Karl-May-Wiki:Namenskonventionen

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Richtlinien
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Diese Seite erklärt die im Karl-May-Wiki üblichen Konventionen für Artikeltitel. Allgemein sollte der Name eines Artikels (das Lemma) so gewählt werden, dass er für die Mehrzahl deutschsprachiger Leser so klar und eindeutig wie möglich ist. Gleichzeitig sollte das Linken zu diesem Artikel so einfach wie möglich sein. Gibt es Synonyme für den Artikeltitel oder fasst ein Artikel mehrere Themen zusammen, sollten unter diesen Titeln Weiterleitungen (Redirects) angelegt werden.

Allgemeines

Zusammengesetzte Wörter

Zusammengesetzte Wörter, die als ein Substantiv zu verstehen sind, werden im Deutschen zusammengeschrieben oder mit Bindestrichen verbunden. Dies gilt auch für gemischtsprachige Zusammensetzungen, die ein deutsches Wort enthalten.

Bei Eigennamen von Organisationen, Veranstaltungen, Gebäuden u. ä. sollte man sich an der offiziellen Selbstbezeichnung orientieren. Bei der Schreibung mehrgliedriger Eigenbezeichnungen (mit oder ohne Bindestrich zwischen einzelnen Namensbestandteilen) ist auch nach neuen amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung der Eigenname maßgeblich.

Teilgebiete

Teilgebiete eines Themas sollten einen normal verständlichen Titel ohne Klammerzusatz tragen, also Geschichte der Karl-May-Hörspiele und nicht Karl-May-Hörspiele (Geschichte). Auch die Benutzung von Schrägstrichen für Unterartikel Karl-May-Hörspiele/Geschichte ist zu vermeiden.

Abstraktes Substantiv

Ein zusammengehöriges Thema sollte zusammenhängend in einem Artikel abgehandelt werden. Statt also beispielsweise einen Artikel Bearbeitet anzulegen, empfiehlt es sich stattdessen, eine Weiterleitung zum entsprechenden abstrakten Substantiv, hier also zu Bearbeitung, anzulegen.

Sonderzeichen

Die Verwendung der allgemeinen Sonderzeichen (z.B. *, ~, @, \, $, |, ", „, “, /) bereitet mit der aktuellen Software noch Probleme. Hierzu muss eventuell ein Alternativname gewählt werden. Über den korrekten eigentlichen Artikeltitel wird der Leser im ersten Satz des Artikels informiert.

Artikelnamen, die auf dem lateinischen Alphabet beruhen, aber Sonderzeichen (z. B. ð/Ð, æ/Æ, ə/Ə) oder diakritische Ergänzungen (z. B. á, Õ) enthalten, werden grundsätzlich wie in der Ursprungssprache üblich geschrieben (z. B. Benito Juárez). Auch innerhalb des Artikels soll diese Schreibweise durchgehend verwendet werden. Es ist jedoch zweckmäßig, stets sinnvolle Weiterleitungen anzulegen, die diese Sonderzeichen und diakritischen Ergänzungen umschreiben (z. B. Benito Juarez), um das Auffinden von Informationen auch denen zu ermöglichen, die unkundig im Umgang mit solchen Zeichen sind oder Probleme bei der Eingabe dieser Zeichen mit ihrer Tastatur haben.

Dabei ist nach Möglichkeit eine sprachabhängige einheitliche Umschrift zu verwenden, um Weiterleitungen zu vermeiden. Die Spezifikation dieser Umschriften steckt allerdings noch in den Anfängen.

Die Einsortierung in Kategorien soll ohne Sonderzeichen erfolgen. Damit Benito Juárez lexikalisch richtig kategorisiert wird, muss im Artikel z. B. [[Kategorie:Waldröschen:Juarez, Benito]] mit "a" statt "á" stehen. Dies gilt auch für deutsche Umlaute und Eszett. Näheres dazu unter Karl-May-Wiki:Kategorien.

Unsichere Zeichen mit empfohlenen Weiterleitungen, die nicht (nur) aus dem einfachen Weglassen einer diakritischen Markierung bestehen
Ä Ö Ü Á É Í Ó Ú À È Ì Ò Ù Â Ê Î Ô Û ß Æ Œ Ø Đ ð Þ Å Ű Ő Ə Ŋ Ș Ț ʻ
Ae Oe Ue A E I O U A E I O U A E I O U sz Ae Oe O Dj, D, Dh d, dh Th (Y) Aa, A Ue Oe Ae Ng S T ' ' " " " -

Für Namen aus anderen Schriftsystemen als dem lateinischen sollte eine geeignete Umschrift verwendet werden.

