbe Geheimnis beigebracht, das schon sein Vater Rih kannte: Indem der Reiter ihm die Hand zwischen die Ohren legt und dreimal seinen Namen ruft, wird das Pferd zur allerhöchsten Anstrengung aufgefordert. Assil Ben Rih kommt auch in den Romanen Am Jenseits sowie Ardistan und Dschinnistan vor – dann als Reittier von Halef.

Anmerkungen

  1. Karl May: Der Schut, Gesammelte Reiseerzählungen, Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg 1892, Band VI, Anhang, S. 555.

Literatur

Informationen über Tiere im Werk Karl Mays finden Sie im Karl-May-Tierlexikon (Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft Nr. 145/2012) von Anja Tschakert.