Ralph Waldo Trine

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Ralph Waldo Trine (* 9. September 1866 in Mount Morris, Illinois; † 1958 in Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph.

Sein 1897 veröffentliches Werk In Tune with The Infinite verkaufte sich über 2 Millionen Mal und wurde in zwanzig Sprachen übersetzt. Seine Lebenshilfe/Philosophie, die das "positive Denken" propagiert und davon ausgeht, dass "das Geheimnis eines glücklichen und reichen Lebens in der Harmonie des menschlichen Willens mit dem All-Willen liegt",[1] entwickelte sich aus derselben Ausgangsbasis wie die Christian Science-Bewegung.

In ihren Erinnerungen schreibt Klara May:

Trine zu lesen verbot er mir: "Du sollst dir deinen Gott nicht erschüttern lassen", so sagte er, "nur ganz fest im Glauben an Gott stehende Menschen können mit Nutzen diese Werke lesen. Ich will nicht, daß auch nur ein Schatten in deine Seele falle. Mir raubt keiner meinen felsenfesten Glauben, ich kann alles lesen."[2]

Von Trine besaß Karl May folgende Werke: Was alle Welt sucht, Stuttgart 1906 (mit Anstreichungen Mays); In Harmonie mit dem Unendlichen, Stuttgart 1907 (mit Widmung an das "Herzle" 1908); What all the world's a-seeking, London 1908 (mit Anmerkungen Klaras) und Das Größte, was wir kennen, Stuttgart 1908 (mit Widmung an das "Herzle" Weihnachten 1908 und Anmerkungen Mays).

Anmerkungen

  1. http://www.udo-leuschner.de/tocqueville/usa07.htm
  2. Klara May: Die Lieblingsschriftsteller Karl Mays. In: JbKMG 1970, S. 155.

Literatur

Weblinks