Personen

Allgemeines

Namen von Personen und Figuren aus dem Karl-May-Kosmos werden im Wiki analog dem normalen Sprachgebrauch als Artikelnamen verwendet – also nicht Goethe, Johann Wolfgang v., sondern Johann Wolfgang von Goethe.

Bei mehreren Vornamen oder Nachnamen erhalten Artikel zu Personen nicht den vollen Namen, sondern die gebräuchlichste Namensform als Lemma, wobei die volle Namensform im Artikeltext im Kopf erwähnt wird; außerdem wird eine Weiterleitung von der vollen Namensform auf das verwendete Lemma angelegt. Adelsprädikate (Count, Baron usw.), akademische Grade (Doktor, Dipl. usw.) und ähnliche Zusätze werden im Artikelnamen weggelassen (Ausnahme: Pseudonyme wie Dr. med. Heilig). In Suchmaschinen wird ein Artikel damit am ehesten gefunden, wichtiger aber ist, dass so nicht funktionierende Links innerhalb des Karl-May-Wiki weitgehend vermieden werden können. Akademische Grade werden nur in den Biografien der Person erklärt, z. B. sie promovierte in Philologie, der Grad wird den Personennamen nicht vorangestellt.

Bei gleichnamigen Personen wird das jeweils gebräuchliche Unterscheidungsmerkmal ergänzt, zum Beispiel der Beruf, der Herkunftsort oder der Beiname (Wilhelm Müller (Gefängnisschließer), Wilhelm Müller (Dichter)). Dasselbe gilt für die Zusätze der Jüngere/der Ältere bzw. junior/senior bei gleichnamigen Mitgliedern einer Familie.

Bei Personen, die ausschließlich unter einem Künstlernamen bekannt geworden sind, wird dieser für den Artikelnamen verwendet, Weiterleitungen vom wirklichen Namen können eingerichtet werden (Beispiel: Jean Paul ist der Artikelname, von Johann Paul Friedrich Richter ist eine Weiterleitung eingerichtet). Personen, die hauptsächlich unter ihrem wirklichen Namen bekannt sind, aber auch unter einem oder mehreren Pseudonymen veröffentlicht haben, sind unter ihrem wirklichen Namen aufzuführen; von den Pseudonymen können wiederum Weiterleitungen angelegt werden.

Vornamen

Bei mehreren Vornamen (Taufnamen) wird der Rufname als Artikelname verwendet und die anderen Vornamen im Artikelkopf angegeben. Gegebenenfalls wird der abgekürzte Rufname im Lemma verwendet, von anderen Formen kann eine Weiterleitung eingerichtet werden. Falls es sich um eine relativ unbekannte Person handelt, deren Lebenszeit und die damit zusammenhängenden Benennungskonventionen lange zurück liegen oder schwer nachvollziehbar sind, können die ersten (beiden) Vornamen als Rufname angesehen werden. Andere Vornamen werden in der Einleitung des Artikels angegeben.

Werden Vor- oder Mittelnamen einer Person üblicherweise nur als Initialen geschrieben, so folgt auch das Lemma dieser Schreibung. Der Vollname wird im Einleitungssatz des Artikels genannt.

Sprachenspezifisches

Sprachenspezifische Besonderheiten sollten berücksichtigt werden.

Bei ausländischen Personen, in deren Heimatländern erst vor relativ kurzer Zeit das lateinische Alphabet ein- bzw. wiedereingeführt wurde, soll die heute im Heimatland der Person gängige lateinische Schreibweise des Namens eventuell vorhandenen älteren Transkriptionen aus dem fremden Schriftsystem vorgezogen werden. Die veralteten Transkriptionen sollen, sofern noch bekannt, im Einleitungssatz angegeben werden. Außerdem sollen von den Transkriptionen Weiterleitungen auf den Artikel erstellt werden. Dies betrifft etwa einige Länder der ehemaligen UdSSR, in denen das kyrillische Alphabet nach der Unabhängigkeit abgeschafft wurde.

