Winnetou I - Häuptling der Apachen (Elspe 2026)

Aus Karl-May-Wiki
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Winnetou I - Häuptling der Apachen
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Daten
Bühne Elspe
Spielzeit: 2026
Premiere: 27. Juni 2026
Textvorlage: Winnetou I
Stab
Regie: Marco Kühne
Buch: Jochen Bludau / Marco Kühne
Besetzung


Winnetou I - Häuptling der Apachen steht vom 27. Juni bis 13. September 2026 auf dem Spielplan.

Inhaltsangabe[Bearbeiten]

Im Wilden Westen Nordamerikas, in einer Zeit, in der Eisenbahnen das Land verändern sollen, kommt ein Deutscher nach New Mexico: Old Shatterhand. Er sucht Arbeit und Abenteuer – doch schnell merkt er, dass es hier um weit mehr geht als um Vermessungen und Schienen. Denn dieses Land gehört den Apachen. Winnetou versucht gemeinsam mit seinem Vater, Intschu-Tschuna, den Frieden zwischen seinem Volk und den Weißen zu bewahren. Dabei glaubt Winnetou fest an Verständigung statt Gewalt. Seine Schwester Nscho-tschi und der weiße Lehrer Klekih-Petra teilen diesen Wunsch nach Frieden und gegenseitigem Respekt.

Doch nicht alle denken so. Der skrupellose Banditenführer Santer will die Eisenbahn um jeden Preis durch das Land der Apachen bauen – aus Gier nach Gold und Macht. Verträge werden gebrochen, Versprechen verlieren ihren Wert. Auch Tangua, der stolze Häuptling der Kiowa, misstraut den Weißen zutiefst. Er hält den Frieden für eine Illusion und glaubt, nur Stärke und Kampf könnten das Überleben der Indianer sichern. In einem schweren Zweikampf mit Intschu-Tschuna entscheidet sich, ob die Stämme weiter auf Frieden hoffen oder sich auf den Krieg vorbereiten.

Zwischen all diesen Fronten steht Old Shatterhand. Er erkennt, dass Unrecht geschieht, und weigert sich, daran mitzuwirken. Als er sich offen gegen Santer stellt, wird er selbst zum Ziel. In der aufgeheizten Stimmung kommt es sogar zu einem Kampf zwischen ihm und Winnetou – ein tragisches Missverständnis, das zeigt, wie schnell Angst und Wut selbst Freunde trennen können.

Der Tod von Klekih-Petra zerstört schließlich die letzten Hoffnungen auf einen friedlichen Ausgleich. Der Krieg scheint unausweichlich. Tangua geht noch weiter: Er lockt Old Shatterhand in eine Falle, um ihn gefangen zu nehmen und ein Zeichen gegen die Weißen zu setzen. Hass und Rache drohen alles zu überrollen.

Doch inmitten von Gewalt und Verrat wächst etwas Neues: Aus gegenseitigem Respekt entsteht zwischen Winnetou und Old Shatterhand eine tiefe Freundschaft. Beide müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen – nicht nur für sich selbst, sondern für ganze Völker.

Mit Humor und Menschlichkeit begleiten das Geschehen das berühmte „Kleeblatt“ – Sam Hawkens, Will Parker und Dick Stone –, die Saloonwirtin Miranda und der oft betrunkene, aber gutherzige Bancroft.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Es wurde ein komplett neues Bühnenbild gebaut aus einer Eisernbahnersiedlung mit Saloon, Bank, Gefängnis und Büro der Eisenbahngesellschaft sowie dem Pueblo der Apachen. Winnetou bekommt einen fliegenden Begleiter an seine Seite, den Adler Milow, der im Stück "Takoda" heißt.

Im Stück gibt es einige Änderungen und Neuerungen. Zum ersten Mal sind zwei Stämme auf der Bühne zu sehen: Kiowas und Apachen. Im Prolog ist Karl May in seinem Arbeitszimmer zu erblicken, Old Shatterhand kommt mit dem Zug an und beginnt die einzelnen Figuren vorzustellen und Winnetou erzählt wie er zu seinem Namen "Brennendes Wasser" gekommen ist und wie er sein Pferd Iltschi kennenlernte und bittet Tangua für die Apachen Munition in Sheridan mit dem Apachengold zu besorgen. Das Arbeitszimmer von Karl May wurde im Graben beim Wasserfall gebaut.

