Robert Hamerling

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Robert Hamerling, geboren als Rupert Johann Hammerling (* 24. März 1830 in Kirchberg am Walde, Niederösterreich; † 13. Juli 1889 in Graz), war ein österreichischer Dichter und Schriftsteller.

Leben

Als Sohn eines armen Webers konnte Hamerling dank der Unterstützung durch Gönner und Förderer das Gymnasium des Zisterzienserstifts Zwettl sowie das Schottengymnasium in Wien besuchen. An der Universität Wien studierte er Klassische Philologie, Philosophie, Geschichte und Medizin. Er war als Aushilfslehrer und Lehrer an verschiedenen Einrichtungen in Wien, Graz und Triest tätig und wurde 1866 wegen eines chronischen Magenleidens pensioniert. Hamerling gehörte zu den meistgelenen deutschsprachigen Autoren seiner Zeit.

Werke

  • Venus im Exil. Ein Gedicht in fünf Gesängen. Mit lyrischem Anhang, 1858
  • Sinnen und Minnen. Ein Jugendleben in Liedern, 1859
  • Ein Schwanenlied der Romantik. Mit einem Anhange von Hymnen, 1862
  • Ahasverus in Rom. Eine Dichtung in sechs Gesängen, 1866
  • Der König von Sion. Epische Dichtung in zehn Gesängen, 1869
  • Danton und Robespierre. Tragödie in fünf Aufzügen, 1871
  • Teut. Ein Scherzspiel in zwei Akten, 1872
  • Die sieben Todsünden. Ein Gedicht, 1873
  • Aspasia. Ein Künstler- und Liebesroman aus Alt-Hellas, 1875
  • Lord Lucifer. Ein Lustspiel in fünf Aufzügen, 1880
  • Amor und Psyche. Dichtung in sechs Gesängen, 1882
  • Homunculus! Modernes Epos in zehn Gesängen, 1888
  • Stationen meiner Lebenspilgerschaft. Autobiographie, 1889
  • Lehrjahre der Liebe. Tagebuchblätter und Briefe, 1890
  • Die Atomistik des Willens. Beiträge zur Kritik der modernen Erkenntniß, 1891
  • Letzte Grüße aus Stiftinghaus, 1894
  • Ungedruckte Briefe, 18971901

Robert Hamerling und Karl May

Webliks