Entsprechend sollen Personennamen, die aus fremden Schriftsystemen stammen, deren Träger aber auf Dauer in einem Land mit lateinischer Schrift leben, entsprechend der offiziellen (behördlichen) Schreibweise in jenem Land geschrieben werden. Sofern die Transkriptionsregeln eine andere Schreibweise ergeben, soll von dieser anderen Variante eine Umleitung zum Eintrag entsprechend der offiziellen Schreibweise gelegt werden. Auch eine Erwähnung im Einleitungssatz ist sinnvoll.

Ungarische Namen werden wie in deutschsprachigen Publikationen allgemein üblich in der Reihenfolge Vorname Nachname geschrieben, nicht wie im Ungarischen Nachname Vorname (also etwa Istvan Uszkar, nicht Uszkar Istvan).

Herrscher

Das Schema ist immer Name ii., also zum Beispiel Wilhelm II. Die Bezeichnungen König, Kaiser etc. gehören also nicht zum Seitennamen. Die Nummer (ii) wird in großen römischen Ziffern geschrieben und endet mit einem Punkt.

Sind zudem andere Bezeichnungen, beispielsweise Beinamen, geläufig, so sollte eine Weiterleitung vom Beinamen auf die nummerierte Bezeichnung führen. Trotzdem ist immer Vorsicht geboten, da dieselben Beinamen eventuell häufiger vorkommen, als man vielleicht denkt. In solchen Fällen legt man eine Begriffsklärungsseite an. Bei Namensgleichheit eignet sich die Angabe des zugehörigen Landes oder der zugehörigen Region.

Bei Päpsten wird nicht der bürgerliche Name, sondern der Papstname nach dem Schema Papstname ii. verwendet, im Fall von Namensgleichheit mit anderen Personen lautet das Lemma Papstname ii. (Papst).

Bei Kardinälen wird für das Lemma immer der einfache Name verwendet.

Analog zu weltlichen Herrschern erhalten Äbte und Äbtissinen ein Klammerlemma, wobei in der Klammer der Hauptwirkungsort steht.

Ordensnamen

  • Personen, die beim Eintritt in eine Ordensgemeinschaft einen Ordensnamen annehmen und ab da nur noch den Ordensnamen führen, erhalten den Ordensnamen als Lemma.
  • Personen in Orden, die keine eigenen Ordensnamen kennen und ihren bürgerlichen Namen behalten, erhalten nur den bürgerlichen Namen als Lemma.
  • bei gleichnamigen historischen Personen erhalten Ordensleute die Ordensbezeichnung als Unterscheidungsmerkmal ergänzt.
  • Personen, die ihren Namen erneut ändern, weil sie aus dem Orden wieder austreten, erhalten den Namen als Lemma, unter dem sie am bekanntesten sind.

Geographische Namen

Städte, Gemeinden, Bezirke etc.

Deutscher Sprachraum

Als Lemma werden hier die im jeweiligen lokalen bzw. regionalen deutschen Sprachgebrauch üblichen Schreibweisen für die Ortsnamen verwendet. Vorrang haben die zu Karl Mays Lebzeiten verwendeten Namen.

Einzelregeln:

  1. Gemeinden in Deutschland werden unter demselben Namen geführt wie im Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes. In Zweifelsfällen soll die Hauptsatzung der Gemeinde herangezogen werden.
  2. Abkürzungen mit Punkten werden entsprechend ihrer üblichen Aussprache ausgeschrieben.
  3. Offizielle Namenszusätze und Schrägstrich-Schreibweisen bleiben erhalten, auch wenn sie zur Unterscheidung nicht nötig sind.
  4. In Österreich werden Bezirke mit einem vorangestellten Bezirk gekennzeichnet.
  5. In der Schweiz soll bei mehrdeutigen Orten der Kanton eingeklammert genannt werden.

Anderssprachige Gebiete

Oberste Richtschnur ist der allgemeine Sprachgebrauch des 19. Jahrhunderts. Wenn im allgemeinen Sprachgebrauch der deutsche Name geläufiger ist (z. B. Rom, Warschau, Venedig, Elsass), soll er auch verwendet werden. Dies gilt aber nur für Orte oberhalb einer gewissen Bedeutsamkeit. Ansonsten soll für das Artikellemma der in der Landessprache übliche Name mit Namenszusätzen, sofern vorhanden, verwendet werden. Bei Mehrdeutigkeiten soll die tatsächliche geläufigste Struktur zur geographischen Zuordnung benutzt werden.

Die weiteren üblichen Namen können als Weiterleitungen (Redirects) eingerichtet werden und im Artikel in Klammern hinzugesetzt werden.

