Weihnachten

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Weihnachten (auch "Christfest") ist das christliche Fest der Geburt Jesu Christi und damit, nach christlichem Glauben, der Menschwerdung Gottes. Hauptfesttag ist der 25. Dezember, der an seinem Vorabend mit dem "Heiligabend" (auch "Heilige Nacht", "Christnacht" – nach moderner Kalenderzählung am 24. Dezember) beginnt.

Weihnachten in Karl Mays Werk

Das Weihnachtsfest in in Karl Mays Leben und Werk das wohl wichtigste Fest überhaupt und somit auch ein beliebtes Motiv seiner Erzählungen und Romane. Nicht nur hat er eine ganze Reiseerzählung "Weihnacht!" genannt und dort das Fest als Höhepunkt eingebaut, in weiteren Werken wird das Weihnachtsfest ebenfalls begangen:

May schrieb auch ein Gedicht Weihnachtsabend und komponierte eine Weihnachts-Cantate.

In jeden Fall und in jeder Beziehung bringt Weihnachten die Erlösung der Beteiligten und zugleich den Machtverlust der Unmenschlichkeit: Bedürftigen wird geholfen, die sie drangsaliert haben, werden entmachtet. Selbst das bleibende Leid (z.B. der Aussätzigen) muß zumindest zeitweilig verstummen, wird von der Liebe überwunden. Wer gebüßt hat und bereut, wird gerettet, der Unbelehrbare hat vorher abzutreten. Raffgier und Profitsucht gehen leer aus, die Mittel werden für Geschenke gebraucht. Nur May selbst bleibt unbeschert.[1][2]

Anmerkungen

  1. Karl May: "Weihnacht!", Seite 266; erste Buchausgabe Freiburg: Fehsenfeld, (36. bis 40. Tausend), Onlinefassung
  2. vgl. auch Hartmut Vollmer: Karl Mays Novelle "Bei den Aussätzigen". Versuch einer Interpretation. In: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 1984, S. 28–43. (Onlinefassung)

Literatur