Englische Übersetzungen

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England und Amerika sind eher weiße Flecken auf der Landkarte von May-Übersetzungen. Zwar wurden in Amerika ab 1898 Auszüge aus Winnetou I-III sowie dem 'Mahdi'-Romanzyklus in bearbeiteten Raubdrucken mit dem Titel Jack Hildreth among the Indians I (Winnetou, the Apache Knight) und II (The treasure of Nugget Moutain) sowie Jack Hildreth on the Nile unter dem Namen der Übersetzerin/Bearbeiterin Marion Ames Taggart veröffentlicht, doch haben diese Pioniertaten zu keinerlei echter Wirkung geführt.

Der nächste bedeutsame Versuch in englischer Sprache wurde vom Karl-May-Verlag (KMV) bzw. dem Ustad-Verlag in den 1950er Jahren selbst gestartet: Offensichtlich hat sich aber In the Desert (gekürzte Übersetzung von Durch die Wüste (bis zum Kapitel In Mekka), Sand des Verderbens (bearbeitet, mit Hadschi Halef Omar als Diener) und Der Raubzug der Baggarah (wie in Mays Original mit Halef)), der erste Band einer wohl geplanten Serie, leider nur zum Ladenhüter entwickelt, denn man kann diese Erstausgabe noch heute im KMV erwerben.

Nach zwei englischen Übersetzungen von Kapitän Kaiman und dem Dichter wurde in den 1970er dann der gesamte Orientzyklus, die Hauptgeschichte aus Winnetou I-III und Ardistan und Dschinnistan von Michael Shaw nach der GW-Ausgabe neu übersetzt. Der Winnetou-Band wurde vor ein paar Jahren neu beim KMV aufgelegt.

In jüngster Zeit sind unabhängig vom KMV eine weitere Übersetzung von Winnetou I sowie der Bände des Orientzyklus erschienen, dazu kommt noch der Oilprince, der wiederum auch beim KMV angeboten wird.

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