Sammelbilder: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein einziges Exemplar des Albums ist bekannt., mit Bildern nur bis Nummer 50 (Platz im Album für 100 Bilder) und ohne | Ein einziges Exemplar des Albums ist bekannt., mit Bildern nur bis Nummer 50 (Platz im Album für 100 Bilder) und ohne | ||
Großbild auf dem Außendeckel. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein Musteralbum, auch wenn ein Album | Großbild auf dem Außendeckel. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein Musteralbum, auch wenn ein Album | ||
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sind zumindest 2 Varianten dieses Albums bekannt.== | sind zumindest 2 Varianten dieses Albums bekannt.== | ||
| + | '''In Prärie und Urwald''' | ||
| + | * Vertrieb: '''Gold-Dollar Haus Bergmann, Dresden (1934)''' | ||
| + | * Beworbenes Produkt: Zigaretten | ||
| + | * Bilderanzahl: 100 | ||
| + | * Bildformat: 6,7 x 4,4 cm | ||
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| + | * Künstler: Lindeberg | ||
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| + | * Anmerkung: | ||
| + | Bearbeitung und Vorwort von Patty Frank, dem Verwalter des Karl-May-Museums Radebeul bei | ||
| + | Dresden. Die Bilder waren kleinformatig, jedoch geringfügig größer als im Wild-West-Album (6,7 x 4,4 cm). == | ||
| + | '''Champignon Camembert Karl May Serienbilder Band I''' | ||
| + | * Vertrieb: '''Champignon Camembert-Industrie Heising-Hirschle & Immler, Allgäu (1934)''' | ||
| + | * Beworbenes Produkt: Camembert-Käse | ||
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| + | * Serien: S1 – S25 | ||
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| + | * Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler | ||
| + | * Werbeauftritt: einheitlich | ||
| + | * Anmerkung: | ||
| + | Lindeberg hatte schnell die Serien auf 25 erweitert, sodass Hirschle ein größeres Album auf den | ||
| + | Markt brachte. Dieses kann sehr leicht mit dem identischen Nachkriegsalbum verwechselt werden, das aber nur | ||
| + | 20 Serien enthält. Das Album wurde in 2 Varianten herausgegeben. Diese unterscheiden sich durch textliche | ||
| + | Änderungen im Einführungstext, sowie mit und ohne beschrifteten Albumrücken. Außerdem erfolgte eine | ||
| + | weitere Ausgabe mit 26 Serien (inkl. S26 – Weihnacht). Aus Sammlerkreisen wurde die Existenz dieser Variante | ||
| + | bestätigt. Vermutlich wurden hier Restbestände des Sonderdrucks „Weihnacht“ miteingebunden, was durch | ||
| + | jeweils 1 Exemplar in der Sammlung Brandt und im Auktionshaus Kiefer belegt wird. Ein Exemplar in dem auf | ||
| + | dem Inhaltsverzeichnis 26 Serien angedruckt sind, ist bis dato nicht bekannt == | ||
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| + | * Vertrieb: '''Champignon Camembert-Industrie Heising-Hirschle & Immler, Allgäu (1934)''' | ||
| + | * Beworbenes Produkt: Camembert-Käse | ||
| + | * Bilderanzahl: 6 | ||
| + | * Bildformat: 10,3 x 7 cm | ||
| + | * Serien: S26 | ||
| + | * Albumformat: 23 x 34,1 cm | ||
| + | * Künstler: Lindeberg | ||
| + | * Werbeauftritt: einheitlich | ||
| + | * Anmerkung: | ||
