Allstädt

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Stadtwappen

Allstedt ist eine Stadt im Landkreis Harz im Südwesten Sachsen-Anhalts, nur wenige Kilometer von der thüringischen Landesgrenze entfernt. Nördlich von Allstedt beginnen die Ausläufer des Südharzes, im Westen sieht man das markante Kyffhäuser-Gebirge.

Allstedt hat als altthüringisches Dorf schon im 5./6. Jahrhundert existiert. Der Ort erhält 1425 die Stadtrechte, ab 1516 führte die Stadt ein Siegel. Im Dreißigjährigen Krieg hausen Wallensteins, Tillys und Gustav Adolfs Soldaten in Allstedt. Die Pest sucht Allstedt 1681 heim: von Mai bis Dezember starben in der Stadt 817 Menschen.

Am 1. Januar 2010 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Beyernaumburg, Emseloh, Holdenstedt, Katharinenrieth, Liedersdorf, Mittelhausen, Niederröblingen (Helme), Nienstedt, Pölsfeld, Sotterhausen und Wolferstedt in die neue Einheitsgemeinde Allstedt eingegliedert

Allstädt
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Der Scheerenschleifer

bei Karl May

Allstädt - so die Schreibweise Karl Mays - wird in seiner Humoreske Der Scheerenschleifer erwähnt, nämlich das gleichnamige Rittergut an diesem Orte, das Anna von Boberfeld gehört.

"Jungfer Zeißig, die Wirthschafterin des Rittergutes Allstädt, hatte sehr viel zu schaffen."[1]

Im Gut Allstädt treffen der als Scherenschleifer verkleidete alte Dessauer (Fürst Leopold), der Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen, König Karl XII. von Schweden, der Herzog von Sachsen-Merseburg, der Graf Johann Georg III. von Mansfeld sowie die schwedischen Offiziere Oberst von Börjesson und Leutnant Erich von Seeström aufeinander.

Anmerkungen

  1. Karl Hohenthal (Pseudonym von Karl May): Der Scheerenschleifer. Originalhumoreske von Karl Hohenthal. Für alle Welt!, Stuttgart 1880, S. 91.

Weblinks