Sollte es Zweifel über die Anwendungshäufigkeit geben, ist eine Überprüfung mit dem Wortschatzlexikon der Uni Leipzig sinnvoll (Wortschatz-Lexikon). Hier kann jeder Begriff nach seiner Häufigkeit nachgeschlagen werden. Dabei zählt das Auftreten des deutschsprachigen Begriffes in der bundesdeutschen Presse.

Als Maß der Bedeutsamkeit einer Ortsbezeichnung gilt der produktive (aktive) Wortschatz der deutschen Sprache (≈ 70.000 Wörter), was ungefähr der Summe der Häufigkeitsklassen von 1 bis 15 entspricht. Bei Schweizer Ortschaften soll nicht auf das Wortschatzlexikon der Uni Leipzig bezogen werden, da dieses keine Schweizer Medien berücksichtigt. In einzelnen Fällen können die Werte des Wortschatzlexikons dadurch verfälscht sein, dass es mehrere Orte oder andere Begriffe gleichen Namens gibt. Findet das Wortschatzlexikon einen Begriff nicht, bedeutet das, dass der Begriff in der deutschen Öffentlichkeit nicht (mehr) verwendet wird. Also bitte: denken, nicht nur stur am Wortschatzlexikon festmachen. Im Zweifel bieten sich Diskussionen an.

Es soll insbesondere darauf geachtet werden, dass bei vergangenen Ereignissen, etwa der Geburt einer Persönlichkeit, die Bezeichnung verwendet wird, die zum Zeitpunkt des Ereignisses üblich war. "Üblich" ist für die Moderne hier in der Regel als "amtlich" zu verstehen, wobei letztlich, soweit feststellbar, der zeitgenössische Sprachgebrauch entscheidet.

Die gleichen Regeln sollen auch auf die Bezeichnung von Bergen, Flüssen u. ä. angewandt werden. Im Zweifelsfall wird für grenzüberschreitende Flüsse die Landesbezeichnung verwendet, unter der der Fluss seine längste Fließstrecke hat.

Länder bzw. Staaten

Bei Ländern und Staaten ist eine einheitliche Schreibweise besonders wichtig. Die Nennung der Länder orientiert sich an den amtlichen Kurzformen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nur in wenigen Ausnahmefällen wird statt der amtlichen Kurzform die gebräuchlichere umgangssprachliche Form empfohlen.

Nationalparks

Bei den Namen von Nationalparks in nicht deutschsprachigen Ländern wird der Bestandteil Nationalpark aus der Landessprache ins Deutsche übertragen und der Name wird insgesamt als deutsches Substantiv behandelt. Dementsprechend werden, wenn der Bestandteil Nationalpark nachgestellt ist, Bindestriche gesetzt. Ist der Bestandteil Nationalpark in der Landessprache vorangestellt, geschieht dies auch in der deutschen Übersetzung, und die Bindestriche entfallen dann. Die Originalversion des Namens sollte zusätzlich im Artikel erwähnt werden und es kann sinnvoll sein, entsprechende Weiterleitungen anzulegen.

Titel

Filme und Fernsehserien

Der Name des Film-Artikels sollte in jedem Fall der deutsche Filmtitel sein. Liegt eine Veröffentlichung im deutschsprachigen Raum vor, so wählt man den Titel, der im Lexikon des internationalen Films angegeben ist (Hier kostenlose Online-Abfrage möglich). Ist das nicht der Fall, fungiert der Originaltitel des Films als Artikeltitel.

Auf Begriffsklärungsseiten sind Filmartikel hinter allfälligen literarischen Vorlagen sortiert nach Produktionsjahr, beginnend mit dem ältesten, in dieser Schreibweise aufzuführen (immer mit Regisseur).

Bei Fernsehserien sollte der Artikelname dem vollständigen offiziellen deutschen Serientitel entsprechen. Ist dieser mehrdeutig, sollte der Zusatz ... (Fernsehserie) oder ... (Serie) angefügt werden.

Musikstücke

Musikstücke tragen die gebräuchlichste Bezeichnung. Wenn es mehrere gleichnamige Stücke gibt (z. B. bei Sonaten und Sinfonien), folgt in Klammern der Name des Komponisten.

