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	<title>Reinhold Wünsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-08-25T03:14:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Karl-May-Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.karl-may-wiki.de/index.php?title=Reinhold_W%C3%BCnsche&amp;diff=164056&amp;oldid=prev</id>
		<title>Tamarin am 7. Dezember 2014 um 09:49 Uhr</title>
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		<updated>2014-12-07T09:49:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Reinhold Wünsche''' war ein Kaufmann in Neustadt/Orla und ein Leser, der mit [[Karl May]] in Kontakt getreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wünsche hatte das Ziel, Handels- oder Sprachlehrer zu werden. [[1908]] wohnte er in Zittau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinhold Wünsche und Karl May ==&lt;br /&gt;
Am [[7. Dezember]] [[1908]] gründete Reinhold Wünsche die ''[[Vereinigung für Ideale Bildung]], Ortsgruppe Zittau'', die sich besonders auf Karl May beruft.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik IV'', S. 459.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das früheste erhaltene Schreiben Wünsches an Karl May datiert auf den [[25. Februar]] [[1910]]. Darin dankte er May für die Adressen [[Lu Fritsch]]s, [[Clara Vogel]]s und [[Marie Hannes]]'. Mit letzterer stünde er seither in ''brieflichen Gedankenaustausch''. Weiterhin kündigte er seinen Besuch in [[Radebeul]] für Mitte [[Mai]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Besuch fand dann am Pfingstmontag, [[16. Mai]], bei Karl May und seiner Frau [[Klara May|Klara]] in der [[Villa &amp;quot;Shatterhand.&amp;quot;|Villa &amp;quot;Shatterhand&amp;quot;]] statt. Reinhold Wünsche wurde dabei von Marie Hannes und weiteren, namentlich nicht bekannten, May-Freunden begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[17. Mai|folgenden Tag]] unternahmen Fräulein Hannes und Herr Wünsche einen gemeinsamen Ausflug zur [[Elbsandsteingebirge|Bastei]] und fuhren per Schiff auf der [[Elbe]] zurück nach Dresden.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Sudhoff: ''Leben im Schatten'', S. 311, Anm. 550.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von diesem Abstecher sandten beide eine Reihe von Postkarten an das Ehepaar May. Die mit ''No. 5'' versehene ist von Reinhold Wünsche verfasst:&lt;br /&gt;
:''Endlich sind wir auf der Bastei angelangt, mit einem schweren Kopf. Das gestern Gehörte war zu viel um sogleich einzugehen. Ich selber werde damit auf Jahre reichen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Sudhoff: ''Leben im Schatten'', S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marie Hannes schrieb (vermutlich am [[29. Mai]] [[1910]]) Näheres über Reinhold Wünsche in einem Brief an Klara May, in dem sie auch ''einen Bund'', vermutlich die oben genannte ''Vereinigung'' erwähnt:&lt;br /&gt;
:''Ich kannte ihn ja auch nur nach seinen Briefen, die von einem sehr ernsten Leben zeugen. Er ist, glaube ich, unehelich geboren u[nd] hat auch sonst &amp;lt;u&amp;gt;viel&amp;lt;/u&amp;gt; Unglück gehabt. Ein gedrückter, krampfhaft verschlossener Mensch!'' [...] ''von Euch natürlich einen gewaltigen Eindruck gehabt – ein sehr feines Empfinden trotz der Fingernägel!'' [...] ''Als wir am Abend heimkamen – sagte W[ünsche] dann noch ganz kleinlaut &amp;quot;adieu und nehmen Sie nichts übel&amp;quot; –&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;– Das tat ich natürlich auch nicht.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Sudhoff: ''Leben im Schatten'', S. 317 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem weiteren Brief Wünsches vom [[25. August]] an May heißt es über den Aufenthalt in Radebeul:&lt;br /&gt;
:''Ein Tag wird mir immer in Erinnerung bleiben und durch das Leben hindurch leuchten –'' [...] ''das ist der Pfingstmontag 1910, an welchem es mir vergönnt gewesen ist 10 Stunden in Ihrer Nähe zu weilen.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt; [...] ''Wir sind ja alle Ihre Diener &amp;amp; Freunde, Diener der Menschheitsfrage.''&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[4. Oktober]] sandte Reinhold Wünsche Karl May den Satzungs-Entwurf für die ''Vereinigung'', in der sich ''mehrere Ihrer Leser'' [...] ''zu einem Bunde vereinigt'' haben. May wurde in dem Brief um Durchsicht des Entwurfs sowie um Adressen von Lesern gebeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudhoff/Steinmetz: ''Karl-May-Chronik V'', S. 331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ''Vereinigung für Ideale Bildung'' wurde von Marie Hannes wiederum in einem Brief an Klara May vom [[11. Oktober]] genannt:&lt;br /&gt;
:''Die Vereinsgründung vom kleinen Wünsche hat mir imponiert – dieser kleine, blasse Mensch hat doch einen starken Inhalt – freilich wird aber der Onkel'' [nämlich Karl May] ''da &amp;quot;der Meister&amp;quot; sein müssen, wenn die Sache überhaupt lebensfähig ist.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Sudhoff: ''Leben im Schatten'', S. 334.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[27. November]] 1910 weilte Reinhold Wünsche einen Tag lang bei Marie Hannes in [[Leipzig]] zu Besuch, jedenfalls versah er eine ihrer Postkarten an das Ehepaar May mit seinen ''Herzliche[n] Grüße[n]''.&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Sudhoff: ''Leben im Schatten'', S. 335.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seinen Besuch erwähnte sie im nächsten Brief (vermutlich vom [[28. November]]) an Klara May:&lt;br /&gt;
:''Der gute kleine Reinh[old] Wünsche kam für den einen Tag von Neustadt herüber – wirklich rührend! Wir waren hier draußen in Oetzsch, haben einen hübschen Winterwaldspaziergang gemacht u[nd] dann in meinem hübschen Zimmerchen zusammengesessen u[nd] an Pfingstmontag gedacht! Ich bin nun auch in den Verein &amp;quot;für ideale Bildung&amp;quot; eingetreten – auch Clara Vogel aus Br[eslau] ist Mitglied. Der junge Wünsche ist wirklich ein ganz tiefer, ernster Mensch und rührend treu und auch tief in C[arl] M[ay]s Wesen und Werk eingedrungen. Ich war erstaunt, wie er diese Vereinssache schon durchgedacht hat.''&amp;lt;ref&amp;gt;Steinmetz/Sudhoff: ''Leben im Schatten'', S. 336 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider gibt es keine Hinweise auf weitere Korrespondenz zwischen Reinhold Wünsche, Marie Hannes und Karl May.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Steinmetz]]/[[Dieter Sudhoff]]: ''Marie Hannes – Leben im Schatten des Lichts.'' [[Karl-May-Verlag]] [[Bamberg]]–Radebeul [[1997]].&lt;br /&gt;
* Dieter Sudhoff/Hans-Dieter Steinmetz: ''[[Karl-May-Chronik]] IV'' und ''V''. [[Sonderbände zu den Gesammelten Werken]]. Karl-May-Verlag Bamberg–Radebeul [[2005]]/[[2006]]. ISBN 978-3-7802-0170-6&lt;br /&gt;
{{PinseL}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Chronik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personen|Wuensche, Reinhold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tamarin</name></author>
		
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