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	<title>Wilhelm II. - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-11-08T06:34:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Wilhelm_II.&amp;diff=181844&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T15:52:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Wilhelm II.''' (* [[27. Januar]] [[1859]] in [[Berlin]]; † [[4. Juni]] [[1941]] auf Schloss Doorn, [[Niederlande]]) war der letzte Deutsche Kaiser und König von [[Preußen]] [[1888]] bis [[1918]].&lt;br /&gt;
[[Bild:Wilhelm II of Germany.jpg|thumb|Wilhelm II.]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Portrait Wilhelm II.jpg|thumb|left|140px|Wilhelm II.]]&lt;br /&gt;
Friedrich '''Wilhelm''' Albert Victor Prinz von Preußen entstammte der Dynastie der [[Zollern|Hohenzollern]].&lt;br /&gt;
Er wurde am 27. Januar 1859 in Berlin als Sohn des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen, des späteren Friedrich III. ([[9. März]] bis [[15. Juni]] 1888) und dessen Frau Victoria geboren und war somit Enkel [[Wilhelm I.|Wilhelms I.]] (* 1797; † 1888) und der englischen Königin Victoria (* 1819; † [[1901]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung des [[Deutschland|Deutschen Kaiserreiches]] [[1871]] wurde der 12-jährige Wilhelm Anwärter auf den deutschen Kaiserthron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Wilhelms I. am 9. März 1888 regierte Friedrich III. aufgrund seines bereits fortgeschrittenen Krebsleidens (Kehlkopfkrebs) nur für 99 Tage – er wird daher auch der &amp;quot;99-Tage-Kaiser&amp;quot; genannt – bis er am 15. Juni desselben Jahres in Potsdam starb. So folgte ihm der nunmehrige Kronprinz Wilhelm nach nur 99 Tagen Kronprinzenzeit am 15. Juni des &amp;quot;Dreikaiserjahrs&amp;quot; 1888 nach und wurde bereits im Alter von 29 Jahren als Wilhelm II. Deutscher Kaiser und König von Preußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm wurde oft als &amp;quot;Redekaiser&amp;quot; betitelt, da er ein markanter Redner war. Weitere Bezeichnungen für Wilhelm waren &amp;quot;Arbeiterkaiser&amp;quot; und &amp;quot;Friedenskaiser&amp;quot; (dies geht u.a. auf den Vorschlag von Emanuel Nobel von Ende [[1912]] zurück, Kaiser Wilhelm II. den von Alfred Nobel gestifteten Friedensnobelpreis zuzusprechen). Weniger schmeichelhaft war die Bezeichnung &amp;quot;Reisekaiser&amp;quot;, die auf seine Unrast und häufige Abwesenheit zurückging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wilhelms Politik ===&lt;br /&gt;
Am [[20. März]] [[1890]] entließ Wilhelm II. den Reichskanzler [[Otto von Bismarck]], den er als Kind noch über alle Maßen verehrt hatte. Dies geschah vor allem, weil Bismarck ihn und den Reichstag beim Regieren überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der letzten Periode der Regierungszeit Bismarcks glich das Deutsche Reich einer &amp;quot;Kanzlerdiktatur&amp;quot;. Des Weiteren war der Kaiser strikt gegen den &amp;quot;Kulturkampf&amp;quot; gegen die katholische Kirche. Bismarck wollte das Sozialistengesetz verschärfen, Wilhelm II. wollte es abschaffen. Als Bismarck hartnäckig blieb, schickte der Kaiser am Morgen des [[17. März]] 1890 in die Reichskanzlei: Der Kanzler solle am Nachmittag ins Schloss kommen und sein Abschiedsgesuch mitbringen. Dieses wurde am nächsten Morgen durch einen Boten gebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bismarck verwand die Entlassung als &amp;quot;Lotse&amp;quot; nicht und sorgte durch Kritik an den &amp;quot;Hintermännern&amp;quot; der Wilhelminischen Politik und durch sein Memoirenwerk ''Gedanken und Erinnerungen'' für nachhaltige Kritik an Wilhelm II.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karl May und Wilhelm II. ==&lt;br /&gt;
Von [[Oskar Panizza]] stammt das Gerücht, in Wirklichkeit sei &amp;quot;Karl May&amp;quot; das [[Pseudonym]] von Wilhelm II. gewesen. Panizza streute dieses Gerücht in satirischer Absicht aus, um Wilhelm II., mit dem er in Dauerfehde lag, zu diskreditieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Empfang am [[27. Juli]] [[1897]] in München erklärte [[Karl May]], er wolle vor den deutschen Kaiser, also Wilhelm II., treten, ihm seinen [[Henrystutzen]] vorführen und ihn auffordern, einmal miteinander zu schießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Hörspiel: Hoffmann, G.: ''»Wie Kaiser Wilhelm mit Kara Ben Nemsi auszog, das Fürchten zu lernen.«'' In: Westdeutscher Rundfunk, Funkskript. [1974.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Roman &amp;quot;In den Schründen der Arktik&amp;quot; von [[Otto Emersleben]] trifft Karl May persönlich auf Wilhelm II. Tatsächlich ist im Leben des realen Karl May nichts Derartiges überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gudrun Keindorf]]: ''Ein Deutscher Traum? Überlegungen zu Karl Mays Verhältnis zum &amp;quot;Kaiserreich&amp;quot;.'' In: [[Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft|Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft]] [[1999]]. S. 204–247. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1999/204.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Eintrag bei [http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_II._(Deutsches_Reich) Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:historische Persönlichkeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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