Bergle

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Bergle
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Das Geldmännle

Das Bergle ist in Karl Mays Erzählung Das Geldmännle der Wohnort von Marie und ihrer Tochter, dem Herzle, sowie der klugen Ziege Karlinchen.

Bergle.JPG
Titelvignette aus den "Erzgebirgischen Dorfgeschichten"
Es war ein ganz, ganz, ganz kleines Bergle. An dem lag ein ganz, ganz, ganz kleines Gärtle. Und obendrauf stand ein ganz, ganz, ganz kleines Häusle. Aber das Kleinsein schadet nichts, denn vor dem Herrgott sind die Allerkleinsten oft die Allergrößten. Das Bergle, das Gärtle und das Häusle hießen das Damenbergle, das Damengärtle und das Damenhäusle, aber nicht etwa, weil Damen darin wohnten, sondern aus einem ganz anderen Grunde, den wir schon noch erfahren werden.
Wie das Bergle entstanden war, das wußten alle Leute. Der Herr Pastor hatte es erzählt.[1]

Der Musteranton hatte einst dem Musterwirt das Bergle im Damespiel abgewonnen, daher der Name "Damenbergle".

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Karl May: Das Geldmännle. In: Erzgebirgische Dorfgeschichten, Belletristischer Verlag, Dresden-Niedersedlitz 1903, Band 1, S. 439.