<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Robert_A._Stemmle</id>
	<title>Robert A. Stemmle - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Robert_A._Stemmle"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Robert_A._Stemmle&amp;action=history"/>
	<updated>2026-10-26T14:34:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.34.0</generator>
	<entry>
		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Robert_A._Stemmle&amp;diff=185188&amp;oldid=prev</id>
		<title>Curly Bill: /* nach 1945 */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Robert_A._Stemmle&amp;diff=185188&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2019-05-25T13:52:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;nach 1945&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Robert Adolf Ferdinand Stemmle''', häufig kurz: R. A. Stemmle oder Robert A. Stemmle (* [[10. Juni]] [[1903]] in Magdeburg; † [[24. Februar]] [[1974]] in Baden-Baden) war ein deutscher Autor, Regisseur und Produzent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Berufsfindung ===&lt;br /&gt;
Nach der Erlangung der Hochschulreife [[1919]] am Städtischen Gymnasium in Magdeburg schlug Robert Stemmle den Pädagogikberuf ein und machte von 1919 bis [[1923]] sein Lehrerexamen in Genthin. Doch anstatt gleich in den Lehrberuf zu wechseln, bereiste er mit einem Wandertheater, der sogenannten Blachetta-Truppe, erst einmal zwei Jahre Deutschland; dort arbeitete er als Schauspieler und Drehbuchautor. Eine Lehrtätigkeit wie sein Vater übte er erst ab [[1925]] an der Versuchsschule in Magdeburg-Buckau aus, die sich der Reformpädagogik verpflichtet fühlte. Dort baute er eine Puppenbühne auf und beteiligte sich als Spieler und Autor an zahlreichen Veranstaltungen auch außerhalb der Schule. [[1927]] nahm er mit der von ihm geleiteten Handpuppenbühne des Volksbühnen-Verbandes an der Deutschen Theaterausstellung in Magdeburg teil und sein Erfolg befleißigte ihn nun endgültig zum Berufswechsel. So zog er [[1928]] nach [[Berlin]] und versuchte sich am theaterwissenschaftlichen Zweig der Friedrich-Wilhelms-Universität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== vor 1945 ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kabarettisten Werner Finck gründete er [[1929]] „Die Katakombe“ und schrieb seitdem auch politisch engagierte Stücke für die Bühne. Er assistierte Max Reinhardt und arbeitete an der Seite von Erik Charell oder dem Regisseur Ludwig Berger. Als sein selbst verfasstes Stück &amp;quot;Kampf um Kitsch&amp;quot; ([[1931]]) mit Therese Giehse in der Hauptrolle an der Volksbühne ein großer Erfolg wurde, war er bereits als Hauptdramaturg bei der Tobis-Film angestellt. [[1934]] inszenierte er seinen ersten eigenen Film. Es handelte sich um die erste Verfilmung des Romans &amp;quot;Die Feuerzangenbowle&amp;quot; unter dem Titel &amp;quot;So ein Flegel&amp;quot; mit Heinz Rühmann und Oskar Sima. Doch auch an ausländischen Produktionen war er beteiligt, so unter anderem am Drehbuch zu dem französischen Streifen &amp;quot;La Kermesse héroïque&amp;quot; von [[1935]] (deutscher Titel: &amp;quot;Die klugen Frauen&amp;quot;). Als Stemmle [[1937]] die Schauspielerin Gerda Maurus heiratete - der Ehe entstammt die Tochter Philine -, war er bereits anerkannter Regisseur und Drehbuchschreiber bei der UFA. Bekannt war er dafür, dass seine Drehbücher oft wie Erzählungen lesbar blieben, seine Erzählungen direkt spielbare Dialoge enthielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg durfte Robert Stemmle in allen Besatzungszonen arbeiten. So war er als Regisseur an Theatern in [[Heidelberg]], Berlin und [[München]] beschäftigt. Er inszenierte in Ostberlin eine Oper („Die Kluge“) und führte in Westberlin Regie bei Hörspielen des NWDR. [[1948]] schrieb er den Roman &amp;quot;Die Affäre Blum&amp;quot;, zu welchem er auch für die DEFA-Verfilmung das Drehbuch verfasste. Seit [[1949]] bis zu seinem Tode war Stemmle nur noch als freier Autor und Regisseur bei Film und Fernsehen beschäftigt. [[1954]] gründete er mit der Maxim-Film GmbH eine eigene Filmfirma und produzierte drei Spielfilme. Schlagerfilme und romantische Fernwehstreifen (die Italienwelle) tragen ebenso seine Handschrift wie mehrere Edgar Wallace- und Karl May-Serien. Nach dem Tode seiner Frau [[1968]] heiratete er Annelise Lippert. Bei den Dreharbeiten zu einer TV-Produktion des Südwestfunks bekam Robert Stemmle 1974 einen Herzanfall und verstarb wenig später in Baden-Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stemmle und Karl May ==&lt;br /&gt;
Er schrieb die Drehbücher für die Filme:&lt;br /&gt;
* ''[[Die Pyramide des Sonnengottes (Film)|Die Pyramide des Sonnengottes]]'' ([[1965]])&lt;br /&gt;
* ''[[Der Schatz der Azteken (Film)|Der Schatz der Azteken]]'' (1965)&lt;br /&gt;
* ''[[Old Shatterhand (Film)|Old Shatterhand]]'' ([[1964]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1939 war er als Regisseur für das nicht verwirklichte Filmprojekt &amp;quot;[[Der blaurote Methusalem (Filmprojekt 1939)|Der blaurote Methusalem]]&amp;quot; im Gespräch gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Der vollständige Eintrag in der [http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Adolf_Stemmle Wikipedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitwirkende (Film)|Stemmle, Robert A]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzenten|Stemmle, Robert A]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Curly Bill</name></author>
		
	</entry>
</feed>