Den Zweikampf, ob es Frieden oder Krieg gibt, bestritten die Häuptlinge selbst: Intschu-tschuna und Tangua. In den frühen Inszenierungen fand dieser Kampf von Winnetou und Matto Schako statt.

Der Angriff auf das Eisenbahnercamp wurde von Apachen und Kiowas gemeinsam ausgeführt. Winnetou trauert mit Takoda auf dem Arm im Pueblo um Klekih-petra, Old Shatterhand und Nscho-tschi sind in einer Szene auf dem Pueblo zu sehen und später sind Old Shatterhand, das Kleeblatt und Miranda an Marterpfähle neben dem Pueblo angebunden.

Der Zweikmampf zwischen Winnetou und Old Shatterhand wurde mit einer Gedankensequenz untermalt: Winnetou und Old Shatterhand sprechen sich während des Kampfes mit sich selbst aus dem OFF und merken, dass beide keine schlechten Absichten hegen und niemand den anderen töten will. Vorher haben diesen Zweikampf Old Shatterhand und Matto Schako bestritten in den vergangenen Inszenierungen.

Nach der Ermordung von Intschu-tschuna und Nscho-tschi will Winnetou seinen Racheschwur auszufüllen, doch Old Shatterhand hält ihn davon ab.

In einer neuen Szene unternehmen die Kiowas mit Old Shatterhand unterstützt vom Kleeblatt und Miranda einen Angriff auf Sheridan, um die Santer Bande in den Saloon zu locken. Eine Lokomotive fährt von Old Shatterhand geleitet in den Saloon und bringt diesen unter einer großen Explosion zum Einsturz. Die Bandirten werden ins Gefängnis gesperrt, doch Tangua sprengt es in die Luft. Tangua will sich an Shatterhand rächen und erhält einen Knieschuss. Daraufhin erscheint Winnetou, rettet Old Shatterhand und erklärt sich nun zum neuen Häuptling der Apachen und mahnt nun zum Frieden.

Nach dem Showdown am Nugget-tsil gedenken Winnetou und Old Shatterhand ihrem Schöpfer Karl May an dessen Grabstätte und prophezeien, dass man sie nicht vergessen und weiterleben werden, solange man ihre Geschichten auf Bühnen, Büchern und Filmen von Generation zu Generation weitergetragen wird. Die Grabstätte wurde ebenso wie das Arbeitszimmer im Graben am Wasserfall erbaut. Die beiden Bauten fahren im Prolog und zum Schluss aus dem Graben für den Zuschauer sichtbar empor.

Miranda fand diesmal nicht ihr Ende angebunden an einer Lokomotive, sondern unterstützte das Kleeblatt sowie Winnetou und Old Shatterhand beim Kamof gegen Santer und seine Bande.

Winnetou trug als Häuptlingssohn ein neues Kostüm mit einem schwarzen Hemd und rotem Stirnband. Nur kurz zum Finale hin als er nun Häuptling der Apachen war wechselte er in das bekannte Winnetou Kostüm aus dem verzierten Jagdhemd mit Stirnband aus Klapperschlangenhaut.

Rattler wurde zum Sohn von Oberbösewicht Santer umgestaltet. Auch einige Dialoge und Sätze wurden in das Stück neu eingebaut.

Umbesetzung[Bearbeiten]

Aufgrund einer Verletzung konnte James Bürkner die Saison nicht spielen. Als Santer wurde nun Friedrich Grud besetzt, der am Anfang noch als Rattler angekündigt war. Die Rolle des Rattler übernahm nun Jonas Arndt.

Die Saison in Elspe
Vergangenes Jahr:

Winnetou und Old Firehand - Im Tal des Todes

Winnetou I - Häuptling der Apachen Folgendes Jahr:

Der Ölprinz - Schwarzes Gold in den Navajo Mountains