Literarische Werke

Bei fremdsprachigen literarischen Werken wird, wenn eine einzige Übersetzung ins Deutsche existiert, normalerweise der Titel dieser Übersetzung verwendet. Wenn mehrere Übersetzungen mit unterschiedlichen Titeln veröffentlicht wurden, sollte der bekanntere gewählt werden. Wenn ein Werk unter dem Originaltitel auch im Deutschen wesentlich bekannter ist, kann jedoch dieser gewählt werden. Das gilt auch für Werke, von denen viele verschiedene Übersetzungen mit unterschiedlichen Titeln existieren, von denen keiner klar am bekanntesten ist. Weiterleitungen von Originaltiteln sind immer möglich.

Schreibweise fremdsprachiger Titel

In den meisten westeuropäischen Sprachen folgt die Schreibung von Titeln im Allgemeinen der normalen Rechtschreibung. Dies bedeutet, dass zum Beispiel im Französischen, Spanischen, Italienischen, Niederländischen, Dänischen, Schwedischen und Norwegischen Kleinschreibung verwendet wird (bis auf erstes Wort, Eigennamen, ...).

Ausnahme ist zum einen das Portugiesische, bei dem alle Wörter mit einem Großbuchstaben beginnen, und zum anderen das Englische, das eine eigene Regelung besitzt. Entgegen einer oft vertretenen, falschen Auffassung, dass im Englischen in einem Titel alle Wörter mit einem Großbuchstaben beginnen, gilt:

  • Erstes und letztes Wort beginnen mit einem Großbuchstaben.
  • Substantive, Verben, Adjektive, Adverbien und Pronomina beginnen mit einem Großbuchstaben.
  • Artikel, Konjunktionen und Präpositionen werden, wenn sie nicht an erster oder letzter Stelle stehen, klein geschrieben.
  • Nach Doppelpunkt oder Gedankenstrich wird das nächste Wort groß geschrieben.

Zu beachten ist, dass orthografisch gleiche Wörter in unterschiedlicher grammatikalischer Funktion auftreten können.

Diese Konventionen betreffen Buch-, Film- und Musiktitel, Namen von Einrichtungen, Verbänden, Institutionen, Titel von Präsidenten und so weiter.

Organisationen und Einrichtungen

Bei Organisationen und Einrichtungen wie Hochschulen und ihren Instituten soll die amtliche Bezeichnung korrekt wiedergegeben werden.

Bei der Schreibung (mit oder ohne Bindestrich zwischen Namensbestandteilen) ist auch nach neuen amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung der Eigenname maßgeblich (vgl. C Schreibung mit Bindestrich, 0 Vorbemerkungen).

Bei ausländischen Einrichtungen lässt sich keine allgemeine Regel aufstellen. Richtschnur sollte, wie bei allen anderen Fragen auch (wie z. B. bei ausländischen Orten) der allgemeine Sprachgebrauch in deutschsprachigen Texten sein.

Eingetragene Vereine werden ohne "e. V." lemmatisiert.

Unternehmen

Wenn ein Artikel über ein Unternehmen angelegt wird, gilt bei der Wahl des Artikeltitels das Prinzip: Der Artikeltitel muss korrekt wie gängig sein.

  1. Unternehmensname nur dann als ausgeschriebene Abkürzung, wenn der allgemeine Sprachgebrauch diese so verwendet.
  2. Unternehmensname möglichst ohne Rechtsform und Namensanhängsel.
  3. Nennung des juristischen Unternehmensnamens.

Durch die Anwendung dieser Empfehlungen erleichtert ihr es den Wikiautoren, einen knappen wie informativen Text zu schreiben. Das pedantische Mitaufzählen von Rechtsform und Namensanhängsel gehört aus der Sicht des Lesers nicht dazu, weil er diese Zusatzinformationen hinter dem Unternehmensartikel bei Bedarf jederzeit nachlesen kann.

Rechtsquellen (Gesetze, Verordnungen u. ä.)

  1. Bei deutschsprachigen Rechtsquellen (dies sind vornehmlich Gesetze, Rechtsverordnungen und Allgemeine Verwaltungsvorschriften des Bundes und der Länder) wird grundsätzlich die amtliche Kurzbezeichnung verwendet. Die vollständige Bezeichnung sowie mögliche Abkürzungen verweisen als Weiterleitungen auf die Kurzbezeichnung. Maßgeblich sind die Bezeichnungen im jeweiligen amtlichen Verkündungsblatt (z. B. Bundesgesetzblatt).
  2. Die vollständige amtliche Bezeichnung wird verwendet, wenn keine amtliche Kurzbezeichnung existiert.
  3. Haben mehrere Rechtsquellen (verschiedener Staaten oder Bundesländer) dieselbe amtliche Kurzbezeichnung, so wird die Kurzbezeichnung (oder allein existierende vollständige Bezeichnung) mit einem Klammerzusatz versehen. Stattdessen kann auch ein vollständiger amtlicher Titel verwendet werden, der die Unterscheidung nach der Herkunft in anderer Form enthält und nicht wesentlich länger ist.
  4. Für Gesetze aus nicht deutschsprachigen Ländern gelten die Regeln sinngemäß. Möglich sind Bezeichnungen in Originalsprache oder Übersetzung. Zumindest übersetzte Bezeichnungen sollten eine Herkunftsbezeichnung enthalten (in Klammern, wenn diese in der Originalsprache nicht vorhanden ist).

