Auf dem Friedhofe (Gedicht)
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Auf dem Friedhofe ist ein Gedicht von Karl May.
Inhaltsverzeichnis
Text[Bearbeiten]
- Auf dem Friedhofe.
- Komm her; komm her, du fremder Wandersmann;
- Geh nicht vorbei an unbekanntem Grabe.
- Hör mich, ja auch um deinetwillen, an,
- Und glaube, was ich dir zu sagen habe!
- Ein jeder Mensch, der nach dem Himmel strebt,
- Soll hier ein liebes, gutes Wörtlein sagen;
- Es wird der Seele, die da oben lebt,
- Auf Händen des Gebets emporgetragen.
- Dort nimmt sie es mit Freuden in Empfang
- Und lächelt dankbar auf den Spender nieder,
- Und dieses Lächeln strahlt ihm lebenslang
- Das, was er gab, mit tausend Zinsen wieder.[1]
Textgeschichte[Bearbeiten]
Am 18. Dezember 1900 erschien ein Gedichtband Mays mit dem Titel Himmelsgedanken im Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld.[2] In dieser Ausgabe ist das Gedicht auf Seite 96 enthalten. Der auf der gegenüberliegenden Seite abgedruckte Aphorismus lautet:
- Gott hat den Eltern einen größern Einfluß gegeben, als sie ahnen. Ihre Macht über die Kinder reicht noch über den Tod, über Körper, Raum und Zeit hinaus.[3]
aktuelle Ausgaben[Bearbeiten]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Union Verlag Berlin [Ost] 1988, S. 62. ISBN 3-372-00103-6 [Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. In: Karl May: Lichte Höhen. Lyrik und Drama. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul 1998, S. 88. ISBN 3-7802-0049-X [modernisierter Neusatz]
- Karl May: Himmelsgedanken. Gedichte. Books on Demand GmbH Norderstedt 2005, S. 96. ISBN 3-8334-2518-0 [Reprint]
Anmerkungen[Bearbeiten]
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 96.
- ↑ Hainer Plaul/Gerhard Klußmeier: Illustrierte Karl-May-Bibliographie, S. 244.
- ↑ Karl May: Himmelsgedanken, S. 97.
Weblinks[Bearbeiten]
- Der Text auf den Seiten der Karl-May-Gesellschaft.
- Der Text bei zeno.org.
- Der Eintrag Himmelsgedanken in der Bücherdatenbank.
- Der Eintrag bei himmelsgedanken.npage.de.
