Ik Senanda

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Ik Senanda
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Der schwarze Mustang

Ik Senanda ("Böse Schlange") ist der Sohn eines Weißen und einer Comanchin sowie der Enkel von Tokvi-Kava.

Er war jedenfalls ein Mestize, einer jener Mischlinge, welche zwar die körperlichen Vorzüge, aber dazu leider auch die moralischen Fehler ihrer verschiedenfarbigen Eltern erben.[1]

Er ist nicht ganz 30 Jahre alt, hat kräftige und geschmeidige Glieder, intelligente Gesichtszüge und dunkle, lauernde Augen; in sein Ohr wurde ein Zeichen geschnitten.

Er lässt sich unter dem Namen Yato Inda als Scout im Eisenbahnlager Firwood-Camp anstellen, wo er einen Comanchenüberfall vorbereiten will. Old Shatterhand und Winnetou decken die Tarnung auf, lassen ihn aber entkommen und locken durch ihn Tokvi-Kava und dessen Krieger in eine Falle.

Ik Senanda wird schon vorher wieder festgenommen, als er für Tokvi-Kava die gestohlenen Gewehre Winnetous und Old Shatterhands bewacht. Er entkommt aber durch die Unachtsamkeit des Eisenbahners Clifton. Später stößt er wieder zu Tokvi-Kava, auf dessen Nachfolge er nach dessen Demütigung spekuliert.

Als er Tokvi-Kava im Estrecho de cuarzo bei der Überlistung von Majestät und dessen Leuten hilft, gerät er wieder in die Hände Old Shatterhands. Er kommt jedoch mit einer Prügelstrafe davon.

auf der Bühne

Als Senanda gibt es die Figur in den "Halbblut"-Adaptionen der Karl-May-Festspiele in Elspe. Meinolf Pape prägte diese Rolle in mehreren Inszenierungen.

Anmerkungen

  1. Karl May: Der schwarze Mustang. In: Karl Mays Werke, S. 40773 (vgl. KMW-III.7-284:2, S. 16).

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.