Satan und Ischariot

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Karl Mays Erzählung Satan und Ischariot erschien zuerst in drei Teilen in der Wochenzeitschrift Deutscher Hausschatz in Wort und Bild. Die Teile sind im Deutschen Hausschatz ohne gemeinsamen Obertitel veröffentlicht worden. Roland Schmid vermutet, dass der gemeinsame Obertitel Satan und Ischariot und die Untertitel I. Teil – Die Felsenburg und II. Teil – Krüger-Bei, der Herr der Heerscharen gelautet haben könnten.[1]

Inhalt

Die Gesamthandlung der Trilogie umfasst einen Zeitraum von mehreren Jahren und wird nicht chronologisch, sondern mit Rückblenden erzählt.

Inhaltlich geht es um die Verfolgung der Schurkenfamilie Melton, die die Helden über verschiedene Kontinente führt.

Werkgeschichte

Kurze Zusammenfassung der Werkgeschichte von Rolf Dernen: Satan und Ischariot – Aus der Werkstatt eines Erfolgsschriftstellers VIII.

Zeitschriftenausgabe

Die Erstveröffentlichung erschien im Deutschen Hausschatz:

20. Jahrgang (1893/94)
Die Felsenburg (Karl May schrieb diesen Teil der Erzählung in der Zeit von Mai bis Dezember 1891.)
Nr. 1, Oktober 1893 – Nr. 52, September 1894

21. Jahrgang (1894/95)
Krüger-Bei (In der Handschrift lautet der Titel Krüger-Bei, der Herr der Heerscharen.)
Nr. 1, Oktober 1894 – Nr. 33, Mai 1895

22. Jahrgang (1895/96)
Die Jagd auf den Millionendieb (Der Titel stammt von dem Redakteur Heinrich Keiter.)
Nr. 1, Oktober 1895 – Nr. 46, August 1896

Buchausgabe

Besonderes

In dieser Trilogie findet eine eindeutige Gleichsetzung von Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und "Dr. Karl May" mit dem Ich-Erzähler statt.

Vom dritten Teil (Die Jagd auf den Millionendieb) ist die Handschrift vollständig erhalten.

Vertonungen

Die Satan und Ischariot-Trilogie wurde in den vergangenen Jahren neu dramatisiert. Durch Produzentenquerelen und (dadurch bedingte?) Sprecherwechsel erscheinen die drei Teile jedoch nicht als einheitliches Ganzes.

Anmerkungen

  1. Nachwort der Reprint-Ausgabe.

Literatur