Bonanza

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Der Begriff Bonanza (engl. Hispanismus) bezeichnet eine reiche, erzhaltige Bodenschicht und bedeutet umgangssprachlich Goldgrube.

bei Karl May

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In Karl Mays Werken spielt das ein oder andere Mal auch eine Bonanza eine Rolle, so z.B. in seiner Bearbeitung von Der Waldläufer oder auch in der wohl bekanntesten seiner Jugenderzählungen, Der Schatz im Silbersee. Deren Handlung dreht sich zu einem nicht geringen Teil um Fundorte von Edelmetallen und den Kampf um die Rechte an denselben.

Im Schwarzen Mustang sind "Majestät" und seine Begleiter auf der Suche nach der Bonanza of Hoaka – einem unermesslichen reichen Goldschatz. Das nutzt Ik Senanda, der Mestize, um sie in eine Falle im Estrecho de cuarzo (Quarz-Enge) zu locken und seinem Großvater Tokvi-Kava, dem Schwarzen Mustang, auszuliefern.

Im Reiseroman Der Scout, später eingearbeitet in Winnetou II, wollen die Tschimarra-Indianer die Bonanza von Uhlmann überfallen, werden aber von Old Death daran gehindert.

In Old Surehand III wollen Cox und seine Tramps, die Old Shatterhand, Winnetou und ihre Begleiter gefangen genommen haben, Winnetou das Geheimnis einer Bonanza entlocken – er nutzt das, um Old Shatterhand vor dem sofortigen Erschießen zu bewahren, indem er ihnen weismacht, nur Shatterhand wisse genau, wo am Squirrel Creek der Schatz zu finden sei. Die beiden nutzen die Goldgier der Tramps und führen diese inklusive des skeptischen Old Wabble auf einen langen Ritt, angeblich zum Goldschatz – unterwegs befreit sie Kolma Puschi. Old Shatterhands Begleiter Dick Hammerdull und Pitt Holbers machen sich später einen Spaß und hinterlassen einen Pseudo-Schatz mit einem Spottgedicht:

"Wie sind die Kerle doch so dumm!
Vergebens wühlen sie herum
Und können weder vorn noch hinten
Die goldene Bonanza finden,
Die wir uns doch nur ausgedacht,
Worüber alle Welt jetzt lacht!"[1]

Anmerkungen

  1. Karl May: Old Surehand III. In: Karl Mays Werke, S. 56989 (vgl. KMW-IV.20, S. 325).