Rio de la Plata

Aus Karl-May-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rio de la Plata
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Am Rio de la Plata
nur erwähnt in:
Das Vermächtnis des Inka
In den Cordilleren

Als Río de la Plata (span. für Silberfluss) wird der gemeinsame 290 km lange und bis zu 220 km breite Mündungstrichter der großen südamerikanischen Ströme Paraná und Uruguay bezeichnet.

Den Namen erhielt diese Flussmündung dadurch, dass die Silbervorkommen im heutigen Bolivien über ihn verschifft wurden. Sucre, die offizielle Hauptstadt Boliviens, hieß damals Charcas, wurde aber auch La Plata genannt.

Andere Quellen gehen davon aus, dass der Name daher rührt, dass in dieser Region zunächst bedeutende Silbervorkommen vermutet wurden. Die Vermutung gründete sich wahrscheinlich auf den Umstand, dass die Entdecker, die zusammen mit Juan Díaz de Solís 1516 an der Mündung des Río de la Plata Schiffbruch erlitten, von den dort lebenden Indios mit Silberschmuck beschenkt wurden. Unter den wenig später in dieses Gebiet aufbrechenden Eroberern verbreitete sich die Mär von einer Sierra de la Plata, einem Berg mit reichhaltigem Silbervorkommen. Wie sich später herausstellte, war die Vermutung falsch.

Das Wasser des Río de la Plata ist durch den hohen Eintrag von lehmigem Schlamm trüb. Aus der Luft kann man sehen, wie sich das ockerfarbene Wasser des Uruguay nur langsam mit dem rotbraunen Wasser des Paraná vermischt. Das Revier weist nur geringe Tiefen auf, im allgemeinen unter 20 m, so dass z.B. Schiffe mit größerem Tiefgang, die Buenos Aires ansteuern, ausgebaggerte Fahrrinnen benutzen müssen.

Die Region um den Río de la Plata ist sehr dicht besiedelt. Die uruguayische Hauptstadt Montevideo am Nordufer und die argentinische Hauptstadt Buenos Aires (rund 12 Mio. Einwohner) am südlichen Ufer sind die größten Städte am Río de la Plata.

bei Karl May

Karlmayicon.jpg Dieser Artikel oder Abschnitt ist noch sehr kurz oder unvollständig. Es wäre schön, wenn Du ihn ergänzt, wenn Du mehr über das Thema weißt.


Weblinks