| + | Hiebei handelt es sich um einen vierseitigen Sonderdruck mit der Serie Weihnacht. Ferner wurden | ||
| + | darin weitere 25 neue Serien in Aussicht gestellt, die 1935 in einem neuen Album erschienen == | ||
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| + | * Vertrieb: '''Falk Kaffee (1934)''' | ||
| + | * Beworbenes Produkt: Kaffee und Kakao | ||
| + | * Bilderanzahl: 150 | ||
| + | * Bildformat: 9,9 x 6,6 cm | ||
| + | * Serien: S1 – S25 | ||
| + | * Albumformat: unbekannt | ||
| + | * Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler | ||
| + | * Werbeauftritt: einheitlich | ||
| + | * Anmerkung: | ||
| + | Die Firma Falk vertrieb gemeinsam mit ihren Produkten unmerklich kleinere Karl May- | ||
| + | Sammelbilder (9,9 x 6,6 cm) zu den Serien 1-25 analog der Champignon-Serien. Auf der Bilderrückseite wurde | ||
| + | auf die Lieferbarkeit eines Albums hingewiesen, welches aber nur im Katalog von Köberich nachgewiesen | ||
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* [[Serienbilder (Champignon-Camembert)|Karl May-Serienbilder I und II]] (Champignon-Camembert, ca. [[1935]]) | * [[Serienbilder (Champignon-Camembert)|Karl May-Serienbilder I und II]] (Champignon-Camembert, ca. [[1935]]) | ||
Version vom 16. Mai 2026, 11:56 Uhr
Sammelbilder sind Serien kleinformatiger Bilder, die in Sammelalben eingesteckt oder -geklebt werden und so die darin enthaltenen Geschichten oder Informationen illustrieren und vervollständigen.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Idee, Bilder zur Verkaufsförderung von Waren einzusetzen, geht auf Franz Stollwerck (* 1815; † 1876) zurück, der bereits ab 1840 "Bilder-Chocolade" oder "Photographie-Chocolade" produzierte. Die zugehörigen Sammelalben wurden daher oft als unverkäufliche Werbeexemplare verschenkt oder für wenig Geld verkauft. Die größte Verbreitung fanden Sammelbilder in der Zeit zwischen 1900 und 1910. Die Sammelalben waren zunächst Einsteckalben, später Einklebealben. Sie waren meist einer bestimmten Thematik gewidmet. Auch in den frühen 1950er Jahren gab es populäre Sammelalben wie die berühmten "Sanella-Bilder" oder die Bilder des Pabel Bilderdienstes. Von 1965 bis 1980 waren die Papiertütchen der Firma Americana mit je zwei oder drei selbstklebenden Bildern zu mehr als 50 verschiedenen Reihen sehr verbreitet. Ab 1979 trat der Panini-Verlag mit seinen Fußball-Sammelbildern seinen Siegeszug an.
Die Karl-May-Bilder von Carl Lindeberg und anderen Künstlern, sowie von verschiedenen Firmen aufgelegte Sammelalben
== Der schwedische Maler Carl Andreas Lindeberg (1876-1961) schuf mehr als die Hälfte der bekannten Sammelbilder, die durch die Alben von Champignon und Eilebrecht zu großer Bekanntheit kamen. Die Firma Rau, die ebenfalls Alben auf den Markt brachte, beauftragte für ihr zweites Album einen unbekannten Künstler, der an Lindeberg anschloss. Ebhart & Herout veröffentlichten in Österreich ebenfalls fünf Alben, die fast alle Serien beinhalten. Nur wenige Firmen (Biox, Onno Behrends, Quäker) hielten sich nicht an das gewohnte Bildformat (10,3 x 7 cm) und gaben eigene Sammelalben mit neuen