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	<title>Verlag Friedrich Ernst Fehsenfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:10:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Verlag_Friedrich_Ernst_Fehsenfeld&amp;diff=182083&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin: /* Literatur */</title>
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		<updated>2018-06-24T19:20:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Nachdem er zuvor als Buchhändler tätig war, gründete [[Friedrich Ernst Fehsenfeld]] im Jahr [[1890]] in [[Freiburg]] den nach ihm benannten Verlag. Bekannt wurde der Verlag durch die 'Freiburger Ausgabe' von [[Karl May]]s Werken. Nach dem Tod Mays wurde Fehsenfeld Gesellschafter des am [[1. Juli]] [[1913]] neugegründeten [[Karl-May-Verlag]]s, in den er sämtliche Rechte und Lagerbestände der Werke Mays einbrachte. Aus dem KMV schied Fehsenfeld dann [[1921]] vertragsgemäß aus, führte seinen eigenen Verlag aber bis zu seinem Tod [[1933]] weiter. Seine Witwe [[Pauline Fehsenfeld]] verkaufte den Verlag schließlich an den [[Paul List|Paul-List-Verlag]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlagsprogramm und Karl May ==&lt;br /&gt;
Das Verlagsprogramm jenseits der May-Ausgabe und der May-nahen Reihe '[[Die Welt der Fahrten und Abenteuer]]' scheint weitgehend konzeptionslos bestimmt worden zu sein. Fehsenfeld war als Buchhändler hauptsächlich auf Universitäten ausgerichtet gewesen und verlegte in der Anfangszeit vor allem Broschüren verschiedener Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1891]] trat Fehsenfeld an Karl May mit dem Vorschlag einer Buchausgabe des [[Orientzyklus]] heran, woraufhin ein erster [[Verlagsvertrag]] geschlossen wurde. &lt;br /&gt;
Bis dahin waren Mays Werke nahezu ausschließlich in Zeitschriften und Kalendern erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs war ein Erscheinen in Lieferungsheften geplant – eine Entscheidung, die sich vor allem auf den Umfang der Erzählungen auswirkte. Die Vorgabe waren 10 Hefte à 64 Seiten, die einen Band bilden sollten. Damit war der Normband mit 640 Seiten festgelegt. Später kam man davon ab und verkaufte die Lieferungen geheftet (3 Mark) oder gebunden (4 Mark). Zu diesen Leinenbänden kamen dann noch die teureren Ausgaben von Halbleder bis Saffianleder. May richtete seine alten Texte größtenteils selbst für die Buchausgabe ein: strich oder schrieb gegebenenfalls neu. Die von May selbst edierte Buchausgabe mit dem Reihentitel &amp;quot;[[Karl May's gesammelte Reiseerzählungen|Karl May's gesammelte Reiseromane]]&amp;quot; gilt als eine der wenigen autorisierten Fassungen. Sie beinhaltet einerseits bereits erschienene ([[Recycling|neubearbeitete]]) Zeitschriftentexte als auch eigens für die Buchausgabe geschriebene Bände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl May als auch Fehsenfeld gelangten durch diese Ausgabe zu Wohlstand und Ansehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Fehsenfeld [[1892]] gewählte grün-goldene Einband wurde zum Markenzeichen. Das Erscheinungsbild hat sich entgegen allen Trends behauptet und kaum verändert. &lt;br /&gt;
Die thematisch verwandte Reihe &amp;quot;'Die Welt der Fahrten und Abenteuer'&amp;quot; wurde auf Wunsch Mays mit einem anderen Einband versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Orientreise]] verschlechterte sich das Verhältnis zwischen May und Fehsenfeld. May beklagte die seiner Meinung nach mangelhaften Werbemaßnahmen und kündigte [[1907]] an, den Verlag zu wechseln. Man vertrug sich zwar wieder und setzte einen neuen Vertrag über die Illustrierte Ausgabe auf, aber Mays kritische Äußerungen und Klagen hielten an. Der Verlagsvertrag wurde von Fehsenfeld zum [[1. April]] [[1909]] aufgekündigt. Man einigte sich aber gerade noch rechtzeitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von Fehsenfeld bis zu Mays Tod herausgebrachte Reihe umfasste 33 Bände.&lt;br /&gt;
