Yerba

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Mate ist die Bezeichnung für ein in Südamerika weit verbreitetes Getränk, das durch Aufguss kleingeschnittener trockener Blätter des Ilex paraguayensis gewonnen wird. Mate bezeichnete ursprünglich das Trinkgefäß (aus dem Quechua mati für Trinkgefäß), heutzutage auch das Getränk. Die Blätter hingegen werden als yerba bezeichnet.

Karl May beschreibt sowohl die Aufgaben der Yerbateros, der Teesammler, als auch das Getränk.

Mate ist Paraguay-Thee; er wird aus den Blättern und Stengeln von Ilex paraguyensis gewonnen und hat die Form eines groben Pulvers. Man thut eine Prise desselben in einen kleinen, ausgehöhlten Flaschenkürbis und gießt kochendes Wasser darauf. Der Thee wird nicht getrunken, sondern mittels einer dünnen, metallenen Röhre, Bombilla genannt, die man in den Mund nimmt, aus dem Kürbis gesogen. Da die Bombilla sehr heiß wird, verbrennen sich Ausländer, welche diese Art des Trinkens nicht gewöhnt sind, gewöhnlich Lippen und Zunge, bis sie gelernt haben, vorsichtig zu sein. (Das Vermächtnis des Inka)[1]

Dr. Morgenstern verbrennt sich mangels Erfahrung den Mund.

Anmerkungen

  1. Karl May: Das Vermächtnis des Inka. In: Karl Mays Werke, S. 39138 (vgl. KMW-III.5, S. 104).

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