Stettiner Gerichts-Zeitung

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Die Stettiner Gerichts-Zeitung. Organ für die deutsche Zivil- und Strafrechtspflege war eine Zeitschrift aus Stettin.

Lu Fritsch publizierte in einer mehrteiligen Artikelserie ihre Rechercheergebnisse zu John Ojijatekha Brant-Sero, Rudolf Lebius und Ansgar Pöllmann in der Stettiner Gerichts-Zeitung und löste damit mehrere Prozesse, auch gegen den Redakteur Wilhelm Durschnabel, aus. Die Privatklagen gegen Verleger Hans Friedrich Durschnabel und den Drucker Hans Peters wurden zurückgewiesen.

Wilhelm Durschnabel wurde zu einer Geldstrafe von drei (!) Mark verurteilt und somit – wie die Stettiner Gerichts-Zeitung titelte – "moralisch freigesprochen". Rudolf Lebius ging in Berufung, und in dem Berufsverfahren vor der 5. Strafkammer des Landgerichts Stettin wurde Durschnabel am 29. April 1911 zu einer Geldstrafe von 300 Mark verurteilt.