Kurt Larraß: Unterschied zwischen den Versionen

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Ihm übergab [[Karl May]] Ende [[Dezember]] [[1907]] die [[Frau Pollmer, eine psychologische Studie|Pollmer-Studie]].
 
Ihm übergab [[Karl May]] Ende [[Dezember]] [[1907]] die [[Frau Pollmer, eine psychologische Studie|Pollmer-Studie]].
Von Larraß erfährt May am 15. April 1908 auch, ''daß eigentlich von Rechtswegen nicht [[Hans Conrad Seyfert|Seyfert]], sondern  e i n  a n d e r e r  S t a a t s a n w a l t  mit meiner Angelegenheit hätte betraut werden müssen''.  
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Von Larraß erfährt May am [[15. April]] [[1908 auch, ''daß eigentlich von Rechtswegen nicht [[Hans Conrad Seyfert|Seyfert]], sondern  e i n  a n d e r e r  S t a a t s a n w a l t  mit meiner Angelegenheit hätte betraut werden müssen''. ]]
  
 
[[Gabriele Wolff]] beurteilte ihn wie folgt: "Dr. Larrass war eben nicht bloß ein strebsamer Jurist, sondern ein von Versagensängsten geradezu gepeinigter und zudem höchst unerfahrener Vertreter seines Standes, der ohne Seyferts zynischen Rat offenbar keinen einzigen Schritt unternehmen mochte ..."<ref>Wolff: ''Ermittlungen in Sachen Frau Pollmer'', S. 289</ref>
 
[[Gabriele Wolff]] beurteilte ihn wie folgt: "Dr. Larrass war eben nicht bloß ein strebsamer Jurist, sondern ein von Versagensängsten geradezu gepeinigter und zudem höchst unerfahrener Vertreter seines Standes, der ohne Seyferts zynischen Rat offenbar keinen einzigen Schritt unternehmen mochte ..."<ref>Wolff: ''Ermittlungen in Sachen Frau Pollmer'', S. 289</ref>

Version vom 18. Mai 2026, 22:49 Uhr

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Dr. Kurt Theodor Larraß (* 17. Juni 1874 in Zittau; † 31. Dezember 1949 in Dresden) war ein Dresdner Jurist, zunächst Assessor, dann Untersuchungsrichter.

Leben

Er war der Sohn des Baurats Benno Larraß und der Maria, geb. Schmidt. Er heiratete Anna Heloise Puppel aus Burkhardswalde. 1903 wurde er in den Staatsdienst übernommen; 1906 erhielt er das Bürgerrecht in Dresden.

Kurt Larraß und Karl May

Larraß leitete am 9. November 1907 auch die Haussuchung in der Villa "Shatterhand".

Ihm übergab Karl May Ende Dezember 1907 die Pollmer-Studie. Von Larraß erfährt May am 15. April [[1908 auch, daß eigentlich von Rechtswegen nicht Seyfert, sondern e i n a n d e r e r S t a a t s a n w a l t mit meiner Angelegenheit hätte betraut werden müssen. ]]

Gabriele Wolff beurteilte ihn wie folgt: "Dr. Larrass war eben nicht bloß ein strebsamer Jurist, sondern ein von Versagensängsten geradezu gepeinigter und zudem höchst unerfahrener Vertreter seines Standes, der ohne Seyferts zynischen Rat offenbar keinen einzigen Schritt unternehmen mochte ..."[1]

Sein Vorgehen sorgte für Kritik - auch von offizieller Stelle.[2]

im Film

Für die Kinoproduktion Karl May (1974) wurde Fritz von Friedl von Hans-Jürgen Syberberg als Untersuchungsrichter Larraß verpflichtet.

Anmerkungen

  1. Wolff: Ermittlungen in Sachen Frau Pollmer, S. 289
  2. Wolff: Ermittlungen in Sachen Frau Pollmer, S. 291 f.

Literatur

Informationen über Zeitgenossen Karl Mays finden Sie im Namensverzeichnis Karl May – Personen in seinem Leben von Volker Griese unter Mitwirkung von Wolfgang Sämmer.