Gustav Berthold

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Gustav Adolph Berthold (* 9./10. Februar 1818 in Oberoderwitz; † 14. März 1894 in Oberoderwitz) war ein deutscher Schriftsteller und Maler.

Er besuchte von 1840 bis 1844 die Kunstakademie Dresden und wurde später Lehrer für Handzeichnen und Architektur.

Danach arbeitete er als freier Schriftsteller sowie Zeichner und Maler und gestaltete zahlreiche Bücher und Gedenkblätter z. B. Album der sächsischen Industrie oder Sachsens größte und ausgezeichnetste Fabriken, Manufakturen, Maschinen- und andere wichtige gewerbliche Etablissements in vorzüglichen naturgetreuen Abbildungen mit statistisch-topographischem, historischem und gewerblichem Texte.

Er schrieb Räuber- und Geheimnisliteratur sowie romanhafte Biographien. 1851/52 benutzte er das Pseudonym Guido Waldner.

Werke

  • "Bellona. Erinnerung an die kriegsereignisse in Deutschland und Italien im Jahre 1866. Ein Gedenkbuch für das deutsche Volk"
  • "Johannes Karaseck, der Räuberhauptmann. Charaktergemälde aus dem Ende des 18. Jahrhunderts"
  • "Der Räuberhauptmann Wenzel Kummer, genannt der böhmische Wenzel. Seitenstück zu Johannes Karaseck"
  • "Die Ruine Tollenstein als Raubnest oder Kardineck und Grünhans die Vorgänger des Johannes Karaseck. Erzählung aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts"
  • "Der Tollenstein in Böhmen" (1860)
  • "Die Pfarrerstochter von Goldenheim", 1883 (im Verlag H. G. Münchmeyer).
  • "Die Grabesbraut", 1884 (im Verlag H. G. Münchmeyer).
  • "Die Waldmühle an der Tschernaja" bzw. "Haß und Liebe oder Die Waldmühle an der Tschernaja" (im Verlag H. G. Münchmeyer; mehrere Auflagen).

Literatur

  • Bernd Mälzer: Gustav Berthold - Schriftsteller und Maler aus Oberoderwitz. In: Zittauer Geschichtsblätter, 1999, Heft 3