Karl-May-Wiki:Listen

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Listen sind Artikel, die dazu dienen, andere Artikel im Karl-May-Wiki besser auffindbar zu machen und dabei einen Überblick über ein Thema zu geben. Sie stehen damit im Spannungsfeld zwischen ausformulierten Artikeln, die Informationen mit ausführlichen Beschreibungen und größeren Zusammenhängen darstellen, und Kategorien, die in vereinfachter Stichwortform Artikel zu einem Thema zusammenfassen. Deshalb sollte immer abgewogen werden, ob der Einsatz von Listen in konkreten Fällen sinnvoll ist. Und es sollte bei der Gestaltung von Listen darauf geachtet werden, dass die Vorteile der Listenform auch genutzt werden.

Sinn und Zweck von Listen

Listen dienen dazu, dem Leser einen Überblick über ein komplexes Thema zu bieten und ihm weiterführende Links zur Vertiefung der Informationen zu einem Themengebiet zu liefern. Meist gibt es einen Artikel, der ein Thema ausführlich darstellt. Listen können dann dazu ein umfassender Überblick oder eine beispielhafte Ergänzung sein. So kann zum Beispiel die Beschreibung der Geschichte und Vergabekriterien eines Literaturpreises mit einer Liste aller Preisträger vervollständigt werden.

Artikel kontra Liste

Grundsätzlich sollten Inhalte ausführlich im Fließtext eines Artikels zu finden sein, um den Leser umfassend und kompakt zu informieren. Die Biografie einer Person sollte zum Beispiel unbedingt ausformuliert sein, eine stichpunktartige Aufzählung, was in welchem Lebensjahr passiert ist, ist im Karl-May-Wiki nicht erwünscht.

Für andere Informationen kann dagegen die Liste durchaus die richtige Wahl sein. So können in einem Artikel über einen Literaturpreis die Preisträger zwar auch mit kurzer Beschreibung und der Begründung für die Auszeichnung im Text zur Geschichte des Preises eingebaut werden. Dies stößt aber an seine Grenzen, wenn die Übersichtlichkeit darunter leidet. Bei einer größeren Anzahl von Preisträgern wiederholt sich der Textaufbau und die Namen sind über den Text verstreut. Hier empfiehlt sich eine Auflistung innerhalb des Artikels mit Verlinkung zu den Preisträgern. Aber auch dies hat seine Grenzen in der Artikellänge. Auflistungen über mehrere Bildschirmseiten innerhalb eines Artikels erhöhen die Ladezeit, machen Artikel unübersichtlich und sind leserunfreundlich. In diesem Fall empfiehlt sich die Auslagerung in einen eigenständigen, als Liste gekennzeichneten Artikel.

Dennoch sind die Übergänge zwischen Textartikel und Liste fließend und es ist nicht immer eindeutig zu definieren, was was ist. So kann es zum Beispiel sein, dass so wenig Information zu einem Thema vorhanden ist, dass ein eigenständiger Fließtextartikel nicht sinnvoll ist. In diesem Fall wird nur eine Liste mit einer erklärenden Einleitung verwendet. Es kann aber auch sein, dass zu den einzelnen Punkten einer Liste so viele Informationen vorhanden sind, dass sie jeweils einen eigenen Absatz darstellen. Dann sind sie zwar eigentlich Unterkapitel zu dem Hauptthema, formal sind sie aber in Listenform angeordnet.

Liste kontra Kategorie

Im Karl-May-Wiki existiert eine spezielle, softwaregestützte Möglichkeit, Artikel zu einem bestimmten Thema zusammenzufassen: die Kategorisierung. Jeder angelegte Artikel kann einer Kategorie zugeordnet werden, die dann unter dem Ende des Artikeltextes erscheint. Durch anklicken einer Kategorie werden vom System dann alle zugehörigen Artikel automatisch in alphabetischer Reihenfolge auf einer Extraseite aufgelistet. Der große Vorteil der Kategorien besteht vor allem in der automatischen Bestandspflege.

Es ist deshalb nicht sinnvoll,

  • Listen anzulegen, die lediglich vorhandene Artikel als Links auflisten,
  • eine reine Linkliste in alphabetischer Form anzulegen.

Ausnahmen sind sogenannte Arbeitslisten: Listen können als Arbeitshilfsmittel dienen, weil man dort alle Artikel zum Thema vollständig inklusive noch nicht vorhandener Artikel angeben kann. Sie erscheinen dann als rote Links, was einen Überblick über bestehende und noch zu bearbeitende Lücken im Karl-May-Wiki bietet. Dementsprechend sind solche Arbeitslisten nur auf Zeit bis zur vollständigen Abarbeitung angelegt. Grundsätzlich ist hier aber zu überlegen, ob es nicht genügt, eine solche Liste als Unterseite zu einem (aktiven) Portal oder Projekt anzulegen.

Kategorien haben aber auch wesentliche Nachteile:

  • sie listen nur die reinen Artikeltitel,
  • sie können Artikel nur alphabetisch sortieren,
  • sie können nur anzeigen, was tatsächlich vorhanden ist,
  • es können nur die Artikel einer Kategorieebene auf einmal angezeigt werden, man muss sich also gegebenenfalls durch mehrere Unterseiten klicken, bis man fündig wird.

Listen kann man entsprechend flexibel gestalten, damit sie diese Nachteile ausgleichen. Dann können sie auch als Übersichtsseiten für eine Kategorie dienen. Das bietet den zusätzlichen Vorteil, dass man dadurch auch den Bestand und die Benennung der Artikel festlegen und kontrollieren kann.

