Bu-kiöj

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Bu-kiöj
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

In den Schluchten des Balkan

Bu-kiöj ist bei Karl May in seinem Orientzyklus-Roman "In den Schluchten des Balkan" ein kleiner Ort westlich von Edirne. Bei der Verfolgung der Verbrecher Barud el Amasat und Manach el Barscha kommt die Gruppe von Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar auf dem Weg von Edirne auch durch Bu-kiöj.

Auch an den kleinen Häusergruppen, welche wir passirten, hielt ich nicht an, da hier keine Wege abzweigten, welche Barud el Amasat hätte einschlagen können. Aber als wir eine kleine Ortschaft erreichten, Bu-kiöj genannt, von welcher einige Pfade zur Seite liefen, hielt ich an [...][1]

Der Kiaja, der Ortsvorsteher, versucht zwar, Kara Ben Nemsi zu belügen und in die Irre zu führen, aber da einer seiner Untergebenen gegen ein Bakschisch verrät, dass die Gesuchten durchgeritten sind und sogar deren Verbindung zum Schut preisgibt, erfährt er dann doch alles, was er wissen muss. Auch dass der Kiaja eine Schwester in Ismilan hat, deren Mann Deselim der Bruder der Schut-a ist, der Schwester des Schut, wird ihm mitgeteilt.

In der Buchversion des Karl-May-Verlages von 1913 wird die Handlung von Bu-kiöj nach Ortaköj (heute Iwajlowgrad in Bulgarien) verlegt.

Anmerkungen

  1. Karl May: Der letzte Ritt. Deutscher Hausschatz, Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1884, S. 769.

Weblinks