Uruguay

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Karte von Uruguay

Uruguay (spanisch Uruguay; amtlich República Oriental del Uruguay, deutsch: "Republik Östlich des Uruguay") ist ein Staat in Südamerika. In der Sprache der Guarani, der der Name entstammt, hat Uruguay je nach Interpretation verschiedene Bedeutungen: "Fluss der bunten Vögel", "Schneckenfluss" (arugu = Schnecke, y = Wasser), "Fluss des Urulandes" (Urú = Vogelname, gua = Land), "Fluss der Essensbringer".

Die Hauptstadt Uruguays ist Montevideo.

Geographie

Uruguay grenzt im Norden an Brasilien, im Osten an den Atlantischen Ozean, im Süden an den Rio de la Plata und im Westen (durch den Río Uruguay getrennt) an Argentinien und ist der kleinste spanischsprachige Staat in Südamerika. Mit rund 177.000&nbsp:km² Fläche (davon rund 2.600 km² Wasserfläche) ist es so groß wie Österreich und Ungarn zusammen.

Der Río Uruguay (portugiesisch Uruguai) ist ein Fluss in Südamerika, der zusammen mit dem Paraná den Río de la Plata bildet. Er ist 1790 km lang und entspringt im südbrasilianischen Bergland, anschließend bildet er die Ostgrenze Argentiniens. Die Tatsache, dass der Fluss mit seinen letzten 300 km die Westgrenze Uruguays bildet, hat dieser Republik ihren Namen gegeben. Schiffbar ist der Río Uruguay bis Paysandú, also deutlich weniger weit als sein "Zwilling" Paraná, da er viel mehr Stromschnellen hat.

Die erhofften Schätze, derentwegen der Río de la Plata seinen Namen – Silberfluss – erhielt, suchte man vergebens. Dafür entwickelten sich die von den Spaniern ausgesetzten Pferde und Rinder auf den weiten Grasfluren der Pampa Uruguays zu großen Herden, die die Grundlage für den wirtschaftlichen Reichtum des Landes stellten.

Geschichte

Staatswappen

Es wird vermutet, dass das Gebiet des heutigen Uruguay seit etwa 7000 v.u.Z. durch Menschen besiedelt wurde, die nomadisch in kleinen Gruppen lebten. Das erste Volk waren die Charrúas. Um 1516 eroberten die Spanier das Land. Die erste ständige Ansiedlung auf dem Gebiet des heutigen Uruguay wurde 1624 von den Spaniern in Soriano (am Río Negro) gegründet. Die nächsten Jahre waren ein ständiger Kampf gegen die Portugiesen, die das Gebiet ebenfalls beanspruchten. 1726 wurde Montevideo gegründet. Das frühe 19. Jahrhundert war vor allem von Kämpfen gegen die Argentinier und Brasilianer geprägt, die das Land annektieren wollten. Außerdem wurden in dieser Zeit die letzten Charrúas ausgerottet.

Nachdem das Land unabhängig geworden war, begann eine Zeit der Bürgerkriege zwischen den Colorados und den Blancos. Als 1864 die mit Paraguay verbündete Blanco-Regierung Uruguays von den Colorados unter Mithilfe Brasiliens gestürzt worden war, erklärte Paraguays Präsident Francisco Solano López Brasilien den Krieg. Das Ergebnis war der "Dreibund-Krieg" (Guerra de la Triple Alianza), der fünf Jahre später mit einer Niederlage Paraguays endete.

bei Karl May

Uruguay
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Am Rio de la Plata

Der Ich-Erzähler (der nur an einer Stelle "Charley" genannt wird) befindet sich in Montevideo, wo er mit einem Oberst Latorre verwechselt wird, der allem Anschein nach zu einer Gruppe von Aufständischen gehört. Er verlässt Montevideo mit einer Gruppe von Teesammlern unter Leitung eines Senor Mauricio Monteso, der einen geheimen Inka-Schatz sucht. Eine Quipu, die zu dem Schatz führen soll, kann vom Sendador Geronimo Sabuco nicht entziffert werden. Die Gruppe gerät an der Grenze in die Gefangenschaft der Bola-Männer und wird von ihnen zu Lopez Jordan nach Argentinien verschleppt. Sie können sich befreien und reisen über Buenos Aires weiter in den Gran Chaco.

Weblinks

  • Der vollständige Eintrag in der großen Wikipedia.