Singularregel

Im Allgemeinen stehen Artikel- und Kategorielemmata im Singular

Artikelnamen stehen im Allgemeinen im Singular, auch bei Begriffen, die nur selten einzeln auftreten. Daher gibt es beispielsweise einen Artikel "Bearbeitung" und nicht "Bearbeitungen." Der Artikel darf trotzdem mit dem Plural beginnen.

Die Singularregel hat den Vorteil, dass man nicht bei jedem Link herausfinden muss, ob der Artikelname nun im Singular oder Plural steht (von den verschiedenen grammatischen Fällen ganz zu schweigen). Außerdem ist zum Beispiel ein Link zu [[Bearbeitung]] (oder "[[Bearbeitung]]en") einfacher als zu [[Bearbeitungen|Bearbeitung]]. (Wer das Letztere nicht versteht, sollte sich Karl-May-Wiki:Verlinken#Verlinkung von Teilwörtern durchlesen.)

Ausnahmen von der Singularregel

Pluraletantum: Pluralartikel sind dann anzulegen, wenn der Singular nicht möglich ist oder keinen Sinn ergibt. Beispiel: Kordilleren.

Volks-, Religions- und sonstige Personengruppen stehen im Plural. Beispiele: Armenier, Jesiden.

Übergeordnete systematische Kategorien (Gruppen) der Biologie: Das sind beispielsweise Stämme, Klassen, Ordnungen, Familien und Gattungen in der biologischen Taxonomie. Diese werden in Anlehnung an die allgemein übliche wissenschaftliche Verwendung im Plural notiert, z. B. Pferde, Hunde.

Zusammenhängende Ereignisse der Geschichte können unter der Pluralbezeichnung angelegt werden. Wenn möglich, ist jedes Einzelereignis im Singular als Artikel anzulegen, und von dort auf den Gruppenartikel zu verweisen.

Vom Singular wird eine Weiterleitung auf den Artikel eingerichtet, sofern sich dort nicht bereits eine Begriffsklärung befindet.

Es ist auf jeden Fall zu vermeiden, künstlich einen Singular zu erzeugen, nur um die Singularregel einzuhalten, wenn die Pluralformen ein gesamtes Thema umfassen, die Singulare jedoch nur einen Spezialfall oder ein eingeschränkten Bereich des Themas.

Detailfragen

Männliche und weibliche Bezeichnungen

In manchen Bereichen hat es sich eingebürgert, männliche und weibliche Formen eines Wortes mit einem "Binnen-I" abzukürzen. Das Karl-May-Wiki verwendet dieses Binnen-I nicht. Dennoch sollte darauf geachtet werden, dass immer klar ist, ob im jeweiligen Zusammenhang beide Geschlechter oder nur das männliche gemeint sind. Artikel werden unter dem maskulinen Bezeichner angelegt. Eine Weiterleitung von der weiblichen Form kann angelegt werden.

Ethnologische Bezeichnungen

Viele Bezeichnungen von Gesellschaften sind keine Eigenbezeichnungen, sondern Fremdbezeichnungen vorwiegend aus dem Zeitalter des Kolonialismus. So wurden Mitglieder der Gesellschaft der San in kolonialen Zeiten als Buschmänner bezeichnet. Sie haben teilweise eine negative oder abschätzige Bedeutung. Deshalb sollten nach Möglichkeit die heute üblichen Eigenbezeichnungen verwendet werden. Wo dies schlecht möglich ist, ist in zweiter Priorität der wissenschaftlich übliche Name zu wählen. Das Plural-s ist in den meisten Fällen unüblich (z. B. die Zulu statt die Zulus). Für die jeweils andere Form sollte eine Weiterleitung angelegt werden.

siehe auch

Weblinks