Klarheit (Gedicht)
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Klarheit ist ein Gedicht von Karl May.
Inhaltsverzeichnis
Text[Bearbeiten]
- Klarheit.
- Schließ ab, schließ ab an jedem Tag des Lebens,
- Und frage dich, zu welchem Zweck du lebst.
- Stets mußt du wissen, ob du wohl vergebens,
- Ob mit Erfolg nach diesem Ziele strebst.
- Ein kluger Mann will keine einz'ge Stunde
- Im Zweifel über seine Lage sein;
- Er fordert von ihr klare, sichre Kunde
- Und prägt sich, was sie sagt, für immer ein.
- Wer das nicht thut, der gleicht den armen Frauen,
- Die ohne Oel und nie gerüstet sind.
- Sie schlafen fort im blinden Selbstvertrauen
- Und sind, wie dies Vertrauen, selbst auch blind.[1]
Textgeschichte[Bearbeiten]
Am 18. Dezember 1900 erschien ein Gedichtband Mays mit dem Titel Himmelsgedanken im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld.[2] In dieser Ausgabe ist das Gedicht auf Seite 192 enthalten. Der auf der gegenüberliegenden Seite abgedruckte Aphorismus lautet:
- Wer die Güte Andrer für selbstverständlich hält, wird nie recht dankbar sein können.[3]
aktuelle Ausgaben[Bearbeiten]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Union Verlag Berlin [Ost] 1988, S. 102. ISBN 3-372-00103-6 [Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. In: Karl May: Lichte Höhen. Lyrik und Drama. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 1998, S. 144. ISBN 3-7802-0049-X [modernisierter Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Books on Demand GmbH Norderstedt 2005, S. 192. ISBN 3-8334-2518-0 [Reprint]
Anmerkungen[Bearbeiten]
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 192.
- ↑ Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie, S. 244.
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 193.
Weblinks[Bearbeiten]
- Der Text auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.
- Der Text bei zeno.org.
- Der Eintrag Himmelsgedanken in der Bücherdatenbank.
- Der Eintrag bei himmelsgedanken.npage.de.
