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	<title>Strafverfahren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-07-22T02:11:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Strafverfahren&amp;diff=88624&amp;oldid=prev</id>
		<title>Reimmichl-212: link</title>
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		<updated>2010-07-31T12:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der '''Strafprozess''' ist das gerichtliche [[Verfahren]] zur Ermittlung und Sanktionierung von Straftaten. Es findet (wie das [[Zivilverfahren]]) vor den ordentlichen [[Gericht]]en statt, denen die Strafgerichtsbarkeit traditionell zugeordnet ist, obwohl das Strafrecht zum Öffentlichen Recht zählt, und ist vor allem in der Strafprozessordung (StPO, in Kraft getreten am [[1. Oktober]] [[1879]]) geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn und Zweck des Strafprozesses ist es, Schuld oder Unschuld des Angeklagten festzustellen und eine der Schwere der Tat entsprechende Strafe auszusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr des Ermittlungsverfahrens ist die Staatsanwaltschaft; bei hinreichendem Tatverdacht erhebt diese Anklage, der in der Regel ein gerichtliches Verfahren folgt. Wird das Hauptverfahren durch Verurteilung des Angeklagten beendet, ist dieses [[Urteil]] Grundlage der anschließenden Strafvollstreckung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Strafprozess greift in die Rechte des Angeklagten ein, daher sollen die gesetzlichen Regelungen die Eingriffsbefugnisse des Staates limitieren. Insbesondere gelten sog. Prozessmaximen wie das ''Offizialprinzip'' (die Strafverfolgung obliegt grundsätzlich dem Staat), das ''Legalitätsprinzip'' (die Staatsanwaltschaft ''muss'' bei Anfangsverdacht ermitteln und bei hinreichendem Tatverdacht Anklage erheben) und der ''Untersuchungsgrundsatz'' (der Sachverhalt wird von Amts wegen ermittelt im Unterschied zur Dispositionsmaxime im Zivilprozess). Das Grundgesetz (vgl. Art. 1, 20, 101, 103) sichert (heute) ein faires Verfahren ab, niemand muss sich selbst belasten (''nemo tenetur se ipsum accusare''), in allen Verfahrensstufen gilt der Grundsatz ''in dubio pro reo'' (im Zweifel für den Angeklagten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar Recht und Gesetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reimmichl-212</name></author>
		
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