Bertha Holberg

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Bertha Holberg
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Der Weg zum Glück

Bertha Holberg geborene Hiller ist die Frau des Steinegger Bürgermeisters Holberg und die Mutter von Max Walther. Sie selbst ist die Tochter eines Bankiers.

[Sie] war nicht eine alte Frau. Sie konnte wenig über vierzig Jahre zählen. Man sah es ihr an, daß sie sehr schön gewesen sein müsse. Ihr Auftreten war bescheiden, aber selbstbewußt. [...] Sie ist eine sehr liebe, stille, bescheidene Seele, welche ihren reichen Schatz an Kenntnissen und Erfahrungen kaum ahnen läßt [...] so eine tief angelegte Natur, aus welcher man immer neue Schätze empor fördert, sobald sie sich Einem einmal geöffnet hat.

Bertha hat eine angenehme Stimme. Als ihr Vater durch Spekulationen sein Geld verlor, nahm sie eine Stelle als Gouvernante in einer adeligen Familie an.

In einem Kurbad lernte sie einen jungen Mann kennen und lieben, der sich Curt von Walther nannte. Als Bertha ein Kind von ihm erwartete, ließ er sie mittellos zurück. Da ihre Schwester gerade zu diesem Zeitpunkt im Sterben lag, getraute sie sich nicht, dem alten, schwachen Vater zusätzlich ihre "Schande" zu gestehen. Sie setzte das Kind im Fieber in der Nähe von Regensburg bei dem Tagelöhner Beyer aus. Danach war sie monatelang todkrank.

Später heiratete sie Holberg, einen Freund der Familie. Um ihn nicht zu kränken, erzählte sie ihm nichts von ihrem Kind. Nach 15-jähriger Ehe starb ihr Mann an einer Epidemie. Er hinterließ ihr ein Vermögen, von dem sie sorglos leben kann.

Sie beauftragt den Wurzelsepp, nach ihrem Kind zu forschen. Er findet es in dem Lehrer Max Walther. Auch den treulosen Adeligen findet er, es ist der Baron Friedrich von Alberg. Dessen Tochter Milda von Alberg ist die Freundin Berthas. Zu ihrem Sohn hat Bertha nach dem Wiedersehen ein inniges Verhältnis.

Sonstiges

In der Bearbeitung des Karl-May-Verlages Der Habicht trägt sie den Namen Bertha Holstein.

siehe auch

Frauen bei Karl May

Literatur

Informationen zu Figuren in Karl Mays Werken finden Sie auch im Karl May Figurenlexikon.
Die zweite Auflage dieses Werkes finden Sie online auf den Seiten der KMG.