Vignette

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Vignette von Theodor Volz am Beginn der Erzählung Schamah
Verlagssignet des KMV

Das Wort Vignette leitet sich vom französischen vigne für Weinrebe ab. Es bezeichnet ursprünglich eine Randverzierung im Druckwesen.

Als Buchschmuck bezeichnet es ein ornamentales Zierstück, meist ein Kupferstich oder Holzschnitt, oft mit bildlicher Darstellung, auf dem Titelblatt eines Buches (Titelvignette). Auch kleinere Zeichnungen oder Bilder, die einem gedruckten Text zu Beginn oder am Ende eines Kapitels begleitend beigestellt werden, werden als Vignetten bezeichnet

Die früheren sehr ausführlichen Drucker- oder Verlegervermerke verwandelten sich im Laufe des 19. Jahrhunderts allmählich in stark abstrahierte Vignetten. Viele Verlage haben ein unverwechselbares Verlagssignet, das auch auf dem Buchrücken oder dem Titelblatt abgedruckt wird.

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