Bruno Blau

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Dr. Bruno Blau war ein Rechtsanwalt, der die Interessen von Karl Mays Gegner Rudolf Lebius vertrat.

Bruno Blau, Rudolf Lebius und Karl May[Bearbeiten]

Am 21. Mai 1910 veröffentlichte Bruno Blau in der Zeitschrift Das Gericht einen Artikel, in dem er einer Behauptung Mays widerspricht, die dieser bei der Charlottenburger Gerichtsverhandlung (12. April, geborener Verbrecher) geäußert hatte:

May will nämlich glauben machen, daß die Verbrechen von   a n d e r e n   Personen ausgeführt worden seien, die sich nur den Namen Karl May beigelegt hätten und auch unter diesem Namen bestraft worden seien. Über diese Ausrede auch nur ein Wort zu verlieren, hieße die Urteilsfähigkeit des Publikums recht gering einzuschätzen. Wer sich so verteidigt, klagt sich gewiß an.[1]

Blau war Rudolf Lebius' Rechtsbeistand u. a. bei der einstweiligen Verfügung gegen Lebius' Zeitschrift Der Bund (7. Zivilkammer des Berliner Landgerichts I, 1. Oktober 1910),[2] bei der einstweiligen Verfügung gegen Karl Mays Buch Mein Leben und Streben (Amtsgericht Freiburg, 16. Dezember 1910)[3] und bei der Berufungsverhandlung zum Beleidigungsprozess (geborener Verbrecher).[4]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 155 f.
  2. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 328, 340.
  3. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 381 f.
  4. Sudhoff/Steinmetz: Karl-May-Chronik V, S. 384 f., 470, 471 f., 475.

Literatur[Bearbeiten]

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.