Listen anlegen

Bevor du eine Liste neu anlegst, überlege dir, ob diese Liste wirklich sinnvoll ist. Als Anhaltspunkt können folgende Fragen dienen:

  • Welchen Informationsgehalt besitzt die Liste?
  • Lässt sich die Information nicht besser in ganzen Sätzen vermitteln?
  • Gehört der Inhalt in einen Artikel? Rechtfertigt der Umfang eine Auslagerung? Das ist im Einzelfall zu entscheiden, auch kleine Listen können aus systematischen Gründen berechtigt sein.
  • Existieren Duplikate oder Überschneidungen mit anderen Listen? Dies ist besonders für die spätere Pflege der Listen wichtig: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein neuer Artikel zu einem Illustrator tatsächlich sowohl in der Liste der Illustratoren, der Liste der deutschen Illustratoren und der Liste der Illustratoren des 20. Jahrhunderts eingetragen wird? (Diese Beispiele sind absichtlich nicht verlinkt.)

Benennung

Als Namenskonvention wird die Benennung mit Liste empfohlen, um Listenartikel klar abzugrenzen. Beachte dabei bitte die Regeln der deutschen Sprache und verwende korrekte Genitive.

Einführender Text

Eine Liste sollte stets mit einer Einleitung versehen sein, die den Inhalt der Liste erklärt und einordnet. Es sollte der Zusammenhang mit anderen Artikeln zum Thema im Karl-May-Wiki durch Verlinkung hergestellt werden, besonders wenn es sich um eine Auslagerung aus einem Artikel handelt.

Falls das Thema der Liste den Inhalt nicht eindeutig festlegt, wird außerdem eine allgemeine Abgrenzung des Inhalts empfohlen, damit der Leser die Auswahl einordnen kann.

Aufbau

Mit Hilfe der Wikisyntax lassen sich sehr einfach Listen erstellen. Einfache Aufzählungen werden mit dem *-Zeichen erstellt.

Komplexere Listen können in Tabellenform angelegt werden. Dies macht nicht nur die Darstellung von mehreren Informationen pro Listenpunkt übersichtlicher, ein großer Vorteil besteht auch in der Sortierbarkeit von Tabellen nach Spalteninhalt.

Grundsätzlich sollte aber die Darstellung möglichst einfach gewählt werden, damit auch weniger erfahrenen Benutzern die Bearbeitung möglich ist.

Umfangreiche Listen sollten untergliedert und mit einem Inhaltsverzeichnis oder einer Navigationsleiste versehen werden. Ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis lässt sich mit {{TOC}} erzeugen.

Eventuell kann eine Aufsplittung in Betracht gezogen werden, wenn die Liste für eine vernünftige Betrachtung zu lang geworden ist (Richtwert 32 kB, ab diesem Wert kann ein Artikel in manchen Browsern nicht mehr bearbeitet werden) und bereits zu einer signifikanten Zahl der dort verlinkten Begriffe Artikel existieren. Die Unterseiten sollten nach dem Schema Liste der Beispiele/A-M usw. angelegt werden.

Hinweise für gute Listen

Eine Liste, die nur aus einer Abfolge von blauen (oder roten) Links besteht, ist weder optisch ansprechend noch sonderlich informativ. Weitere Informationen erhält der Leser erst, wenn er sich durch die verschiedenen Links klickt.

Listen, die einen Mehrwert gegenüber Kategorien bieten, erhält man beispielsweise, wenn

  • zu den einzelnen Links ergänzende Informationen angegeben werden, die dem Leser das Auffinden von Artikeln erleichtern (z. B. bei Personen Nationalität und Lebensdaten),
  • die Artikel nicht alphabetisch, sondern in einer anderen, sinnvollen Reihenfolge angegeben sind, z. B. chronologisch,
  • die Auswahl der verlinkten Artikel auf eine vollständige oder zumindest umfassende Darstellung des behandelten Themas ausgerichtet ist (unabhängig von der Artikelverfügbarkeit),
  • sie komplexe Beziehungsstrukturen (Hierarchie) übersichtlich auf einen Blick (ohne Unterverlinkung) darstellt.

Oft müssen für eine Liste die Informationen aus einer größeren Menge ausgewählt und begrenzt werden. Artikel und Listen sollen nur für das Thema wesentliche Informationen enthalten und der Leser soll objektiv informiert werden (vgl. Karl-May-Wiki:Neutraler Standpunkt).

Wie bei guten Artikeln sollte man sich auch bei Listen überlegen, wie man sie strukturieren und illustrieren kann. Lange Listen kann man gegebenenfalls untergliedern, viele Informationen pro Zeile sind eventuell in Tabellenform übersichtlicher darzustellen, diese wiederum kann man mit dezenten Farben optisch trennen. Zu den besonders wichtigen Elementen der Liste lassen sich vielleicht auch Bilder oder Illustrationen finden. Im Vordergrund sollte aber immer die Information stehen.

Kategorisierung

Listen sind wie normale Artikel auch in die jeweiligen Themenkategorien einzuordnen. Dabei sollten sie unter dem Hauptstichwort des Lemmas abgelegt werden, da sie sonst unter L (wie Liste) einsortiert werden und nicht sinnvoll auffindbar sind. Ist die Liste ganz oder teilweise eine Übersicht über die Artikel in der Kategorie und damit über das Kategoriethema, so sollte sie durch Voranstellung des Leerzeichens an den Anfang der Kategorieanzeige gestellt werden.

Außerdem gibt es für Listen-Artikel die Kategorie:Liste.

Weblinks