Kakho-oto

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Werke mit
Kakho-oto
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Winnetou III
Winnetou IV

Kakho-oto (Illustration von Claus Bergen)

Kakho-oto ist eine junge Kiowa-Indianerin und Tochter von Sus-Homascha. Ihre Schwester ist mit Pida, dem Häuptlingssohn verheiratet. Old Shatterhand vergleicht sie mit Nscho-tschi.

Kakho-oto verliebt sich in den gefangenen Old Shatterhand, dem ihr Vater anbietet, durch die Heirat mit Kakho-oto in den Stamm der Kiowa aufgenommen und dadurch frei zu werden. Old Shatterhand lehnt jedoch ab - aus Prinzip. Er vertraut der jungen Indianerin seine Fluchtgedanken an, die ihn nicht verrät und ihm hilft, seine Gewehre und sonstigen persönlichen Sachen mitzunehmen.

Jahrzehnte später ist Kakho-oto die Freundin von Aschta der Älteren und von Kolma Puschi. Als Mann verkleidet trifft sie Karl May/Old Shatterhand auf dem Weg zum Deklil-to. Er stellt wieder die Ähnlichkeit ihres Blickes mit Nscho-tschi fest. Er erfährt, dass Kakho-oto seit der Flucht Old Shatterhands aus dem Lager der Kiowas ledig blieb und die Jahre darauf verwendet hat, Shatterhands und Winnetous Ideale der Edelmenschlichkeit, der Friedfertigkeit und der Nächstenliebe auch bei den Kiowas wachsen zu lassen. Sie freundet sich mit Mays Frau Herzle an, was zu einem Missverständnis Max Pappermanns führt, der Kakho-oto für einen Mann hält: Er bezichtigt Mays Frau der Untreue. Kakho-oto führt Old Shatterhand und seine Begleiter zum "Haus des Todes" und ermöglicht ihnen, die Beratung der feindlichen Häuptlinge zu belauschen. Später zieht sie mit den Kiowas zum Mount Winnetou, wo sie mit ihrer Schwester versucht, Old Shatterhand über die Aktivitäten seiner Feinde zu informieren.

siehe auch

Frauen bei Karl May

Sonstiges

Horst Felsinger widmete ihr die symphonische Dichtung Dunkles Haar – Kahko-Oto.

Literatur

Informationen über Frauengestalten im Werk Karl Mays finden Sie im Sonderband Nscho-tschi und ihre Schwestern von Katharina Maier.

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.