Karl-May-Wiki:Artikel

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Als Artikel werden die Seiten im Artikelnamensraum bezeichnet. Das Karl-May-Wiki unterliegt in Umfang und Themen nicht den Beschränkungen klassischer Sekundär- oder Tertiärliteratur. Es soll eine Spezialenzyklopädie zu allem sein, was Karl May betrifft. Um aber dem Anspruch gerecht zu werden, nicht nur ungefilterte Informationen zu vermitteln, sondern tatsächlich Wissen, muss das Wiki genau wie die große Wikipedia eine Auswahl treffen. Deshalb gibt es gewisse Mindestanforderungen an Artikel.

Thema

Nicht jeder Gegenstand eignet sich als Thema für einen Enzyklopädieartikel. Die Ausschlusskriterien ergeben sich daraus, was das Karl-May-Wiki nicht ist. Daneben gibt es inhaltliche Anforderungen und Tipps zu Artikeln über spezielle Themenbereiche; außerdem gibt es mit den Relevanzkriterien den Versuch, Aufnahmekriterien für bestimmte Themen zu formulieren. Alle diese Seiten dienen bei einem Löschantrag als Anhaltspunkte und Argumentationshilfe.

Da diese Enzyklopädie von der Karl-May-Szene als seriöses Nachschlagewerk ernst genommen werden soll, gilt: Je unbekannter oder "weniger seriös" das Thema ist, desto besser sollte der Startartikel sein.

Auch sollte man sich vor dem Anlegen eines Artikels fragen, ob sich das Thema nicht sinnvoller in einen übergeordneten Artikel einarbeiten lässt. Andernfalls kann der Leser durch die Atomisierung der Inhalte den Zusammenhang nicht mehr erkennen, und es entstehen sehr viele Artikel, die entweder sehr kurz oder in weiten Teilen redundant sind. Beispielsweise sind Ausführungen zum Thema Englische Übersetzungen der Winnetou-Trilogie besser im Artikel Englische Übersetzungen aufgehoben als in einem eigenständigen Artikel.

Ferner raten wir davon ab, Artikel über sich selbst einzustellen. Warte, bis jemand anderes den Artikel schreibt. Selbst kann man die Bedeutung der eigenen Person bzw. der eigenen Unternehmung nicht objektiv einschätzen.

Jeder Artikel des Karl-May-Wiki erklärt nur einen Begriff. Wenn ein Wort aber für mehrere verschiedene Begriffe steht, so wird dies durch eine Begriffsklärung aufgelöst.

Inhalt und Form

Ein Artikel muss inhaltlich sein Thema definieren. Der Verfasser darf nicht voraussetzen, dass der Leser schon wissen wird, was der Gegenstand ist – die Definition zu liefern, ist die erste Aufgabe einer Enzyklopädie. Also:

  • Ludwig II. war bayerischer König statt Ludwig II. starb bei einer Verschwörung,
  • Hohenstein-Ernstthal ist eine Stadt in Sachsen und nicht Hohenstein-Ernstthal gibt es seit 1898.

Andererseits sollte der Artikel mehr als nur diese Kurzdefinition enthalten, damit er auch für Personen, die von dem Thema schon einmal gehört haben, einen Mehrwert bieten kann; der Artikel soll zum Weiterschreiben anregen.

Bei Artikeln zu Personen sollte wenigstens folgendes eingebunden werden: Geburts- und Sterbedaten und der Grund, warum die Person Aufnahme finden sollte. "Je mehr und genauer, desto besser" gilt als Grundsatz.

Der Artikel sollte in ganzen Sätzen geschrieben sein und prägnant bereits drei der "vier Ws", "Wer?", "Wann?" und "Was?", beantworten. Das "Wie?" wird später automatisch beantwortet werden, wenn der Artikelstart Lust zum Weiterschreiben macht. Die Quelle, aus der die Behauptungen stammen, sollte angegeben werden – sei es als Weblink unter Weblinks, als Literaturangabe unter Literatur, als Fußnote unter Anmerkungen oder im Bearbeitungskommentar Zusammenfassung. Grundsätzlich geht es vom Allgemeinen zum Besonderen. Der Karl-May-Bezug sollte klar herausgearbeitet werden.

Bevor man einen Artikel anlegt, sollte man sich umschauen, was es zu dem Thema schon im Karl-May-Wiki gibt, man sollte sich in der Form und inhaltlichen Gestaltung an anderen Artikeln des Wiki orientieren, also mal gründlicher umschauen. Die Artikel sollten zu anderen gleichartigen Artikeln kompatibel sein.

Umfang

Das Karl-May-Wiki ist nicht wie eine gedruckte Enzyklopädie vom Gesamtumfang her begrenzt und braucht sich daher nicht darauf zu beschränken, nur Fakten zu beschreiben. Stattdessen sollen auch Gründe und Zusammenhänge erklärt werden. Dies kann in manchen Fällen zu einem Umfang von 50 kB und mehr führen, bevor der Artikel als komplett angesehen wird; in anderen Fällen, etwa bei sehr schlechter Faktenlage, kann aber auch schon nach wenigen Sätzen alles geschrieben sein, was überhaupt zum Thema bekannt ist.

Es ist grundsätzlich durchaus möglich, die meisten Themen in nur zwei oder drei Sätzen sinnvoll abzuhandeln, allerdings müssen dies gute, aussagekräftige Sätze sein. Sehr kurze Artikel stellen aber dann ein Problem dar, wenn sie nicht nur kurz, sondern auch noch schlecht sind: Ein Artikel, der beispielsweise nach einer halbherzigen Definition, die womöglich nur einen Nebenaspekt nennt, gleich zur Kritik übergeht, ist in den meisten Fällen sehr unausgewogen.

Ein Artikel wird allerdings in der ersten Version meist eine mehr oder weniger unvollständige "Baustelle" sein, die Jahre brauchen kann, um sich zu entwickeln. Dennoch muss ein jeder Artikel aber auch in dieser Phase bereits einen Inhalt haben, der das Thema angemessen und in sich ausgewogen darstellt. Ob und wie schnell sich ein Artikel weiterentwickelt, lässt sich nicht vorhersagen und folgt oftmals keiner erkennbaren Logik – es reicht eben immer, wenn sich eine Person wirklich mit dem Thema auseinandersetzt.

Ein häufiger Fehler von Anfängern ist der Versuch, in kurzer Zeit eine Reihe zusammenhängender, kurzer Artikel anzulegen. Dies funktioniert jedoch praktisch nie, da solche Artikel oft nur eine einheitliche Definition beinhalten, die dann für jeden einzelnen Artikel angepasst wurde, individuelle Aspekte der einzelnen Themen bleiben bei dieser Lösung hingegen auf der Strecke. Man sollte vielmehr einen Artikel so lange erweitern, bis man zu dem Thema kein Material mehr findet und sich erst dann an das nächste Thema setzen. Themen, die dringend einen Artikel benötigen, haben meist bereits einen, es kommt also nicht darauf an, möglichst viele Links blau zu kriegen, sondern lieber weniger aber gute Artikel abzuliefern.

siehe auch

Weblinks