Künstlern zum Thema Karl May heraus. Auch wurden schon in der Vorkriegszeit Alben (Basma, Wöhrle, Mahalesi, Wilbader) mit kleinformatigen Bildern (6,0 x 3,5 cm) nach Lindeberg- Motiven aufgelegt. Auf der Vorderseite der Bilder im Normalformat war ein Bildbalken mit Seriennummer, Serientitel und Bildnummer eingedruckt. Die meisten Firmen hielten sich an das Erscheinungsbild von Champignon. Nur einige wenige veränderten diesen Bildbalken (Tobler, OK, Ebhart & Herout bei den Serien 1-20). Bei den kleinformatigen Bildern fehlt dieser Bildbalken gänzlich (hier sind diese Informationen auf der Bildrückseite angedruckt). Der Sammelboom begann 1930, fand seinen Höhepunkt zwischen 1950 und 1965, um dann mit einigen Neuauflagen Ende 1970 zu verebben. Nicht nur die herrlichen Bildmotive erfreuen den Sammler, sondern sein Augenmerk gilt auch den unterschiedlich gestalteten Bildrückseiten. Das Sammelbild hat sich als der Werbeträger etabliert und die Firmen transportierten auf den Rückseiten ihre Werbebotschaft. Meist war die Werbung innerhalb einer Serienausgabe ident, konnte aber auch variieren (Rau wechselte seinen Werbeauftritt innerhalb der ersten 20 Serien). Die Firma Uhlmann bewarb 6 Produkte innerhalb einer Serie und bei Champignon kann man aufgrund der verschiedenen Alben- und Serienausgaben (Vor- und Nachkrieg) zwölf verschiedene Bildrückseiten identifizieren. Bei Ebhart & Herout erkennt man innerhalb der fünf Albenausgaben gut die Veränderung der Produktpalette im Laufe der Jahre. Auch gab es Kooperationen zwischen verschiedenen Firmen auf dem Sektor der Karl May-Sammelalben. So vertrieben Firmen wie das Westfalen-Kaufhaus-Gelsenkirchen oder Forchthammer-Spielwaren die Alben des Pestalozzi-Verlages mit dessen Werbung. Ihr Firmenaufdruck befand sich dafür auf dem Albumcover. Eine Vielfalt von Werbesprüchen findet man auf den Bildern von OK-Kaugummi. Ebenso ist die Veränderung des Werbeauftritts von Kiddy-Kaugummi im Laufe der Jahre mit den unterschiedlichen Ausgaben der Serienbilder schön abzulesen. Diese Vielfalt der unterschiedlichen Firmenausgaben und die damit verbundene große Zahl von Sammelalben mit ihren unterschiedlichen Serienbildern stellt somit ein interessantes Sammelgebiet dar ==
Karl-May-Sammelbilder
Es-Te Bilder-Album
- Vertrieb: Siegel & Co. GmbH, Köln (1930)
- Beworbenes Produkt: „Es-Te“-Schuhputz, „Es-Te“-Bohnerwachs
- Albumformat: 29 x 26,6 cm
- Bilderanzahl: 54
- Bildformat: 10,6 x 7,5 cm
- Serien: S1
- Künstler: unbekannt
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Sehr seltenes Album, das als Serie 9 sechs Bilder zum Thema Winnetou enthält, die bei Champignon als Serie 1 nachgedruckt wurden. Die bis dato 9 nachgewiesenen Serien von EsTe konnten in die Alben von Siegel und Stockhausen eingesteckt werden. In beiden ziemlich schmucklosen Alben gibt es Platz für weitere Serien. Sie weisen 8 vordrucklose Blätter (16 Seiten) auf, daher gibt es Platz für 16 Serien. ==
Es-Te Sammel-Album
- Vertrieb: Stockhausen & Cie., Krefeld (1930)
- Beworbenes Produkt: „Es-Te“-Schuhputz, „Es-Te“-Bohnerwachs
- Albumformat: 29,5 x 30,5 cm
- Bilderanzahl: 54
