Visalia

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Visalia
im Werk Karl Mays
Weltkarte1911.jpg

Deutsche Herzen - Deutsche Helden

Visalia war ein kleines, ödes Nest und bestand aus wenigen ganz niedrigen Häusern, deren weißer Kalkanstrich in der Hitze jenes Klimas das Auge schmerzte. Nackte Kinder wälzten sich im Staube. Zerlumpte Gestalten lehnten an den Mauern. Kein Brunnen, kein grünender Baum war zu sehen. Der Ort war ja die Eisenbahnpforte zu dem berüchtigten Thale des Todes.[1]

Oskar Steinbach und Günther von Langendorff kommen von Yuma aus über Dos Palmas, Los Angeles und Sumner nach Visalia. Sie steigen in der Venta von Juana Alfarez ab.

Es hatte einen umzäunten Corral für die Pferde, eine Stube für die Menschen, ein fensterloses Loch, welches Küche genannt wurde, einen Hof, in welchem sich eine Cysterne mit stinkendem Wasser befand, und daran einen Garten mit dem größten Stolze des ganzen Ortes: Es stand ein Kirschbaum da, fünf Fuß hoch, mit drei fingerdünnen Aesten, ganz ohne Blätter und dafür überall mit spitzen Dornen versehen.[2]

Anmerkungen

  1. Karl May: Deutsche Herzen, deutsche Helden. In: Karl Mays Werke, S. 27274 f. (vgl. KMW-II.23, S. 1912).
  2. Karl May: Deutsche Herzen, deutsche Helden. In: Karl Mays Werke, S. 27275 f. (vgl. KMW-II.23, S. 1912 f.).

Weblinks