Willy Moralt

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Willy Moralt

Wilhelm "Willy" Karl Paul Moralt (* 1. Dezember 1884 in München; † 18. Februar 1947 in Lenggries) war ein Kunstmaler und Karl-May-Illustrator. Er war der Sohn des Malers Paul Moralt und ein (angeheirateter) Großneffe von Carl Spitzweg. Moralt besuchte ab 1903 die Münchner Akademie der bildenden Künste und schuf Genre- und Landschaftsbilder.

1907 heiratete der junge Maler gegen den Willen seiner Eltern und zog nach Schwabingen. Von dort aus unternahm er ausgedehnte Studienreisen nach England, Holland, Italien und in die Schweiz. Erst eine langwierige Krankheit beendete seine Reisetätigkeit. Die zahlreichen Skizzen, die bis zu diesem Zeitpunkt entstanden sind, dienten nun als Vorlagen für die Bilder, die er ausschließlich im Atelier malte. Moralt stellte seine Farben selbst her und entwickelte neue Farbrezepte.

Das Kriegsende erlebte Moralt in einem Kriegsgefangenenlager. Geschwächt von einer Krankheit verstarb er 1947 im Langgrieser Krankenhaus.

Willy Moralt und Karl May[Bearbeiten]

Willy Moralt illustrierte ab 1907 zwei Bände des Orientzyklus' und einen Sammelband für die blaue Fehsenfeld-Ausgabe mit insgesamt 39 Autotypien und 45 Strichätzungen:

Die Illustrationen kamen auch in der polnischen Übersetzung zum Abdruck und wurden (zweckentfremdet) für tschechische Ausgaben verwendet.

Literatur[Bearbeiten]

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.

Informationen über Illustratoren und Illustrationen zu Karl Mays Werken finden Sie im Sonderband zu den Gesammelten Werken Traumwelten (Band 1) von Wolfgang Hermesmeier und Stefan Schmatz.

Weblinks[Bearbeiten]