- Bildformat: 10,6 x 7,5 cm
- Serien: S1
- Künstler: unbekannt
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Sehr seltenes Album, das als Serie 9 sechs Bilder zum Thema Winnetou enthält, die bei Champignon als Serie 1 nachgedruckt wurden. Die bis dato 9 nachgewiesenen Serien von EsTe konnten in die Alben von Siegel und Stockhausen eingesteckt werden. In beiden ziemlich schmucklosen Alben gibt es Platz für weitere Serien. Sie weisen 8 vordrucklose Blätter (16 Seiten) auf, daher gibt es Platz für 16 Serien ==
Karl-May-Serienbilder
- Vertrieb: Emil Uhlmann AG, Chemnitz (1930)
- Beworbenes Produkt: Kakao und Lebensmittel
- Bilderanzahl: 24
- Bildformat: 10,3 x 7 cm
- Serien: S1 – S4
- Albumformat: unbekannt
- Künstler: unbekannt
- Werbeauftritt: unterschiedlich
- Anmerkung:
Es wurden hier die ersten 4 May-Serien (anonymer Künstler für Löwensohn) ohne Album herausgegeben, die bei Champignon als Serien 1-4 nachgedruckt wurden. ==
Karl-May-Serienbilder
- Vertrieb: Seifenfabrik Joseph Müller, Limburg (1930)
- Beworbenes Produkt: Seife
- Bilderanzahl: 24
- Bildformat: 10,3 x 7 cm
- Serien: S1 – S4
- Albumformat: unbekannt
- Künstler: unbekannt
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Es wurden hier, analog zu Uhlmann, die ersten 4 May-Serien herausgegeben, die bei Champignon als Serien 1-4 nachgedruckt wurden. Auf dem Bildbeleg befindet sich ein Hinweis auf weitere Serien und ein Album, welche aber bis dato nicht nachweisbar sind. Ein Album dürfte nicht ausgegeben worden sein. Diese Bildserien galten bis 2012 als völlig unbekannt, da sich in der einschlägigen Fachliteratur und in den Katalogen Christ und Köberich keinerlei Hinweis darauf befindet. Im Juli 2012 wurde dieser Flohmarktfund im Internet zum Verkauf angeboten. Derzeit befinden sich die einzigen Bildbelege davon in den Sammlungen Christ und Brandt. ==
Karl-May-Serienbilder
- Vertrieb: M. Hirsch Kaufhaus, Frankfurt (1930)
- Beworbenes Produkt: Kaufhausartikel
- Bilderanzahl: 60 bzw. 72
- Bildformat: 10,3 x 7 cm
- Serien: S1 – S12 (laut Katalog Christ)
- Albumformat: unbekannt
- Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Es wurden hier die ersten 10 bzw.12 May-Serien herausgegeben. Ein Album konnte nicht nachgewiesen werden. Christ gibt in seinem Katalog 12 Serien an, wobei jedoch auf dem Bildbeleg nur 10 Serien vermerkt sind. ==
Karl-May-Serienbilder
- Vertrieb: Sigl Schuhgeschäfte, Rosenheim (1930)
- Beworbenes Produkt: Schuhe
- Bilderanzahl: 60 bzw. 72
- Bildformat: 10,3 x 7 cm
- Serien: S1 – S9, S11, S12, S15 in geänderter Reihenfolge (siehe Katalog Christ)
- Albumformat: unbekannt
- Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Es wurden hier 10 bzw. 12 May-Serien herausgegeben. Ein Album konnte nicht nachgewiesen werden. Christ gibt in seinem Katalog 12 Serien an, wobei jedoch auf dem Bildbeleg nur 10 Serien angedruckt sind. ==
Sammel-Album für unsere Karl-May-Bilder
- Vertrieb: Champignon Camembert-Industrie Heising-Hirschle & Immler, Allgäu (1930)
- Beworbenes Produkt: Camembert-Käse
- Bilderanzahl: 84
- Bildformat: 10,4 x 7 cm
- Serien: S1 – S14
- Albumformat: 31,5 x 25 cm bzw. 31 x 24 cm.
- Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Dies war ein Einsteckalbum, sodass die Bilder doppelt gesammelt werden mussten, um den Text und das Bild der darunter liegenden Seite betrachten zu können und ist sehr selten. Bei Bedarf konnten weitere Blätter nachbestellt werden. Wie aus dem Vorwort hervorgeht wurde das Album zunächst nur mit 10 Serien ausgegeben. Erst später folgten 4 Ergänzungsblätter für das Album mit Kordelbindung. Deshalb sind komplette Alben mit 14 Serien äußerst rar ==
Echte Wagner Album Nr. 3
- Vertrieb: Holsteinische Pflanzenbutterfabriken Wagner & Co. GmbH, Elmshorn (1931)
- Beworbenes Produkt: Margarine
- Albumformat: 27,7 x 38,5 cm
- Bilderanzahl: 216
- Bildformat: 11 x 7,1 cm
- Künstler: unbekannt
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Dieses Album enthält unter 36 verschiedenen Themenseiten eine Seite mit 6 Bildern zum Thema Winnetou und gilt als eines der ersten Sammelalben mit einer Karl May-Bilderserie. ==
Karl May-Serienbilder
- Vertrieb: Appenzeller & Co. GmbH Margarinefabrik, Neuss a. Rhein (1931)
- Beworbenes Produkt: Neussa-Margarine
- Bilderanzahl: 36
- Bildformat: 10,3 x 7 cm
- Serien: S2, S3, S8, S10 – S12 in geänderter Reihenfolge (siehe Katalog Christ)
- Albumformat: unbekannt
- Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Appenzeller brachte die sechs zum Orient-Zyklus gehörenden Serien heraus und folgte damit der Ordnung der „Gesammelten Werke“. Auf der Bildrückseite wurden weitere Serien angekündigt, jedoch nie herausgegeben. Ein Album ist nicht nachweisbar. ==
Bergmanns Bunte Bücher Band 2
- Vertrieb: Haus Bergmann Zigarettenfabrik AG, Dresden (1932)
- Beworbenes Produkt: Zigaretten
- Bilderanzahl: 100
- Bildformat: 6 x 4,4 cm
- Albumformat: 21 x 12 cm
- Künstler: unbekannt
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Im Kapitel „Helden der Jugend“ erschienen zwei Sammelbilder mit Text: Winnetou und Old Shatterhand ==
Mit Karl May auf Abenteuern
- Vertrieb: Mahalesi GmbH, Gera (1933)
- Beworbenes Produkt: Zigaretten
- Bilderanzahl: 132
- Bildformat: 6 x 3,5 cm
- Serien: S1 – S30 in geänderter Reihenfolge (siehe Katalog Christ), es fehlen die Mahalesiserien 16 – 18 (S27 – S29),
- 24 (S30), 25 (S26) und 28 – 30 (S23 – S25)
- Albumformat: 23 x 31,1 cm
- Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Mahalesi plante ein Album mit 30 Serien, wobei aber nur 22 in der „Champignon-Reihenfolge“ herausgegeben wurden. Die Bilder waren kleinformatig (6 x 3,5 cm). Sammler komplettierten dann später ihr Album mit beschnittenen Bildern von Champignon oder mit Bildern der Firma Wöhrle, die das gleiche Format hatten. Auch das Album wurde von Lindeberg gestaltet. Er verzierte die Innenseiten, wo die Bilder eingeklebt wurden, mit Lithographien, die Motive aus dem Orient und dem wilden Westen beinhalten. Das Einbandbild stammt von einem gewissen Hahnemann, der auch eine Variante mit grünem Schriftzug im Schild geschaffen hat. Bei einer weiteren Variante sind nur die Schriftzüge auf dem Einband vorhanden, der Indianerkopf fehlt. ==
Wild-West
- Vertrieb: Gold-Dollar Haus Bergmann, Dresden (1934)
- Beworbenes Produkt: Zigaretten
- Bilderanzahl: 100
- Bildformat: 6,7 x 3,6 cm
- Albumformat: 25,5 x 17,5 cm
- Künstler: Lindeberg