Die letzten fünf Bände des [[Spätwerk]]s waren nicht mehr so erfolgreich wie die früheren, da May durch eine innere Krise und äußere Einflüsse seinen Schreibstil und -inhalt radikal änderte und viele seiner Leser ihm auf dem neu eingeschlagenen Weg nicht folgten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem kam [[1902]] die so genannte [[Adalbert Fischer|Fischer-Ausgabe]] auf den Markt, in der Mays [[Kolportage|Kolportageromane]] unter Brechung des [[Karl Mays Pseudonyme|Pseudonyms]] sehr werbeaufwändig publiziert wurden. Zwar prozessierte May heftig gegen diese Ausgabe, die er als verfälscht bezeichnete, dennoch brachen die Umsatzzahlen der Fehsenfelder Ausgabe ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Mays Tod [[1912]] hatte F. E. Fehsenfeld nur noch den Wunsch, den Verlag aufzugeben, zu &amp;quot;verkaufen, und zwar zu dem Preis, den mich selbst die Werke kosten&amp;quot;. Es fand sich eine andere Lösung: der Karl-May-Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Ulrich Schmid]]: ''Das Werk Karl Mays 1895-1905. Erzählstrukturen und editorischer Befund''. [[Materialien zur Karl-May-Forschung Bd. 12]]. KMG-Presse Ubstadt, [[1989]]. (Insb. S. 189-195). ([http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg/seklit/matkmf/12/index.htm Onlinefassung])&lt;br /&gt;
* [[Christoph Blau]]: ''Eine unbekannte Einbandgestaltung der Fehsenfeld-Ausgabe. Zum farbigen Titelbild der M-KMG Nr. 99''. In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 100]]/[[Juni]] [[1994]], S. 49–54.&lt;br /&gt;
* Christoph Blau: ''Die roten Fehsenfeld-Bände. Ein Nachtrag zu M-KMG 100, S. 49 ff.: &amp;quot;Eine unbekannte Einbandvariante der Fehsenfeld-Ausgabe&amp;quot;''. In: [[Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft Nr. 106]]/[[Dezember]] [[1995]], S. 68–71.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Hermesmeier]]/[[Stefan Schmatz]]: ''Im Dschungel der Einbandvarianten. Karl-May-Ausgaben bei Friedrich Ernst Fehsenfeld 1892-1913''. Teil I: [[Karl May &amp;amp; Co. Nr. 97]]/[[August]] [[2004]], S. 42–45; Teil II: [[Karl May &amp;amp; Co. Nr. 105]]/August [[2006]] S. 76 f.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sudhoff]] (Hrsg.): ''[[Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld I (GW91)|Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld (1892-1906)]]''. Karl-May-Verlag [[2007]].&lt;br /&gt;
* Dieter Sudhoff/[[Hans-Dieter Steinmetz]] (Hrsg.): ''[[Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld II (GW92)|Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld (1907-1912)]]''. Karl-May-Verlag [[2008]].&lt;br /&gt;
* Edmund-Kara Jendrewski: ''Friedrich Ernst Fehsenfeld, Freiburg i. Br. Verlagsbibliographie''. epubli [[2012]]. ISBN 978-3-8442-2521-1&lt;br /&gt;
* Edmund-Kara Jendrewski: ''Der Karl-May-Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld. Eine Biografie und Verlagsbibliografie.'' [[2015]]. ISBN 978-3-7375-3615-8&lt;br /&gt;
* Edmund-Kara Jendrewski: ''Illustrierte Bibliografie der Werke von Karl May, die im Verlag von Friedrich E. Fehsenfeld, Freiburg i. Br., verlegt worden sind. 1892 bis 1912''. 114 S. 2018. ISBN 978-3-7450-9401-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://jendrewski.npage.de/ Private Homepage].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verlage|Fehsenfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fehsenfeld| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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