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	<title>Wenn um die Berge von Befour (Gedicht) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-29T13:02:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Wenn_um_die_Berge_von_Befour_(Gedicht)&amp;diff=181911&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“</title>
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		<updated>2018-06-17T16:01:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Textersetzung - „http://www.karl-may-gesellschaft.de“ durch „https://www.karl-may-gesellschaft.de“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das Gedicht '''''Wenn um die Berge von Befour''''' taucht im Werk [[Karl May]]s an verschiedenen Stellen auf und wurde verschiedenen Dichtern zugeschrieben, bevor es doch als May-Text geoutet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterschiede zwischen den einzelnen Fassungen sind (im Gegensatz zum [[Weihnachtsabend (Gedicht)|Weihnachtsgedicht]], das ja im Werk quasi erst nach und nach entsteht) unbedeutend und möglicherweise nicht May zuzuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Text ==&lt;br /&gt;
Wenn um die Berge von Befour&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Des Abends erste Schatten wallen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dann tritt die Mutter der Natur&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Hervor aus unterird'schen Hallen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und ihres Diadems Azur&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Erglänzt von funkelnden Kristallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;In ihren dunklen Locken blühn&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Der Erde düftereiche Lieder;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aus ungemess'nen Fernen glühn&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Des Kreuzes Funken auf sie nieder,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und traumbewegte Wogen sprühn &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Der Sterne goldne Opfer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Doch bricht der junge Tag heran, &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Tausendäugige zu finden, &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Läßt sie ihr leuchtendes Gespann &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Sich durch purpurne Thore winden, &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Sein Angesicht zu schaun, &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;und dann Im fernen Westen zu verschwinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wenn um die Berge von Befour&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Des Abends dunkle Schatten wallen,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dann tritt die Mutter der Natur&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Hervor aus unterird'schen Hallen,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und lässt auf die versengte Flur&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Des Taues stille Perlen fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Des Himmels Seraph flieht, verhüllt&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Von Wolken, die sich rastlos jagen;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Erde lässt, von Schmerz erfüllt,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Den Blumen bittre Tränen tragen, &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und um verborg'ne Klippen brüllt &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Brandung ihre wilden Klagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Da bricht des Morgens glühend Herz:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Er lässt den jungen Tag erscheinen,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Der küsst den diamant'nen Schmerz&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Von tropfenden Karfunkelsteinen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und trägt ihn liebend himmelwärts,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Im Äther dort sich auszuweinen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== im Werk ==&lt;br /&gt;
Karl May lässt das Gedicht im ''[[Briefkasten (Schacht und Hütte)|Briefkasten]]'' der von ihm betreuten Zeitschrift ''[[Schacht und Hütte]]'' erscheinen, verwendet es in der ''3. Abtheilung'', bezeichnenderweise im Kapitel ''Im Dunkel der Vorzeit'', des ''[[Das Buch der Liebe|Buchs der Liebe]]'' und gibt sogar noch eine Deutung dazu, legt es in ''[[Scepter und Hammer]]'' [[Katombo]], dem, wie dieser selbst, zitierend, sagt, besten Dichter seines Volkes, als geniale Improvisation auf vorgegebenes Material in den Mund, der [[Gustav Brandt|Fürst von Befour]] im ''[[Der verlorne Sohn|Verlorenen Sohn]]'' lobt die Verse, die diesmal aus der Feder eines Hadschi Omanah stammen, als unerreichbar (und der Verfasser, [[Robert Bertram]], sei ein Genie), und schließlich, im lange unveröffentlichten Text ''[[In der Heimath]]'', bekennt der [[Ich-Erzähler]] sich selbst als Verfasser, dem die Ehre der Vertonung seines Opus widerfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''[[Schacht und Hütte]]''&lt;br /&gt;
*''[[Das Buch der Liebe|Buch der Liebe]]''&lt;br /&gt;
*''[[Scepter und Hammer]]''&lt;br /&gt;
*''[[Der verlorne Sohn]]''&lt;br /&gt;
*''[[Satan und Ischariot]]'' (''[[In der Heimath]]'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur im ''Verlornen Sohn'' hat das Gedicht den Titel ''Die Nacht der Tropen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1904]] wurde dieses Gedicht von [[Adalbert Fischer]] in den Sammelband ''[[Sonnenstrahlen aus Karl Mays Volksromanen]]'' aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
In ''Allerlei von Karl May'' berichtet [[Marie Hannes]]:&lt;br /&gt;
:''... Und er rezitierte ein längeres formvollendetes Gedicht, was die Reize Indiens in glühenden Farben beschrieb und mir sehr gefiel - [...] - Onkel Karl fragte jetzt nun, 'wie gefällt Dir?' 'Es ist wunderschön', sagte ich mit Überzeugung. 'Nein', rief nun Onkel Karl mit starker Stimme aus, daß ich zusammenschrak - 'es ist nicht schön - schlecht ist es, ganz schlecht. Denn sieh - in diesem Gedichte habe ich - wenn auch halb unwillkürlich - zuviel Wert auf Sprache gelegt, auf die fremde exotische Form, es ist mit Indienismen gespickt, die imponieren sollen und den inneren Wert des Gedichts töten ...''&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Steinmetz/Sudhoff: ''Marie Hannes. Leben im Schatten des Lichts'', S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Gedichtinterpretation von [[Bernd Arlinghaus]] in ''[[Der Beobachter an der Elbe (Karl-May-Museum)|Der Beobachter an der Elbe]]'', Heft 5/[[2006]].&lt;br /&gt;
*[[Rudi Schweikert]]: ''Von Befour nach Sitara – in Begleitung der Wilden Jagd''. In: [[Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft|Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft]] [[1994]]. ([https://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/JbKMG/1994/104.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedichte|Wenn Um Die Berge Von Befour]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Der verlorne Sohn|Wenn Um Die Berge Von Befour]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satan und Ischariot|Wenn Um Die Berge Von Befour]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scepter/Juweleninsel|Wenn Um Die Berge Von Befour]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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