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Bearbeitung und Vorwort von Patty Frank, dem Verwalter des Karl-May-Museums Radebeul bei Dresden. Die Bilder waren kleinformatig (6,7 x 3,6 cm). Im Katalog von Köberich wird auch auf eine Ausgabe der Bilder 33 und 34 von British-American Tobacco verwiesen. ==
Wild-West
- Vertrieb: Ka-Teka Kaffee, Saarbrücken (1934)
- Beworbenes Produkt: Kaffee
- Bilderanzahl: 100
- Bildformat: 6,7 x 3,6 cm
- Albumformat: unbekannt
- Künstler: Lindeberg
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Die kleinformatigen Bilder sind ident mit denen von Gold-Dollar. 2023 tauchte im Antiquariatshandel ein Exemplar dieses raren Albums erwerben. Der korrekte Albumtitel lautet „Wild West Serienbilder“. Nick Bolton schreibt in seinem Katalog folgendes: Ein einziges Exemplar des Albums ist bekannt., mit Bildern nur bis Nummer 50 (Platz im Album für 100 Bilder) und ohne Großbild auf dem Außendeckel. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um ein Musteralbum, auch wenn ein Album auf Bildrückseiten angekündigt worden war. In Sammlerkreisen sind Einzelbilder auch nur bis Nummer 50 aufgetaucht. Die Motive sind von Carl Lindeberg. Für weitere Informationen dazu siehe „Neue Blätter für Bildersammler“, Heft 8. Das erworbene Album enthält nur 11 Bilder – somit ist die Existenz eines weiteren Albums nachgewiesen. Der Verkäufer hat folgende Beschreibung abgegeben: Mit den Wild-West Serienbildern wurde der Ka-Teka Kaffee beworben. Von den insgesamt 100 Sammelbildern des Künstlers Carl Andreas Lindeberg (1876-1961) sind hier nur 11 eingeklebt (Format 6,7 x 3,6 cm). Die kleinformatigen Bilderserie ist wohl identisch mit denen der Gold-Dollar-Zigarettenbilder. Die Bildtexte stammen von Patty Frank. Dieses Exemplar ist stark berieben, Ecken und Kanten sind angestossen und die Seiten stark nachgedunkelt, auf einigen Seiten befinden sich kleinere Kritzeleien mit Blei-/Buntstift. Anmerkung: Bis dato konnte in Sammlerkreisen kein Album nachgewiesen werden (nach Alexander Brandt 2017, siehe https://www.sammlerforen.net/showthread.php?t=38958) Auch sind auf dem Albumcover die Reste eines Großbildes, welches abzulösen versucht wurde, erkennbar. Somit sind zumindest 2 Varianten dieses Albums bekannt.==
In Prärie und Urwald
- Vertrieb: Gold-Dollar Haus Bergmann, Dresden (1934)
- Beworbenes Produkt: Zigaretten
- Bilderanzahl: 100
- Bildformat: 6,7 x 4,4 cm
- Albumformat: 25,5 x 17,5 cm
- Künstler: Lindeberg
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Bearbeitung und Vorwort von Patty Frank, dem Verwalter des Karl-May-Museums Radebeul bei Dresden. Die Bilder waren kleinformatig, jedoch geringfügig größer als im Wild-West-Album (6,7 x 4,4 cm). ==
Champignon Camembert Karl May Serienbilder Band I
- Vertrieb: Champignon Camembert-Industrie Heising-Hirschle & Immler, Allgäu (1934)
- Beworbenes Produkt: Camembert-Käse
- Bilderanzahl: 150
- Bildformat: 10,3 x 7 cm
- Serien: S1 – S25
- Albumformat: 25 x 34,5 cm
- Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Lindeberg hatte schnell die Serien auf 25 erweitert, sodass Hirschle ein größeres Album auf den Markt brachte. Dieses kann sehr leicht mit dem identischen Nachkriegsalbum verwechselt werden, das aber nur 20 Serien enthält. Das Album wurde in 2 Varianten herausgegeben. Diese unterscheiden sich durch textliche Änderungen im Einführungstext, sowie mit und ohne beschrifteten Albumrücken. Außerdem erfolgte eine weitere Ausgabe mit 26 Serien (inkl. S26 – Weihnacht). Aus Sammlerkreisen wurde die Existenz dieser Variante bestätigt. Vermutlich wurden hier Restbestände des Sonderdrucks „Weihnacht“ miteingebunden, was durch jeweils 1 Exemplar in der Sammlung Brandt und im Auktionshaus Kiefer belegt wird. Ein Exemplar in dem auf dem Inhaltsverzeichnis 26 Serien angedruckt sind, ist bis dato nicht bekannt ==
Weihnacht
- Vertrieb: Champignon Camembert-Industrie Heising-Hirschle & Immler, Allgäu (1934)
- Beworbenes Produkt: Camembert-Käse
- Bilderanzahl: 6
- Bildformat: 10,3 x 7 cm
- Serien: S26
- Albumformat: 23 x 34,1 cm
- Künstler: Lindeberg
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Hiebei handelt es sich um einen vierseitigen Sonderdruck mit der Serie Weihnacht. Ferner wurden darin weitere 25 neue Serien in Aussicht gestellt, die 1935 in einem neuen Album erschienen ==
Mit Karl May auf Abenteuern
- Vertrieb: Falk Kaffee (1934)
- Beworbenes Produkt: Kaffee und Kakao
- Bilderanzahl: 150
- Bildformat: 9,9 x 6,6 cm
- Serien: S1 – S25
- Albumformat: unbekannt
- Künstler: Lindeberg und unbekannter Künstler
- Werbeauftritt: einheitlich
- Anmerkung:
Die Firma Falk vertrieb gemeinsam mit ihren Produkten unmerklich kleinere Karl May- Sammelbilder (9,9 x 6,6 cm) zu den Serien 1-25 analog der Champignon-Serien. Auf der Bilderrückseite wurde auf die Lieferbarkeit eines Albums hingewiesen, welches aber nur im Katalog von Köberich nachgewiesen werden konnte. ==
- Karl May-Serienbilder I und II (Champignon-Camembert, ca. 1935)
- Karl May's Welt der Abenteuer
- Mit Karl May im Wilden Westen
- Karl May - Orient-Bilder. Seine Abenteuer bei Persern, Türken und Bulgaren
- Mit Karl May auf Abenteuern, Band 1 und 2
- Mit Karl May auf Reisen und Abenteuern, Band 1 und 2
- Der Schatz im Silbersee
- Mit Karl May auf Abenteuern, Band 1 bis 3
- Karl May, Der Sohn des Bärenjägers
Indianer
- "Wild-West" (100 Gold Dollar-Zigarettenbilder)
- "In Prärie und Urwald" (100 Gold Dollar-Zigarettenbilder)
Der Leitartikel und die Bildtexte stammten jeweils von Patty Frank, die Zeichnungen von Carl Lindeberg.
Sammelbildreihen mit Karl-May-Bezug
Sammelbilder Sondereditionen
Zum Karl-May-Fest 2012 in Berlin wurde ein auf 200 Exemplare limitiertes Sammelbilderalbum mit 60 einzuklebenden Fotos zum Film "Der Schatz im Silbersee" vorgestellt.
Sonstiges
In der "Winnetou"-Verfilmung von 2016 sammelt "Karl May" die Bilder eines Leipziger Schokoladenherstellers. Gezeigt werden in diesem Zusammenhang Bilder der Reihe "Im Jahre 2000" von Stollwerck, die aber - anachronistisch zur Filmhandlung - von 1897/98 sind..
Literatur
- Wolfgang Hermesmeier/Stefan Schmatz: Karl-May-Bibliografie 1913-1945, Karl-May-Verlag, Bamberg 2000. ISBN 3780201577 (Kapitel 6: Bilderalben und -serien)
- Thomas Winkler: Von Jägern und Sammlern. Karl-May-Sammelbilder und -Alben. In: Karl-May-Welten III, Karl-May-Verlag, 2009.
- Mit Karl May um die Welt. Karl Mays Abenteuer in Sammelbildern. Katalog zur Sonderausstellung im Karl-May-Museum Radebeul, 2011.
- Wilhelm Brauneder: Willkommene "Edelrolle". In: Wiener Karl-May-Brief Heft 3/2011.
- Alexander Brandt: Vom Kaufmannsbild zum "Virus" Karl-May-Sammelbilder. In: Wiener Karl-May-Brief Heft 1-2/2016.
- Aufstellung der Bilderserien (nach Champignon und Rau)
- Alexander Brandt: Sammelbilder von Buck Eierteigwaren. In: Wiener Karl-May-Brief Heft 1-2/2019

